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Broken Puppet - Elite Kings Club von Jones, Amo (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Broken Puppet - Elite Kings Club

Dem Elite Kings Club wirst du nicht entkommen Als Madison herausfindet, dass sie all die Jahre belogen wurde und niemandem vertrauen kann, will sie nichts wie weg: weg vom Elite Kings Club und weg von Bishop. Sie flieht bis ans andere Ende der Welt, und hofft, dass niemand sie finden wird. Doch so sehr sie versucht, ihre Spuren zu verwischen, Bishop hat sie längst aufgespürt. Denn der Elite Kings Club gibt nichts wieder her, was einmal ihm gehört hat ... 'Süchtig machend und faszinierend!' BECKIE BOOKWORM Band 2 der ELITE-KINGS-CLUB-Reihe von Amo Jones Amo Jones ist eine erfolgreiche Bestseller-Autorin aus Neuseeland. Sie liebt romantische Spaziergänge - in ihren Weinkeller. Sie lebt wie sie schreibt: immer am Rande des Wahnsinns mit einem guten Glas Rotwein in der Hand und ihren Höllenhunde zu Füßen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 282
    Erscheinungsdatum: 29.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308640
    Verlag: LYX
    Originaltitel: The Broken Puppet
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Broken Puppet - Elite Kings Club

3. KAPITEL

Die Visa zu bekommen war ziemlich einfach. Im hinteren Bereich des Flughafens gibt es dafür einen Schalter, und da es zwischen dem Land unserer Wahl und den USA ein Abkommen gibt, mussten wir nur online einen kurzen Fragebogen ausfüllen, und fertig: Wir fallen unter die Visafreiheit.

"Ich kann es nicht fassen", flüstert Tatum. "Wir fliegen wirklich nach Neuseeland? Hättest du nicht ein anderes Ziel aussuchen können, so was wie ... ich weiß auch nicht ... Dubai?"

Ich drehe mich zu ihr um. "Was glaubst du wohl, wo sie als Allererstes nach uns suchen werden, Tate?"

Sie seufzt. "Kann sein."

"Außerdem weiß ich praktisch nichts über Neuseeland. Bishop weiß vermutlich auch nichts. Und übrigens ..." Ich werfe der undankbaren Tusse einen finsteren Blick zu. "... die Alternative wäre irgendein Kaff in Indonesien oder Thailand gewesen."

"In Thailand könnte ich mir billig neue Brüste machen lassen."

Ich verdrehe die Augen. Im selben Moment wird unser Flug aufgerufen. Mein Herz beginnt heftig zu klopfen. "Bist du bereit?", frage ich Tatum.

Sie sieht mir in die Augen und greift nach meiner Hand. "Ja. Ja, bin ich."

Zwei Monate später

"Ich weiß nicht, Ta... Atalia."

Tatum grinst mich an, während sie hinter der Bar umhergeht. Sie trägt knappe Shorts und ein zerrissenes bauchfreies Top, unter dem ihr Spitzen-Wonderbra hervorschaut. "Na ja, du kannst jederzeit hier anfangen, das weißt du ja." Mit einem Nicken deutet sie auf die Poledance-Stange. Inzwischen wohnen wir seit zwei Monaten hier, und wenn alles gut geht, wollen wir noch zwei weitere Monate bleiben, aber dazu brauche ich einen Job, der auch meinen Kopf beschäftigt.

Ich wende mich wieder Tatum zu und grinse. "Mir ist zwar inzwischen so einiges egal, aber ich schmeiße mich bestimmt nicht an irgendwelche Stangen." Ich nippe an meinem Drink, lehne mich auf dem Barhocker zurück und betrachte das Blatt Papier vor mir auf dem Tresen, wobei ich den Bleistift zwischen den Fingern umherwandern lasse. Es ist Mitternacht, was bedeutet, dass es zu Hause ungefähr acht Uhr abends ist.

Seit Tatum und ich hier angekommen sind, wohnen wir in einem kleinen Apartment am Strand. Als wir nach einem dreizehnstündigen Flug in Auckland landeten, haben wir uns sofort eine kleine Broschüre über Neuseeland zugelegt. Wir waren uns einig, dass wir am Meer wohnen wollten, weil wir so etwas in der Nähe hätten, das uns an zu Hause erinnert. So sind wir auf dieses Städtchen in der Mitte der Nordinsel gestoßen. Es heißt Mount Maunganui. Was ich nicht aussprechen kann, aber wie ich inzwischen festgestellt habe, nennen es viele Einheimische einfach The Mount .

Es ist schön hier. Sandstrände, große Wellen, der Hauptstrand ist von kleinen Läden gesäumt, und auf der anderen Straßenseite stehen Wohnhäuser und Strandvillen. Wenn man der Küstenlinie folgt, gelangt man nach zehn Autominuten in den nächsten kleinen Ort, Papamoa. Die Neuseeländer sind freundlich - manchmal ein bisschen zu freundlich -, die Lebensmittel sind frisch, und die Luft fühlt sich an, als würde man zum ersten Mal eine Sauna betreten. Das alles ist wundervoll. Nur habe ich seit unserer Ankunft noch keine Arbeit finden können. Wir bewohnen ein kleines Apartment - wirklich nichts Extravagantes, aber es kostet ein Vermögen. Wie wir feststellen mussten, ist das Leben in diesem Städtchen insgesamt nicht eben billig. Irgendwie typisch für Tatum und mich, dass wir uns einen der teuersten Orte in ganz Neuseeland ausgesucht haben. Tatum hat schnell einen Job gefunden: Sie arbeitet als Barkeeperin und Stripperin. Ohne Scheiß. Ich liebe Tatum, aber ich habe den Eindruck, dass sie dabei ist, sich zu verlieren.

Passiert mir das Gleiche?

Wann immer ich in mich hineinhorche, um herauszufinden, was ich wirklich empfinde, stoße ich auf Leere. Es sind keine Gefühle v

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