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Bluttrilogie Zwillingsblut, Honigblut, Venusblut von Schreiner, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.11.2014
  • Verlag: Elysion Books
eBook (ePUB)
14,99 €
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Bluttrilogie

Zwillingsblut: Als Sofia in einem verschlossenen Sarg erwacht, wird ihr schnell klar, dass sie Mittelpunkt eines makaberen Spieles ist, welches ein Vampir für die attraktive junge Frau inszeniert hat. Hineingeboren in eine Vampirgesellschaft, in der die übermächtige Vampirkönigin andere weibliche Vampire verbietet und in der Männer unbegrenzte Macht über Frauen haben, wird Sofia rasch als Bedrohung betrachtet. Während die Königin Sofia von ihren 'Schatten' durch die ganze Welt hetzen lässt, buhlen der gefährliche Callboy Xylos, der undurchsichtige Joel und der sinnliche Edward um die Gunst der Vampirin. Doch erst als die 'Schatten' Sofia in die Enge getrieben haben, begreift sie den Plan ihres Schöpfers und muss sich entscheiden, welchem der drei Männer sie ihre Seele anvertraut. Honigblut: Eine schreckliche Prophezeiung ist Realität geworden und bedroht die Unsterblichkeit aller Vampire. Von der Königin ausgesandt, um der Vorhersehung Einhalt zu gebieten, gerät der Vampir Xylos nicht nur ins Visier der um den Thron kämpfenden Rebellen, sondern wird zum Spielball eines ebenso intriganten wie mächtigen Vampirs, derihm eine Frau zuspielt, der er nicht widerstehen kann. In einem Anflug aus Mitgefühl erschafft der skrupellose Xylos mit ihr eine Vampirin, die schon bald die Grundfeste seiner Existenz erschüttert. Doch ausgerechnet ihre Erschaffung stellte eine unkalkulierbare Gefahr für die Vampirgesellschaft dar. Venusblut: Nachdem die Unsterblichkeit der Vampire erloschen ist, liegt es an Joel der letzten Intrige des mächtigen Magnus auf die Spur zu kommen. Doch ausgerechnet Judith, die menschliche Tochter dieses unberechenbaren Vampirs erweist sich als ausgesprochen störrisch. Während der 'Herr der Schatten' versucht, Judith das letzte Geheimnis ihres Vaters zu entlocken, kommen die Vampirkönigin und ihr treuster Feind Hasdrubal dem wahren Geheimnis der Unsterblichkeit auf die Spur. Aber die gefundenen Bruchstücken der Vergangenheit verändern alles.

Jennifer Schreiner wurde 1976 in NRW geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern mittlerweile in Leipzig. Seit 2002 ist sie Magister der Philologie. Bislang sind über 50 fantastische, erotische und gruselige Kurzgeschichten von ihr in Anthologien und Zeitschriften veröffentlicht und teilweise prämiert (u.a. 3x im Literaturwettbewerb der Bayreuther Festspielnachrichten) worden. Die drei drei erotischen Fantasyromane "Zwillingsblut", "Honigblut" und "Satanskuss" erschienen bei Plaisir d Amour, bevor Schreiner die zwei "Blut-Titel" bei Elysion-Books neu auflegte und mit dem dritten Teil der Vampirsage "Venusblut" die Trilogie abschloss. 2013 erschien der Fantasyroman "ErosÄrger", 2015 ist der Erotikroman "Fick mich - wenn du kannst" in Planung. Schreiner ist Mitglied des VS und bei den DeLiA und hat sich 2010 mit der Gründung von Elysion-Books auf die "dunkle Seite der Macht" begeben und konspiriert als Mitglied des Börsenvereins und des AkV, unter www.Elysion-Books.com www.JenniferSchreiner.com.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 660
    Erscheinungsdatum: 04.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945163665
    Verlag: Elysion Books
    Größe: 1912 kBytes
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Bluttrilogie

1

Dunkelheit klopfte in Sofias Schläfen und hinterließ weiße Schlieren in ihren Gedanken. Für einen Moment glaubte sie zu schlafen und die Augen geschlossen zu haben. Orientierungslos setzte sie sich auf und prallte mit ungebremster Heftigkeit gegen einen Widerstand.

