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Black Knights Inc. - Wilde Sehnsucht von Walker, Julie Ann (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Black Knights Inc. - Wilde Sehnsucht

Neues von den Black Knights Inc.! 'Wild' Bill Reichert weiß, wie man mit hochexplosivem Material umgehen muss. Der ehemalige Navy SEAL kann praktisch mit geschlossenen Augen eine Bombe entschärfen. Aber gegen die Explosion der Gefühle, die seine ehemalige Freundin Eve Eden in ihm auslöst, war er nicht gewappnet. Die junge Frau braucht Bills Hilfe: Jemand hat es auf sie abgesehen, und die Polizei von Chicago glaubt Eve nicht. Ihre einzige Chance sind die Black Knights - (ca. 400 Seiten)

Julie Ann Walker wurde in Oklahoma geboren. Nach einem naturwissenschaftlichen Abschluss lehrte sie Mathematik an Highschools. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Chicago und schreibt sehr erfolgreich Romantic-Thrill-Romane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 01.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736303836
    Verlag: LYX
    Größe: 1593 kBytes
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Black Knights Inc. - Wilde Sehnsucht

1

Hauptquartier Black Knights Inc. auf Goose Island

Samstag, 15:54 Uhr

"Es sieht ganz so aus, als hätte die bekannteste Salonlöwin Chicagos erneut einen Unfall gehabt."

Bill Reichert ließ das Ledertuch, mit dem er gerade den verchromten Auspuff seiner Phönix genannten selbst gebauten Harley polierte, vor Schreck auf den verdreckten Boden fallen.

Er schluckte schwer, um den Kloß loszuwerden, den er auf einmal in der Kehle spürte, ging rasch um das Motorrad herum und verschränkte die Arme vor der Brust, um sein rasendes Herz ein wenig zu beruhigen. "Ist sie ..." Erst, nachdem er sich die trockenen Lippen geleckt und tief Luft geholt hatte, wobei er die vertrauten Gerüche nach Motoröl, frischer Farbe und starkem Kaffee einatmete, hatte er die Sprache so weit wiedergefunden, dass er herauspressen konnte: "Ist sie verletzt?"

Bryan "Mac" McMillian, der auf dem Ledersofa lag, das sie in die Werkstatt geschleppt und neben die Treppe gestellt hatten, die in den Loftbereich im ersten Stock führte, knickte eine Ecke des Chicago Tribune um. Er musterte Bills Gesicht mit fragender Miene, und Bill vermutete, dass er kreidebleich geworden war. Denn trotz der Tatsache, dass sein Herz zwar hämmerte wie verrückt, anstatt nur zu klopfen, bezweifelte er, dass etwas von dem Blut tatsächlich in seinem Gesicht ankam. Ihm war ganz flau geworden.

"Jetzt renn nicht gleich mit gezogener Knarre los", erwiderte Mac in seinem lang gezogenen texanischen Akzent. "Es geht ihr gut." Die Erleichterung, die Bill empfand, war derart überwältigend, dass er sich gegen den handgegerbten Ledersitz seiner Phönix lehnen musste, um nicht Gefahr zu laufen, auf dem Boden zusammenzubrechen. "Hier steht", fuhr Mac fort, "dass sie mit ihrem Motorroller am Donnerstagabend irgendwo zwischen dem Museumscampus und dem Buckingham-Brunnen über die Mauer des Jachthafens gerast ist. Sie wäre beinahe ertrunken, weil sie so einen schweren Rucksack aufhatte." Bei diesen Worten standen Bills Arm- und Nackenhaare zu Berge. "Das muss ein ganz schöner Schock für sie gewesen sein."

Eine Million halb ausformulierter Fragen schossen ihm durch das Gehirn, das plötzlich unter Sauerstoffmangel zu leiden schien. Er sprach die erste aus, die er irgendwie zu fassen bekommen konnte. "Was in aller Welt hatte sie auf einem Motorroller zu suchen? Diese Dinger sind gefährlich, insbesondere im dichten Verkehr." Er klappte den Mund zu, als Mac ihn erneut über die Zeitung hinweg mit dieser Miene ansah, die ihn so auf die Palme brachte. "Was ist?", verlangte er zu erfahren.

"Die Dinger sind gefährlich? " Mac schnaubte. "Und das aus dem Mund eines Mannes, der mehrere Hundert Kilogramm gewalzten Stahl fährt."

Bill verzog das Gesicht und warf einen schnellen Blick auf den großen Tank seines Motorrads mit dem verschnörkelten, fast schon albernen Design: dem mystischen Phönix, der aus der Asche auferstand. "Okay", gab er widerstrebend zu. "Du hast ja recht. Aber der Unterschied zwischen mir und ihr ist, dass ich mit meinem Motorrad umgehen kann, wohingegen sie dazu offensichtlich nicht in der Lage ist. Was ist überhaupt passiert? Wieso ist sie im See gelandet? Lass mich raten - sie hatte während der Fahrt das Handy in der Hand."

Das konnte er sich bildlich vorstellen. Schließlich wurde in den Klatschspalten immer wieder über die öffentlichen Auftritte dieser Frau berichtet. Das war auch einer der Hauptgründe, warum er die Lokalnachrichten weitestgehend ignorierte.

Schließlich war es schon schlimm genug, dass er ihre Gegenwart hin und wieder ertragen musste, weil sie die beste Freundin seiner kleinen Schwester war. Aber auch noch lesen zu müssen, auf welcher piekfeinen Party sie am Arm eines stinkreichen Schnösels auftauchte, der zur jungen Elite Chicagos gehörte? Nein, danke! Da stellte er sich lieber zwischen mehrere scharfe Bomben, deren Timer ber

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