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BLACKOUT - Im Herzen der Finsternis Horror-Thriller von Curran, Tim (eBook)

  • Verlag: Luzifer Verlag
eBook (ePUB)

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BLACKOUT - Im Herzen der Finsternis

ZUERST KAMEN DIE LICHTER. DANN DIE STÜRME UND DER REGEN. UND DANN FIEL DER STROM AUS. ABER DAS WAR NUR DER ANFANG ... 'Tim Curran ist ein Poet des Grauens. Seine Sprache strotzt vor gewaltigen Bildern, die sich mit Stacheln und Widerhaken in der Erinnerung festsetzen und nicht mehr verdrängen lassen.' [Andreas Gruber, Autor] Während eines wunderschönen Sommers lauert ein außerirdisches Übel über einer ruhigen Wohngegend und wartet darauf, auf die nichtsahnenden Bewohner herabzustoßen. Zuerst erscheinen pulsierende Lichter, dann heftiger Regen, starker Wind, und schlussendlich bringt ein kompletter Stromausfall die absolute Dunkelheit. Aber das ist nur der Anfang ... Als peitschende, schwarze Tentakel vom Himmel fallen und wahllos Menschen packen und nach oben in die Finsternis reißen, müssen die Bewohner vom Piccamore Way die entsetzliche Wahrheit darüber entdecken, was diese Wesen mit der menschlichen Spezies vorhaben. Horror-Altmeister Tim Curran vereint in dieser Novelle auf unnachahmliche Weise Versatzstücke aus Krieg der Welten, E.T. und den Körperfressern zu einer Science-Fiction-Invasionsstory mit einem gehörigen Schuss Horror. Tim Curran lebt in Michigan und ist Autor der Romane SKIN MEDICINE, Hive, DEAD SEA, SKULL MOON. Seine Kurzgeschichten sind in Zeitschriften wie City Slab, Flesh&Blood, Book of Dark Wisdom und Inhuman sowie Anthologien wie FLESH FEAST, SHIVERS IV, HIGH SEAS CTHULHU und VILE THINGS erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 170
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958351073
    Verlag: Luzifer Verlag
    Größe: 469 kBytes
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BLACKOUT - Im Herzen der Finsternis

- 6 -

Ich setzte mich in meinen Chevy und drehte den Zündschlüssel um. Der Wagen sprang sofort an. Meine Paranoia hatte mir eingeredet, mein schöner Pick-up würde überhaupt nicht starten, denn das, was die Stromleitungen lahmgelegt hatte, hätte ja auch die Batterie erledigen können. Meine Sorgen waren unbegründet. Ich fuhr die Ausfahrt herunter auf die Straße und gab so viel Gas, wie ich mir in dieser Dunkelheit überhaupt nur zutraute. Was nicht sehr viel war.
Ich schaltete das Fernlicht ein und war absolut ergriffen - und voller Entsetzen - über die Qualität der Nacht um mich herum. Wieder war es die Dunkelheit selbst, die mich berührte; eine Dunkelheit, die perfekt und unnatürlich war. Sie war zu dicht, zu vollständig, zu nahtlos, wenn das irgendeinen Sinn ergibt. Normalerweise ist die Dunkelheit der Nacht unbeständig, es gibt dunkle, schattige Ecken, die in hellere Grautöne übergehen. Es ist nie vollkommen dunkel. So etwas gibt es wahrscheinlich nicht einmal auf diesem Planeten, außer in einer tiefen Höhle oder in einem Ozeangraben. Auch wenn das elektrische Licht ausgeht und alle Kerzen und Campinglampen erloschen sind, leuchten noch der Mond und die Sterne. Selbst wenn es bewölkt ist, kommt ein wenig Licht immer noch durch.
Aber nicht heute.
Es war, als wäre eine von diesen Hauben, die man nachts auf Vogelkäfige setzt, über die Welt gestülpt worden. Es war vollkommen schwarz.
Ich sah die weißen Schwerter der Taschenlampen, während die Menschen herauszufinden versuchten, was los war. Anfangs waren eine ganze Menge Menschen zu sehen, aber je mehr ich mich der Innenstadt näherte, desto weniger wurden es. Ich bog um eine Ecke und stieß fast mit einem Auto zusammen, das quer mitten auf der Straße stand und offensichtlich hastig verlassen worden war. Es war eine Limousine, ein Lexus, das Auto reicher Leute. Beide Türen standen offen. Im Inneren war niemand zu sehen.
Verdammt.
Ich stieg aus und ging auf den Lexus zu, während die Scheinwerfer meines Pick-ups meinen Schatten groß auf den Asphalt malten. Die Szene wirkte wie aus einem Film Noir. Der Lexus lief noch, die Scheinwerfer waren an. Ich schaute mich um. Niemand zu sehen.
"Hey!", rief ich. "Fahrt das verdammte Auto weg!"
Meine Stimme hallte wider und erstarb dann, aber es kam keine Antwort. Scheiß drauf. Ich sprang hinter das Lenkrad und setzte zurück, wobei der Lexus gegen den Bordstein knallte. Ich würgte den Motor ab und rannte zurück zu meinem Pick-up. Es wurde unglaublich still, als ich mich der Innenstadt bis auf eine Querstraße näherte. Ich fuhr die Straße entlang, als plötzlich eine Gestalt hervorsprang. Ich machte mir vor Schreck fast in die Hose. Aber es war nur ein Typ, der wild mit den Armen fuchtelte.
Ich fuhr an die Seite, um anzuhalten, und er kam näher. Es war ein junger Mann, vielleicht im Collegealter, und er trug einen Beutel mit allen möglichen Lebensmitteln. Oben ragte ein Brot heraus.
"Mann!", sagte er. "Hier kannst du nicht weiterfahren! Du musst umdrehen! Da hinten ist was passiert, alle Leute sind weg, sie sind sie einfach ... weg ! Es ist niemand mehr da! Sogar in der Polizeiwache ist niemand mehr! Du musst zurückfahren!"
"Was ist passiert?", fragte ich ihn. Ein kalter Schauer lief meine Wirbelsäule herunter. "Wo sind alle hin?"
Er schüttelte den Kopf. "Frag mich doch nicht, verdammt noch mal! Ich bin aufgewacht und habe sie schreien gehört, und als ich raus ging, waren alle weg! Hast du mich verstanden? Sie waren alle weg, Kumpel! "
Auf einmal rannte er fort, und ich rief ihm nach, aber er reagierte nicht. Alles, was ich hörte, war seine immer leiser werdende Stimme: "Hau ab, Kumpel! Hau ab!" Dann war er verschwunden. Ich wa

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