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Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück Die Bridget-Jones-Serie 1 - Roman von Fielding, Helen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.11.2013
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück

Mit ihrem Romandebut, "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" hat die britische Autorin Helen Fielding die Bestsellerlisten in aller Welt auf Anhieb erobert. Männerlos, aber mit einer Mutter, die es nur gut mit ihr meint und einem besten Freund, der nicht auf Frauen steht, ist Bridget Jones eine Frau von heute. Gemeinsam mit ihren Freundinnen Jude und Shazzer werden alle zentralen Fragen des Daseins gelöst - von der Bindungsunfähigkeit der Männer über Dreißig bis zur Interpretation von Schwangerschaftstests... Helen Fielding studierte Literaturwissenschaft in Oxford und arbeitete später als Journalistin. Aus ihren Kolumnen mit den Erlebnissen einer gewissen Bridget Jones entstand der Bestseller "Schokolade zum Frühstück", gefolgt von Fortsetzungen und Verfilmungen. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und in Los Angeles.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 07.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641129125
    Verlag: Goldmann
    Serie: Bridget Jones Bd.1
    Originaltitel: Bridget Jones's Diary
    Größe: 569 kBytes
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Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück

Januar
Ein außergewöhnlich schlechter Anfang
Sonntag, 1. Januar
58,5 kg (post-weihnachtlicher Ausnahmezustand), Alkoholeinheiten 14 (umfaßt aber eigentlich zwei Tage, da vier Stunden der Party auf Neujahr gefallen sind), Zigaretten 22, Kalorien 5424.
Heute verzehrte Nahrungsmittel:
2 Packungen Emmentaler in Scheiben
14 kalte neue Kartoffeln
2 Bloody Marys (enthalten Worcestersauce und Tomaten und zählen damit als Essen)
? Laib Ciabatta-Brot mit Brie
Korianderblätter – ½ Päckchen
12 Milk-Tray-Pralinen (am besten sämtliche von Weihnachten übriggebliebenen Süßigkeiten auf einmal aufessen und morgen ganz von vorn anfangen)
2 Weihnachtspasteten
13 Cocktailspießchen mit Käse und Ananas
eine Portion von Una Alconburys Truthahncurry mit Erbsen und Bananenscheiben
eine Portion von Una Alconburys Himbeerdessert mit in Dosenhimbeeren ersäuften Bourbon-Keksen, angerichtet in Schichten mit 30 Litern Schlagsahne und hübsch dekoriert mit glasierten Kirschen und kandierter Angelikawurzel.
Mittag. London. Meine Wohnung. Uäh. Das letzte, wozu ich mich körperlich, emotional oder geistig gerüstet fühle, ist, zu Una und Geoffrey Alconburys Neujahrs-Truthahncurry nach Grafton Underwood zu fahren. Geoffrey und Una sind die besten Freunde meiner Eltern und kennen mich, wie Onkel Geoffrey nie zu erwähnen müde wird, seit ich splitternackt auf der Wiese herumgetollt bin. Meine Mutter hat mich am letzten Feiertag im August morgens um halb neun angerufen und mir das Versprechen abgerungen, daß ich hingehe. Na ja, ihre Taktik war auch einzigartig. Von hinten durch die Brust ins Auge.
"Oh, hallo, Liebes. Ich wollte nur mal hören, was du dir zu Weihnachten wünschst."
"Weihnachten?"
"Oder soll es lieber eine Überraschung werden?"
"Nein!" brüllte ich. "Entschuldige. Ich meine..."
"Vielleicht möchtest du ja ein paar Rollen für deinen Koffer haben."
"Ich habe doch gar keinen Koffer."
"Dann kaufe ich dir eben einen kleinen Koffer mit Rollen dran. Du weißt schon, wie Stewardessen sie haben."
"Ich habe schon eine Reisetasche."
"Ach, Liebes, du kannst doch nicht mit diesem schmuddeligen grünen Segeltuchding wegfahren. Damit siehst du aus wie eine Kreuzung aus Mary Poppins und Pechmarie. Einfach ein kompakter kleiner Koffer mit einem Griff zum Herausziehen. Es ist erstaunlich, wieviel man da hineinkriegt. Willst du einen in Marineblau auf Rot oder in Rot auf Marineblau?"
"Mum. Es ist halb neun Uhr morgens. Es ist Sommer. Es ist sehr heiß. Ich will keinen Stewardessenkoffer."
"Julie Enderby hat einen. Sie sagt, sie nimmt nie was anderes."
"Wer ist Julie Enderby?"
"Du kennst doch Julie, Liebes! Die Tochter von Mavis Enderby. Julie! Die, die diesen sagenhaften Job bei Arthur Andersen hat..."
"Mum ... "
"Nimmt ihn immer mit, wenn sie auf Reisen geht..."
"Ich will keinen kleinen Koffer mit Rollen dran."
"Paß mal auf. Wäre es nicht am besten, Jamie, Daddy und ich würden alle zusammenlegen und dir einen richtigen großen, neuen Koffer und einen Satz Rollen besorgen?"
Erschöpft hielt ich den Telefonhörer vom Ohr weg und fragte mich, woher der missionarische Koffer-als-Weihnachtsgeschenk-Eifer kam. Als ich den Hörer wieder ans Ohr drückte, sagte sie gerade:

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