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Bittersüße Hingabe von Mignani, Linda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.06.2015
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
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Bittersüße Hingabe

Kate Martin hat ihre nächsten Jahre genau geplant, und in ihnen ist kein Mann vorgesehen. Schon gar keiner, der nicht nur ihr Herz, sondern auch ihren Po zum Glühen bringt! Doch genau das geschieht nach einer wilden Nacht mit Roger Black, einem der Maestros des Federzirkels. 'Einmal ist genug', beschließt Kate. Doch sie hat nicht mit Rogers Hartnäckigkeit gerechnet, der mehr als verzaubert von dem wilden Lockenkopf ist. Er nimmt die Jagd auf, und ein wildes Spiel der bittersüßen Hingabe beginnt. Teil 2 der Federzirkel-Reihe. Linda Mignani, Jahrgang 1965, geboren in Kirkcaldy (Schottland), lebt glücklich verheiratet mit ihrem Mann italienischer Herkunft im Ruhrgebiet. Den britischen Pass ziert ein grauenvolles biometrisches Passfoto. Inspiration holt sie sich beim Malen ihrer Acrylbilder. Sie liebt Regen und stürmisches Wetter, besitzt nur eine Handtasche aber unzählige Turnschuhe. Neben Büchern zählen Wandern, Joggen und Rad fahren zu ihren Leidenschaften. Damenschneiderin und Industriekauffrau sind die Berufe, die sie erlernte. Ihr Motto: Das Leben ist zu kurz, um sich zu ernst zu nehmen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 154
    Erscheinungsdatum: 24.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864951725
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Serie: Federzirkel .2
    Größe: 1271 kBytes
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Bittersüße Hingabe

Kapitel 1

Vier Wochen zuvor

Roger Black betrachtete sein Gesicht im Rückspiegel, biss die Zähne aufeinander und musterte sie. Schwachstellen entdeckte er keine, aber das bedeutete nicht, dass Dr Wayland seine Meinung teilte. Seit Kindesbeinen an behandelte der Zahnarzt ihn zweimal im Jahr und der Doc hatte mittlerweile beinahe das Rentenalter erreicht. Roger hielt ihm allerdings standhaft die Treue, denn schließlich war das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, ähnlich der Bindung zwischen Maestro und Schiava. Auch beim Zahnarzt konnte man ein Safeword rufen, sollte der Schmerz unerträglich werden. Anders als bei einer Session reichte hier jedoch ein Stopp oder ein Schrei. Ein Maestro, der etwas auf sich hielt, reagierte nicht auf ein simples Nicht, Aufhören, Aua, du Arsch! , selbst wenn es herzerweichend geschluchzt wurde und Tränen über zarte Wangen strömten, während der Popo sämtliche Schattierungen von Rot durchlief. Das war sein persönlicher Bestseller: Fifty Shades of Red.

Roger machte den Motor aus und bemerkte einen Anflug von Nervosität. Es gab wirklich schönere Termine, als einen Folterknecht aufzusuchen, der mit Bohrmaschinen und fiesen Spritzen daher kam. Eigentlich waren Zahnärzte perfekte Sadisten, die sich gut im Federzirkel machen würden, dem exklusiven BDSM-Club, den die Sullivanbrüder John, Dean und Miles gegründet hatten. Roger und Tom Barber waren stille Teilhaber des Etablissements. Er grinste, sobald er an die anderen Männer dachte, die irgendwie den Eindruck erweckten, dass ihnen mittlerweile der Sinn nach festen Beziehungen stand. Allen voran John! Er war nicht nur im Federzirkel der oberste Maestro, sondern auch bei allem, was sie machten. John war der geborene Anführer, der stets besonnen agierte, wobei er mit dem nötigen Fingerspitzengefühl vorging. Im Moment allerdings fürchtete er die Steuerprüfung, die sowohl dem Club als auch ihrer Firma In Love with Vintage in ein paar Wochen bevorstand. Steuerprüfer waren wirkliche eine überflüssige Seuche. Graue, vertrocknete, humorlose Jungfrauen, die Höschen aus Brennnesseln trugen, um ihre mit Dornen bestückten Schamlippen zu verbergen. Wie es wohl wäre, eine Steuerprüferin zu unterwerfen, zu spanken, zu reizen, bis sie nicht mehr klar denken konnte? So eine könnte bestimmt tadellos eine Anzahl Schläge herunterzählen. Vielleicht sollten sie genau das mit ihr anstellen, es sei denn, sie wäre ein Mann. Die Verlockung einer derartigen Herausforderung lenkte seine Gedanken zurück auf seine Einsamkeit.

Roger dachte an die diversen Spielbeziehungen, die er im Laufe seines dominanten Lebens hatte genießen dürfen. So verführerisch und sexy sie auch gewesen sein mögen, die Frau für mehr war nicht dabei gewesen. Er bezweifelte, dass er jemals die Richtige finden würde, denn nicht zu wissen, was man eigentlich wollte, stellte ein ziemliches Hindernis dar.

"Du wirst es wissen, sobald du sie siehst. Dann bist du bereit, alles zu tun, nur um sie zu kriegen." John verspürte anscheinend die gleiche Rastlosigkeit wie er. "Dein Herz wird dein Gehirn überrollen." Er konnte sich das weder bei John noch bei sich selbst vorstellen. Als ob John Sullivan jemals etwas Dämliches anstellen würde, nur weil er sich verliebte.

Manchmal glaubte Roger, dass er keinen Sinn für Romantik besaß, aber dafür umso mehr Verstand. Roger plante alles bis ins kleinste Detail und überließ nichts dem Zufall, schließlich mochte er keine Überraschungen. Wahrscheinlich war er zu analytisch für die große Liebe, sodass dieses Verhalten jedes Gefühl im Keim erstickte, ehe es Wurzeln fassen konnte. Er sprang zu sehr hin und her, um eine geeignete Angriffsfläche für Amors Pfeil zu bieten. Außerdem würde Amor schreiend vor ihm davonrennen, während Roger ihn mit einer Peitsche verfolgte. Ein völlig undominantes Prusten ließ ihn über sich selbst den Kopf schütteln.

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