Gleißende Schmerzen schossen aus den Schlieren und explodierten in ihrer Nase und hinter ihrer Stirn.

Verwirrt vor Schmerzen und Orientierungslosigkeit wollte sie an ihre Nase greifen, um das Blut zu stoppen, das nach dem Stoß begonnen hatte zu fließen. Doch auch ihre Ellbogen und Hände wurden unsanft von einem Hindernis gestoppt.

Verwirrt kämpfte Sofia gegen die Enge an. Sie bekam jedoch ihre Hand nicht frei, sie nicht weit genug hoch. Sofia begriff, dass sie eingeschlossen war. Schlagartig setzte die Panik ein.

Sie schlug um sich, traf in jede Richtung Widerstände, knallte mit dem Kopf an ein Hindernis, mit den Füßen, oben unten rechts links, nur Enge und Finsternis, beides massiv und endgültig, ohne Ausweg.

Ihr Schrei gellte laut und fremd in ihren Ohren und für einen Augenblick glaubte sie, er käme von einer anderen Person.

Sofia stoppte zitternd vor Angst und Anstrengung ihre Bewegungen und horchte. Nichts, nur ihre Tränen und ihre laufende Nase. Ob es Blut oder Rotze war, konnte sie nicht feststellen, versuchte aber ihre Beherrschung wieder zu finden, ihr Weinen zu kontrollieren und ihre Atmung zu beruhigen.

Wenn sie doch nur die Hände zum Gesicht bekommen könnte!

Sie versuchte ihre Augen zur Funktion in der Dunkelheit zu zwingen, obwohl ihr Verstand ihr immer nur ein Wort zuflüsterte: Sarg .

Erneut schluchzte sie auf, konnte sich aber stoppen, bevor der Laut in Hysterie überging.

Sofia schloss die Augen und versuchte nachzudenken. Bin ich tot? Für einen verwirrenden Moment konnte sie keine Regung ihres Körpers spüren, keinen Herzschlag, nicht das Rauschen des Blutes in ihren Ohren und nicht das Pulsieren in ihren Adern.

Dann atmete sie erleichtert ein, als alles drei schlagartig zusammen mit dem Zwang zum Atmen einsetzte. Definitiv nicht!

Wo bin ich? Wie bin ich an diesen Ort gekommen? Und warum? Sie wusste es nicht, konnte sich nicht konzentrieren, zu viele Fragen prasselten auf einmal auf sie ein, zu oft wiederholte ihr Verstand das Wort: Sarg und zu sehr schmerzten ihre Glieder und Gelenke von dem Versuch sich zu befreien. Sie konnte förmlich spüren, wie das Blut blaue Flecke bildete und in den Stellen, wo sie sich gestoßen hatte, pulsierte.

Entschlossen verdrängte Sofia die Gedanken an Sarg und Blut und tastete langsam mit ihrer Hand nach oben. Und nach rechts und links.

Ihr Gefängnis musste tatsächlich ein Sarg sein, die Größe stimmte in etwa. Sofia gab einen frustrierten Laut von sich. Zumindest für sie, sie passte exakt hinein.

Wie lange wird die Luft reichen? Mühsam zwängte die junge Frau ihre Hand hoch, zu ihrem Gesicht und berührte die Nase. Die plötzlichen Schmerzen ließen sie das Bewusstsein verlieren.

Ihr eigener Schrei weckte sie aus dem kurzen, verworrenen Traum von Blut und Dunkelheit und Erregung und versetzte sie schlagartig in die Realität zurück. Ohne einen Übergang zwischen Schlafen und Wachen fiel ihr augenblicklich ein, wo sie sich befand.

Es war warm und stickig, Schweiß stand ihr auf der Stirn, sie bekam keine Luft durch ihre Nase. Wie lange bin ich ohnmächtig gewesen?

Sofia kämpfte die neuerlich aufkeimende Panik nieder. Die Luft war unerträglich abgestanden und ihre Lunge schmerzte bereits bei jedem Atemzug. Bald würde es vorbei sein!

Dieses Mal konnte Sofi

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