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Bittersüßer Kaffee Elias' Song von White, Alica H. (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Bittersüßer Kaffee

Zwischen Cowboy und Ex ... YOLO, You Only Live Once, mit diesem Spruch wird Frauke von ihren Freundinnen überredet, mal so richtig zu feiern. Sie soll ihre Scheidung endgültig überwinden. Als sie dabei Elias begegnet, ist sie von ihren Gefühlen völlig verwirrt, noch nie hat sie Vergleichbares erlebt. Obwohl er ihr völlig fremd ist, lässt sie sich auf etwas ein, von dem sie nicht einmal genau weiß, was es ist - aber es ist intensiv. Elias glaubt, dass er seine Kreativität nur durch Grenzerfahrungen ausschöpfen kann und bringt dafür hohe Opfer. Als er auf Frauke trifft, geht sie ihm unter die Haut wie keine andere zuvor. Doch ihr Glück ist nur kurz, dann zeigen Dämonen der Vergangenheit ihre hässliche Fratze. Kann man sich die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit so einfach erfüllen, wenn der siebte Himmel und die Hölle so nah beieinanderliegen? Musikerromanze mit einem Schuss Poesie. 'YOLO, You Only Live Once' ist eine Liebesroman-Reihe, die in der reichen Modestadt Düsseldorf und ihrer Umgebung spielt. Die Helden sind Menschen, die ihrem Leben noch einmal eine ganz neue Richtung geben. Im Mittelpunkt stehen dabei Freundinnen, die sich nicht nur bei ihren SatV-Treffen (Sex and the Village) in Liebes- und Lebensfragen beraten. Alle Geschichten sind vollkommen unabhängig voneinander zu lesen, mit einem Schuss Erotik und natürlich Happy End. In jedem Band gibt es ein Wiedersehen mit den Helden aus den anderen Bänden. Band 1: Bittersüßer Kaffee 1 - Elias' Song (Frauke) Band 2: L(i)ebe lieber ungefährlich - Tims Geständnis (Lea) Band 3: Unheilvolle Sehnsucht - Kriminell verliebt (Ela) Band 4: Verfahren - Bad Boys bleiben nicht zum Frühstück (Anne)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 243
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739683133
    Verlag: BookRix
    Größe: 690 kBytes
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Bittersüßer Kaffee

Kapitel 1 - Karneval

"Also, ich weiß nicht. Ich finde, ihr habt mich dieses Jahr mit den Kostümen irgendwie überrumpelt." Nachdenklich zog Frauke die schwarze Wimperntusche über ihre langen Wimpern. "Ihr habt mich mit Alkohol gefügig gemacht und dann meine Schwäche ausgenutzt", ergänzte sie.

Als sie ihre Schminkerei beendet hatte, blickte sie ihrer Freundin Manuela über den großen Badezimmerspiegel in die Augen.

Manuela verteilte großzügig einen grellen, lila Lidschatten über ihre Lider und grinste.

"Ach was", winkte sie mit dem Schminkpinsel in der Hand ab. "Nun sei doch nicht immer so feige. Für einen guten Marktwert muss man sich auch mal etwas zutrauen. Schau dich doch an, du siehst toll aus." Sie hielt Frauke auffordernd die geöffnete Hand hin, als Zeichen, dass sie jetzt die Wimperntusche benötigte.

Manuela war die Mutigste der vier Freundinnen und sich ihrer Wirkung auf Männer immer voll bewusst.

Geistesabwesend steckte Frauke die Wimpernbürste in die Tusche und reichte ihrer Freundin, was sie begehrte, während sie ihren riesigen Plastikbusen im Spiegel betrachtete.

"Karneval ist alles erlaubt", raunte Lea von hinten und reichte ihr ein Glas Sekt. "Nutz die Beachtung, die du zweifellos bekommen wirst, um mal wieder so richtig zu flirten. Denk an unser Motto: YOLO, Y ou O nly L ive O nce. Du lebst nur einmal. Das solltest du dir nicht nur bei diesem Kostüm zu Herzen nehmen."

Lea fuhr sich mit beiden Händen durch die langen Haare. "Was meint ihr? Soll ich noch ein wenig Glitzerspray ins Haar geben?"

"Ein Rauschgoldengel im OP, warum nicht?", bemerkte Manuela. "Es kann absolut nicht schaden, wenn man zeigt, was man hat." Sie drehte sich zu Lea um und zwinkerte ihr zu. "YOLO."

Frauke verdrehte die Augen und nahm erst mal einen tiefen Zug aus ihrem Sektglas. Gleich würde sie sich besser fühlen ...

"Frauke, ich finde auch, du solltest deinen Ex jetzt langsam mal in den Wind schießen und dich endlich zu neuen Ufern aufmachen. Der Typ ist doch keinen Schuss Pulver wert. Der hat es überhaupt nicht verdient, dass du ihm so lange nachtrauerst", sagte die sensible Karina und legte dabei die Hand auf Fraukes Schulter.

"Ihr habt ja recht", seufzte Frauke und stellte ihr Glas ab, um aus ihrem glatten, langen Haar einen Pferdeschwanz zu binden. "Ich bin nur ... irgendwie ... völlig aus der Übung ... mit dieser Flirterei ..."

"Aus der Übung? Soll das dein Ernst sein? Ich stell mir dich gerade als jugendliche Flirtkanone vor und kriege einfach kein Bild in den Kopf." Lachend schlug Lea ihr kumpelhaft auf die Schulter. "Hast du damals nicht gleich deinen ersten Freund geheiratet?"

"Na ja ..."

"Nutz deine Chancen", ergänzte Manuela, "was hast du schon zu verlieren?"

"Als wenn schon jemals jemand im Karneval einen vernünftigen Mann gefunden hätte", murmelte Frauke kopfschüttelnd.

"Du willst dir gleich einen Heiratskandidaten angeln? Das kann ja wohl nicht dein Ernst sein! Konzentrier dich besser darauf, nachzuholen, was du in deiner Jugend versäumt hast."

"Nein Manu, ich finde, man braucht sich nicht erst mal durch alle Betten schlafen, bevor man sich bindet. Jedes Mal reibst du mir das unter die Nase!", gab Frauke aufbrausend zurück. Blut stieg in ihren Kopf und ließ die Wangen erröten.

"Du bist nicht nur hübsch", tröstete Karina, "Du bist eine richtige Schönheit. Felix und ich haben uns übrigens auch im Karneval kennengelernt, über Freunde."

"Jedes Mal laufen dir die meisten Männer hinterher, eklig sabbernd. Du brauchst doch nur die 'norddeutsch Unterkühlte' abzulegen", sagte Manuela und machte Gänsefüßchen mit den Fingern.

Inzwischen hatten sich alle drei Freundinnen Frauke zugewandt. Der blieb nichts anderes übrig, als zu nicken. "Ja, ja, ich weiß schon

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