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Breeds - Harmonys Spiel Harmonys Spiel von Leigh, Lora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.11.2013
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Breeds - Harmonys Spiel

Harmony Lancaster floh einst aus einem Labor, wo sie von Wissenschaftlern künstlich erzeugt wurde, und stahl dabei brisante Informationen. Nun ist das Militär hinter ihr her. Sheriff Lance Jacobs ist der Einzige, der auf ihrer Seite steht - und der Einzige, der ihre Gefühle derart in Wallung bringen kann. Lora Leigh lebt mit ihrer Familie in Kentucky. Mit ihren erotischen Liebesromanen hat sie sowohl im Bereich der Romantic Fantasy als auch des Romantic Thrill eine große Leserschaft gewonnen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 14.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802593390
    Verlag: LYX
    Serie: Breeds Bd.7
    Originaltitel: Harmony 's Way
    Größe: 641 kBytes
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Breeds - Harmonys Spiel

1

Broken Butte, New Mexico

Zwei Wochen später

Sie wurde beobachtet. Harmony fuhr mit ihrem Jeep auf den Parkplatz der kleinen, heruntergekommenen Bar am Rand von Broken Butte und ging in Gedanken ihre Möglichkeiten durch.

Sie musste sich am Morgen auf der Dienststelle des Sheriffs melden, sonst ... "Wehe!" Typisch Jonas eben! Was zum Teufel hatte sie dort verloren, wenn sie eigentlich im Hotel die Akten aus ihrem Koffer durchgehen sollte?

Aber sie langweilte sich. Sie war gelangweilt und rastlos und verdammt sauer auf sich selbst, weil sie das zuließ. Dieser Gefühlswirrwarr war deprimierend, und deprimiert zu sein war so gar nicht Harmonys Ding. Sie brauchte einfach ein bisschen Spaß. Gerade genug, um den Abend vielleicht ein wenig interessanter zu gestalten. Nichts Großartiges. Einen Drink, vielleicht einen guten Kampf.

Sie fixierte den Eingang der Bar. Mit etwas Glück würde ihr Beschatter sich entschließen, ebenfalls hineinzugehen, um sich zu vergewissern, dass sie da war. Wenn sie ihn nicht anlocken konnte, würde sie auf die Jagd gehen müssen. Aber sie hatte im Moment einfach keine Zeit, auf die Jagd zu gehen.

Nein, Harmony Lancaster, ehemals bekannt als Death, würde sechs volle Monate ein braves Mädchen sein müssen. Und das bedeutete: keine Jagd! Kein unerlaubtes Blutvergießen. Sie verzog das Gesicht, hängte sich ihre Tasche über die Schulter und schlug die Tür des Jeeps zu.

Death, ein braves Mädchen. Wenn das kein Widerspruch in sich war. Schon allein der Gedanke hatte einen bitteren Beigeschmack. Das war einer der Gründe, weshalb sie sich in diese schäbige kleine Bar begab, anstatt Recherchen über ihren nächsten Gegner anzustellen: den Sheriff von Broken Butte.

Nachdem sie die alte saloonartige Schwingtür aufgestoßen hatte, blieb sie am Eingang stehen und musterte die anwesenden Cowboys, die sie anstarrten.

Während Harmony auf einem freien Barhocker Platz nahm, ließ sie den Blick über die Tänzer am anderen Ende des Raumes gleiten.

"Was darf's sein, Süße?"

Sie wandte sich der dröhnenden Stimme des Barmanns zu.

Der große, kräftige, kahl rasierte Typ mit dem freundlichen Lächeln erinnerte sie an den Barkeeper ihrer Lieblings-Bikerbar in Chicago. Vielleicht war New Mexico doch nicht der am weitesten von der Zivilisation entfernte Ort, an den Jonas sie hätte schicken können.

"Whiskey."

"Als Shot oder im Glas?", fragte der Hüne hinter der Bar.

"Im Glas, ohne Eis."

"Kommt sofort, Süße."

Mit ihrem Drink in der Hand drehte sie dem Tresen den Rücken zu und ließ den Blick noch einmal durch den Raum schweifen.

Was zur Hölle hatte sie nur dazu bewogen, in die Staaten zurückzukehren? Egal, wie wichtig der Job war.

Kinder waren ihre Schwäche. Ein ehemaliger Kunde hatte sie gebeten, einem Freund zu helfen, seine gekidnappte Tochter wiederzufinden. Ein kleines Mädchen, gerade mal fünf Jahre alt, mit großen braunen Augen und einem frechen Lächeln. Harmony war verrückt gewesen, sich darauf einzulassen. Sie hatte gewusst, dass Jonas ihr schon seit fast sechs Monaten auf der Spur war. Sie hätte niemals zurückkommen dürfen, denn sie wusste, worauf er es abgesehen hatte. Und sie wusste auch, er rechnete fest damit, dass sie bei dieser Chance, die er ihr gegeben hatte, um dem Breed-Gesetz zu entkommen, versagen würde.

Ihr Bruder war in den letzten zehn Jahren übermäßig schnell gealtert. Seine Bitterkeit und die kalte Entschlossenheit in seinen Augen hatten weiter zugeno

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