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BRUTAL PLANET Zombie-Thriller von Murphy, Sean P. (eBook)

  • Verlag: Lüchow
eBook (ePUB)
4,99 €
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BRUTAL PLANET

Ein Dichter aus Missouri verkündete einst, dass das Ende der Welt mit einem Wimmern einhergehen würde. Doch er lag falsch. Es würde ein Brüllen sein! In der Vergangenheit traten alle zehn bis fünfzig Jahre schwere Grippeepidemien auf und auch in diesem Jahr rechneten die Experten fest mit einer Krankheitswelle, die unzählige Leben kosten könnte. Millionen Szenarien hatten Sie auf tausenden Computern durchgespielt. Doch wer hätte damit rechnen können, dass der nächste biologische Angriff auf unsere Spezies nichts mit Schweinen, Hühnern oder Enten zu tun haben würde? ---------------------------------------------------------- 'Mit das Beste und vor allem Intelligenteste, das ich an Zombie-Romanen gelesen habe.' [Lesermeinung] 'Super spannend und empfehlenswert.' [Lesermeinung] 'Absolut lesenswerter Zombiestoff.' [Lesermeinung]

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 550
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958350526
    Verlag: Lüchow
    Größe: 2107 kBytes
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BRUTAL PLANET

Die Insel

Ein Dichter aus dem Show-Me-Staat Missouri verkündete einst, dass die Welt mit Gewimmer zugrunde gehen wird. Ich weiß nun, dass er falsch lag. Es wird mit einem Brüllen geschehen.

30. Mai

Die Providence ist ein zehn Meter langes Bénéteau First 35s5 Segelboot, wunderschön, geschmeidig, mit acht Schlafplätzen, und war früher einmal eine Art Statussymbol; jetzt war jedoch nicht mehr früher und wir waren dreizehn Mann an Bord.

Es war jetzt beinahe achtundvierzig Stunden her, seit wir es auf das Boot geschafft hatten. Zuerst war es erleichternd gewesen, endlich das Ziel zu erreichen, für das wir so viel geopfert hatten. Eine Chance, uns von den Schrecken der vergangenen Woche zu erholen, in der wir uns durch die Horden der Untoten gekämpft und zugeschaut hatten, wie Freund um Freund verstarb. Wir haben eine Auszeit verdient. Wir sind erschöpft, haben kein Essen und fast kein Wasser mehr und brauchen jeder verzweifelt etwas Platz und Zeit, um verarbeiten zu können, was zur Hölle eigentlich passiert war. Was passiert war, für uns Menschen zumindest, war die Schlussphase des Endes der Welt.

Es war heiß und feucht, fast ohne Brise. Die Insel zu finden, war also nicht weniger als ein Gottesgeschenk. Wir würden auf keinen Fall mehr in die Nähe vom Festland gehen, denn wir kannten unsere genaue Position nicht, da alle nautischen Karten auf Roberts altem Boot waren, aber Robert konnte gut schätzen. Handys funktionierten nur sporadisch, aber wen sollte man auch anrufen? Wir wussten alle, was geschehen war.

Es war eigentlich der Anfang der Touristensaison hier in Maine. Ich habe den Sommer einst geliebt und mich auf die Wärme gefreut. Nun bete ich für Winter.

Die Insel war im Grunde nur ein großer, flacher Fels, nicht mal einen Hektar groß und ungefähr zweihundert Meter vom Ufer entfernt, ein anständiger Sicherheitsabstand. Es gab einen kleinen Steg für ein einzelnes Boot, mit einer verwitterten Holztreppe, die zu einem massiven, zweistöckigen Haus führte. Ich vermutete, dass es Mitte des neunzehnten Jahrhunderts erbaut wurde; graues Schindeldach, viele überdimensionierte Fenster mit großen Läden, um die Winterstürme draußen zu halten, und eine umlaufende Veranda. Das Gebäude triefte geradezu vor Neuengland-Stil.

Alle sammelten sich auf dem Deck, als wir nach Bewegungen Ausschau hielten und vielleicht, nur vielleicht, nach Zeichen menschlichen Lebens. Wir alle wollten eine Pause, und ich wollte verdammt noch mal weg von ein paar dieser Leute. Vorsichtig schifften wir in die Bucht ein und schauten durch unsere Ferngläser. Nachdem er etwas übers Kentern geknurrt hatte, betätigte Robert die Sirene, um mit einem lauten Whoop-Whoop zu sehen, ob er die Aufmerksamkeit von jemandem oder etwas auf sich ziehen konnte. Ich suchte die Insel und das Haus mit einem Fernglas mit einer Vergrößerung von sieben mal fünfzig ab, ohne eine Ahnung, was das bedeutete, aber ich konnte durch das Küchenfenster deutlich die Notizen auf einem Kalender lesen. Sah so aus, als hätte Neil diese Woche eine Ladung Lobster und Venusmuscheln liefern sollen. Falls das hier klappte, sollten wir unsere eigenen finden können. Die meisten Vorhänge waren aufgezogen und mit dem richtigen Lichteinfall hatte ich eine gute Sicht auf das Innere der ersten Etage des Hauses. Nichts bewegte sich. Vielleicht hatten wir doch endlich mal Glück.

Als das Boot die Stegseite der Insel erreichte, inspizierte ich das Ufer und sah eine Ansammlung von Häusern, vielleicht eine halbe Meile südlich von uns entlang des Strandes. Es spielte eigentlich keine Rolle. Ich konnte sie sehen und sie sahen auf jeden Fall uns. Sie rannten am Ufer entlang in unsere Richtung, nicht als eine geschlossene Gruppe, eher wie ein spastischer Mob. Robert manövrierte das B

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