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Bossman Roman von Keeland, Vi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.11.2017
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Bossman

Reese, jung, hübsch, ehrgeizig, durchlebt gerade das schlimmste Date ihres Lebens, als sie ihn zum ersten Mal sieht: Chase Parker. Immer wieder wandert ihr Blick zu dem unglaublich attraktiven Mann am anderen Ende des Restaurants. Plötzlich steht dieser auf, setzt sich an Reeses Tisch und tut so, als wären sie alte Freunde. Chase Parker rettet nicht nur ihren Abend, sondern bringt sie auch völlig durcheinander. Und als sie einige Wochen später ihren Traumjob anfängt, ist der CEO der Firma kein anderer als der Unbekannte aus dem Restaurant, den sie nicht vergessen konnte ... Vi Keeland ist eine New-York-Times-Bestsellerautorin. Mit über einer Million verkaufter Bücher wird sie inzwischen in acht Sprachen übersetzt. Vi Keeland hat ihre große Liebe mit sechs Jahren kennengelernt. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in New York.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 20.11.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641211288
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: Bossman
    Größe: 1012 kBytes
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Bossman

1. Kapitel

Reese

So weiche, glattrasierte Beine - was für eine Verschwendung.

"Jules? Hier spricht Reese. Wo zum Teufel steckst du? Ich brauche dich. Das hier ist das schlimmste Date meines Lebens. Ich schlafe gleich ein, ehrlich. Ich hab schon überlegt, ein paar Mal mit dem Kopf auf die Tischplatte zu hämmern, nur um wach zu bleiben. Wenn du nicht willst, dass ich mich verletze, ruf mich an und täusch einen Notfall vor. Bitte! " Verzweifelt stieß ich die Luft aus und legte auf. Ich stand im dunklen Korridor vor der Damentoilette im hinteren Teil des Restaurants.

Völlig unerwartet meldete sich hinter mir eine tiefe Stimme zu Wort: "Das merkt er. Es sei denn, er ist nicht nur langweilig, sondern auch noch ein totaler Trottel."

"Wie bitte?" Ich drehte mich um.

An der Wand lehnte ein Mann, den Blick nach unten gerichtet, weil er auf seinem Handy eine Nachricht tippte. Ohne aufzusehen, fuhr er fort. "Das ist der älteste Trick der Welt - der Anruf mit dem plötzlichen Notfall. Sie könnten sich wenigstens ein bisschen mehr Mühe geben. Es dauert zwei Monate, bis man für den Laden hier eine Reservierung bekommt, und billig ist es auch nicht, Süße."

"Vielleicht sollte er sich etwas mehr Mühe geben. Seine Trainingsjacke hat ein riesiges Loch unterm Arm, und er hat den ganzen Abend nur von seiner Mutter geredet."

"Haben Sie schon mal überlegt, dass Sie ihn mit Ihrer überheblichen Art vielleicht nervös machen?"

Ich traute meinen Ohren nicht. " Sie wollen mir erzählen, ich wäre überheblich? Sie belauschen einfach mein Telefonat, geben ungefragt Ihren Senf dazu und starren dabei auch noch die ganze Zeit auf Ihr Telefon. Sie haben mich nicht ein einziges Mal angesehen, während Sie mit mir gesprochen haben."

Die Finger des Blödmanns erstarrten mitten im Tippen. Dann hob er langsam den Kopf und ließ den Blick dabei lasziv von meinen Knöcheln über meine nackten Beine nach oben gleiten, an meinem Rocksaum hielt er inne, strich dann weiter meine Hüften hinauf, verharrte kurz auf meinen Brüsten und erreichte schließlich mein Gesicht.

"Ja, ganz genau. Das hier oben. Das sind meine Augen."

Er stieß sich von der Wand ab und richtete sich in dem einsamen Lichtstrahl, der den Flur erhellte, zu voller Länge auf. Das Licht fiel auf sein Gesicht, und zum ersten Mal konnte ich ihn richtig sehen.

Im Ernst? Das hatte ich nicht erwartet. Bei der tiefen, rauen Stimme und seinem Benehmen war ich davon ausgegangen, dass er älter war und bestimmt einen spießigen Anzug trug. Doch dieser Kerl sah fantastisch aus. Jung und fantastisch. Er war komplett schwarz gekleidet - schlicht und elegant, dennoch hatte er etwas ganz Besonderes an sich. Sein goldbraunes Haar war auf diese erotische "Ist-mir-doch-egal-Weise" zerzaust, wirkte aber dennoch perfekt. Männliche Gesichtszüge - ein kräftiges Kinn mit Dreitagebart über leicht gebräunter Haut, eine gerade, markante Nase und große schokoladen braune Augen mit sinnlichem Blick, die Lider auf halbmast. Und aus eben diesen Augen sah er mich jetzt durchdringend an.

Ohne den Blick von meinem zu lösen, hob er die Arme über den Kopf. "Wollen Sie mich vielleicht noch abtasten, bevor Sie entscheiden, ob ich es wert bin, sich mit mir zu unterhalten?"

Er mochte zwar gut aussehen, war aber eindeutig ein Arschloch. "Das ist nicht nötig. Aufgrund Ihres Benehmens habe ich mich bereits dagegen entschieden."

Er ließ die Arme sinken und grinste. "Wie Sie meinen. Noch einen schönen Abend, Süße."

Ich schnaufte, warf jedoch einen letzten verstohlenen Blick auf den attraktiven Mistkerl, bevor ich zu meinem Date zurückging.

Als ich mich wieder an unseren Tisch setzte, wartete Martin mit gefalteten Händen auf mich.

"Tut mir leid", entschuldigte ich mich, "da war eine Schla

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