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Broken Wildcat: Entfesselt von Black, Dalia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.02.2020
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Broken Wildcat: Entfesselt

Schreckliche Erlebnisse aus ihrer Vergangenheit zwingen die junge Assistenzärztin Robyn zu einem zurückgezogenen Leben mit ihrer kleinen Tochter in Somerset, bis ihr Leben plötzlich auf den Kopf gestellt wird.

Der Anwalt Philipp Bentleys wird von Robyns Vorgesetztem gebeten, wegen sich häufender Fälle von Medikamentendiebstählen im Krankenhaus zu ermitteln. Vom ersten Moment an übt Philipp eine starke Anziehungskraft auf Robyn aus, doch sein Interesse an ihrer Vergangenheit macht ihr Angst. Trotz ihrer Furcht lässt sie sich von Philipp in die Welt der lustvollen Unterwerfung einführen. Immer tiefer lässt Robyn sich in Philipps Arme fallen und fasst Vertrauen zu ihrem dominanten Beschützer.

Doch abrupt holt ihre dunkle Vergangenheit sie wieder ein. Robyn wird in einen Strudel bedrohlicher Ereignisse gezogen, bis sie nicht nur im Zentrum der Medikamentendiebstähle steht, sondern auch noch ihr Leben in Gefahr ist ...

Dalia Black wurde 1985 im schönen Nordrhein-Westfalen geboren, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Schon als Kind hat sie alle möglichen Bücher verschlungen und ist nach wie vor eine Leseratte. Wenn sie nicht gerade ihrem Fulltime-Job nachgeht oder in die Welt der Bücher abtaucht, treibt sie gerne Sport allermöglicher Arten, bummelt durch Geschäfte oder backt. Langeweile gibt es bei ihr nie. Schon früher war sie sehr kreativ, egal ob Malerei oder Bastelei. Die Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst recht spät entdeckt, doch mittlerweile sprudeln ihr viele Ideen im Kopf umher, die sie nach und nach aufs Papier bringt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 308
    Erscheinungsdatum: 28.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864954344
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Serie: Broken Dreams 2
    Größe: 563 kBytes
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Broken Wildcat: Entfesselt

Kapitel 1

Robyn

 

Hier stand ich nun: vor dem St. Mary´s Hospital in der kleinen Grafschaft Somerset im Südwesten Englands, das den Grundstein unseres neuen Lebens darstellte. Ich hatte mich dazu entschlossen, die Vergangenheit hinter mir zu lassen, um mit meiner vierjährigen Tochter Charline hier neu anzufangen. Ich war achtundzwanzig Jahre alt und hatte vor Kurzem mein Medizinstudium mit Bestnoten abgeschlossen. Es war ein reiner Glücksfall, dass ich sofort nach dem Studium einen Job als Assistenzärztin in diesem Krankenhaus gefunden hatte, denn das war nicht leicht, auch wenn vielerorts Ärztemangel herrschte. Mein neuer Vorgesetzter, Dr. Josh Martens, war von der ersten Minute des Vorstellungsgespräches an so überzeugt von mir und meinen Leistungen gewesen, dass er mir kurz darauf die vakante Stelle auf seiner Station angeboten hatte. Ich konnte Gott nicht genug dafür danken, denn nunmehr hatte ich eine echte Chance, mein altes Leben hinter mir zu lassen. Für Charline hatte ich in einem nahe gelegenen Kindergarten einen freien Platz ergattert. Außerdem wohnten wir nicht allzu weit von meinem Arbeitsplatz entfernt, was alles noch viel einfacher machte. Es war zwar nur ein kleines Apartment, aber es reichte fürs Erste. Ich konnte mir im Moment auch keine größere Wohnung leisten, und die Gefahr, dass mein Stiefbruder Kenny mich hier finden würde, war sehr gering, da es in Somerset keinerlei Verbindungen zu meiner Vergangenheit gab.

 

Während meiner ersten Woche im neuen Krankenhaus lief zunächst alles wie am Schnürchen. Die Kollegen und das Pflegepersonal hatten mich mit offenen Armen empfangen, und heute begleitete ich Dr. Martens zu einem Patienten, der, so erklärte mir mein Chef, einer seiner besten Freunde war. Ben Marks war angeschossen worden, als er seine Freundin beschützen wollte. Dr. Martens stellte mich Mr. Marks vor und erklärte ihm, dass ich ihn zusätzlich unterstützend betreuen würde.

Nachdem ich zusammen mit meinem Vorgesetzten die Visite hinter mich gebracht und Mittagspause gemacht hatte, huschte ich noch schnell auf die Toilette. Dort fiel mir ein weißer Umschlag auf, der auf dem Boden vor dem Waschbecken lag. Ich hob ihn hoch und sah, dass er an Ben Marks adressiert war. Merkwürdig. Was hatte der Umschlag hier zu suchen? Hatte ihn jemand verloren? Ich legte ihn auf der Ablage des Waschbeckens ab, und nachdem ich fertig war und mir die Hände gewaschen hatte, nahm ich den Brief und begab mich zu dem Patienten, um ihm den Umschlag zu überreichen.

Kurz vor dem Krankenzimmer hielt ich inne und ließ meinen angenehmen Vormittag Revue passieren. Ich kam sehr gut zurecht und die Arbeit machte Spaß, aber wie sagt man? Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben? Alles lief prima, bis zu dem Augenblick, in dem ich IHM begegnete. Nachdem ich an der Zimmertür angeklopft und sie geöffnet hatte, betrat ich das Zimmer und sah geradewegs in die blauen Augen eines wirklich sehr, sehr atemberaubend aussehenden Mannes, der mich mit seinen Blicken förmlich in seinen Bann zog und unverhohlen musterte. Oder sollte ich besser sagen: auszog? Er erhob sich und stand mir genau gegenüber. Er war unverschämt ... attraktiv. Um die eins neunzig groß, muskulös, und sein schwarzes Haar, welches er oben etwas länger trug als an den Seiten, schimmerte im fahlen Licht der Deckenbeleuchtung. Seine Gesichtszüge, die durch seine glatt rasierte Haut noch mehr zur Geltung kamen, waren sehr markant. Ich war hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, ihn anzuspringen und abzulecken oder rauszuschmeißen. Doch ich versuchte, mich zu beherrschen und die vernünftige zweite Variante zu wählen, denn er belagerte meinen Patienten, obwohl dieser sich schonen musste und noch nicht viel Besuch empfangen durfte.

Eigentlich war ich nicht auf den Mund gefallen, aber der Anblick des Mannes mir gegenüber raubte mir meine sprachlichen Fähigkeiten. Allein seine An

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