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Bittersüße Stunden der Liebe von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Bittersüße Stunden der Liebe

Am Hof des Königs von Bahania trifft Cleo den unwiderstehlichen Prinzen Sadik. Er ist viel zu aufregend, um ihm eine Liebesnacht auszuschlagen. Doch dass Cleo gleich schwanger wird, ist eine Katastrophe! Sie ist so gar nicht standesgemäß und er so kühl und distanziert ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 07.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733773892
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 939 kBytes
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Bittersüße Stunden der Liebe

1. KAPITEL

"Seine Königliche Hoheit, König Hassan von Bahania, bittet um Ihr Erscheinen bei der Hochzeit seiner geliebten

Tochter, Prinzessin Zara."

Statt weiterzulesen berührte Cleo Wilson das dicke Papier mit dem königlichen Wappen. Wann erhielt eine Frau wie sie schon eine Einladung zu einer königlichen Hochzeit? An so ein Fest erinnerte man sich ein Leben lang. Aufgeregt und gespannt sollte sie sein. Das wäre sie auch - wenn sie sich nicht mehrmals am Tag übergeben müsste.

Natürlich würde sie an der Hochzeit ihrer Pflegeschwester teilnehmen. Immerhin hatte Zara sie auch als Brautjungfer vorgesehen. Cleo schluckte hart. Sie müsste an diesem Tag einfach nur so gut gelaunt sein, dass Zara gar nicht merkte, dass etwas nicht stimmte. Und sie müsste irgendwie ihre Schwangerschaft verbergen, besonders vor dem Vater des Kindes.

Cleo seufzte. Sie hatte sich alles ganz anders vorgestellt. Mit vierundzwanzig sollte sie ihr Leben eigentlich im Griff haben oder zumindest den Eindruck von Kompetenz und Zielstrebigkeit erwecken. Sie hatte sich sogar geschworen, sich nie wieder mit einem unpassenden Mann einzulassen.

Nur dass sie vor vier Monaten etwas völlig Dummes getan hatte. Für diese Dummheit könnte sie sogar einen Preis gewinnen. Sie stellte sich einen Zeremonienmeister beim Öffnen eines roten Umschlages vor: "Der goldene Esel für die idiotischste Affäre geht an Cleo Wilson. Sie hat nicht nur mit einem Kronprinzen geschlafen, sondern wurde auch noch schwanger von ihm."

Zwei Wochen später befand sich Cleo auf dem Weg nach Bahania. Diese Reise unterschied sich sehr von der, die sie vor einem halben Jahr mit Zara gemacht hatte. Damals wollten sie herausfinden, ob Zara tatsächlich die uneheliche Tochter von König Hassan war. Obwohl Cleo Zara ermutigt hatte, die Wahrheit herauszufinden, hätte sie nie gedacht, dass ihre Schwester tatsächlich eine Prinzessin war. Eine Verwandte, vielleicht, aber nicht von königlicher Abstammung.

Sie musste sich erst daran gewöhnen, dass die Frau, mit der sie früher alles geteilt hatte, nun Mitglied der königlichen Familie von Bahania war. Cleo freute sich für Zara und hatte zugleich das Gefühl, wieder einmal die Außenseiterin zu sein.

Damals waren sie in der preisgünstigen Touristenklasse gereist, jetzt saß Cleo in einem Privatjet. Nicht etwa in einer kleinen Maschine, sondern in einer Boeing 737, die sie nur mit zwei Flugbegleitern und den beiden Piloten teilen musste. Und auch die Verpflegung war mehr als exklusiv.

Nach siebzehn Stunden erreichten sie den Internationalen Flughafen von Bahania. Cleo nahm ihre Handtasche und stieg die Gangway hinunter. Am Absatz der Treppe warteten Zara und ihr Verlobter Rafe schon auf sie.

Cleo gab einen Freudenschrei von sich und umarmte ihre Schwester, so fest sie konnte. "Du hast mir gefehlt."

"Du mir auch."

Noch einmal umarmten die beiden sich. Dann hielt Zara Cleo von sich weg. "Du siehst wunderbar aus."

Cleo lachte. "Nein, ich sehe unmöglich aus. Du siehst super aus."

Zara hatte die besten Gene mitbekommen. Sie war nicht nur groß und schlank wie ein Model, sondern sie hatte auch lange dunkle Haare und schöne braune Augen. Außerdem war sie intelligent und witzig. Wenn Cleo ihre Schwester nicht so lieben würde, hätte sie sie schon vor Jahren vor lauter Neid über ihr Aussehen aus dem Weg geräumt.

Denn sie selbst war alles andere als groß, schlank und dunkelhaarig. Nein, Cleo war klein, kurvig, um nicht zu sagen mollig, und sie trug ihr kurzes blondes Haar so, dass es vom Kopf abstand. Das Einzige, was ihr an sich gefiel, waren ihre großen blauen Augen. Nicht zu vergessen die großen Brüste, wie Zara sicherlich hinzufügen würde, wenn sie die Gedanken ihrer Schwester hätte lesen können.

"Hallo, kleine Schwester", meldete sich nun Rafe zur Begrüßung.

Rafe Stryker, gut gebauter Amerikaner, Scheich ehr

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