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Cheeky Room Mate Weston und Kendra von Kingsley, Claire (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2020
  • Verlag: Aufbau Verlag
eBook (ePUB)

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Cheeky Room Mate

Diese Wohngemeinschaft war die schlechteste Idee, die ich je hatte.... Kendra ist unordentlich, ungeschminkt und trägt Zuhause dauernd Pyjamahosen und hat zerzauste Haare. Und dann hat sie auch noch versucht sich mit meinem One-Night-Stand anzufreunden und sie überredet zum Frühstück zu bleiben. Aber so etwas gibt es bei mir nicht. Ich date nicht. Ich benutze keine Worte wie 'Freundin' oder ich schreibe ihnen später schnulzige SMS. Beziehungen und Gefühle sind nichts für mich. Mich gibt es für eine Nacht und danach bin ich weg. Ich halte die Leute auf Distanz und ich habe meine Gründe dafür. Und damit lebe ich ganz wunderbar. Aber als mir plötzlich mein ganzes Leben um die Ohren fliegt, gibt es nur eine Person, die für mich da ist: Kendra...

Claire Kingsley schreibt Liebesgeschichten mit starken, eigensinnigen Frauen, sexy Helden und großen Gefühlen.

Sie kann sich ein Leben ohne Kaffee, ihren Kindle und all den Geschichten, die ihrer Fantasie entspringen, nicht mehr vorstellen. Sie lebt  im pazifischen Nordwesten der USA mit ihrem Mann und ihren drei Kindern.

 

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 01.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783967970173
    Verlag: Aufbau Verlag
    Größe: 2720 kBytes
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Cheeky Room Mate

2: Weston

Der Duft von Kaffee weckt mich.

Ich recke mich und und werfe einen Blick über die Schulter auf die andere Bettseite. Sie ist leer. Das ist gut. Denn das hätte mir gerade noch gefehlt, dass Laura sich heute Morgen noch mit mir unterhalten will. Möglicherweise hätte ich zum Abschied noch ein weiteres Mal mit ihr geschlafen, aber eigentlich stehe ich nicht so auf Sex am Morgen. Was vor allem daran liegt, dass ich so gut wie nie eine Frau bei mir übernachten lasse. Letzte Nacht bin ich in der Hinsicht zu faul gewesen. Nach dem zweiten Ritt bin ich eingeschlafen, ohne ihr vorher zu sagen, dass sie sich verziehen soll. Als sie dann neben mir schlief, habe ich sie nicht geweckt, auch wenn mich die leise Stimme in meinem Hinterkopf gewarnt hat, dass ich es heute Morgen bereuen würde.

Bereue ich es? Das wird sich zeigen und hängt davon ab, wie lange es dauert, sie loszuwerden.

Aber warum in aller Welt riecht es nach Kaffee?

Ich werde langsam wach und strecke mich noch einmal. Sie steht doch nicht in der Küche und kocht Kaffee, oder? Ich werde mich auf gar keinen Fall mit einer Tasse Kaffee mit Linda zum Plaudern hinsetzen. Oder hieß sie Lena? Verdammt, ich kann mich nicht erinnern, und eigentlich ist es mir auch egal.

Die Bodendielen im Nebenraum knarren, als würde jemand herumgehen. Dieses Haus ist nicht ganz so, wie Caleb es mir beschrieben hat. Als er sagte, dass seine Schwester Kendra einen Mitbewohner sucht, meinte er, sie würde in einem charmanten alten Haus in Sand Point wohnen. Offenbar ist meine Definition von charmant anders als seine, denn diese Bude fällt praktisch auseinander. Die Bodendielen knarren, es zieht wie Hechtsuppe, und nachts wird es eiskalt. Kendra wird hier einiges investieren müssen.

Aber ich gehe ohnehin nicht davon aus, dass ich hier lange wohnen werde. Das ist nur eine vorübergehende Lösung, während mein Haus umgebaut wird. Die Arbeiten daran werden immer umfangreicher und verzögern sich ständig. Ich habe die letzten Wochen in Hotels gelebt, und habe jetzt einfach keine Lust mehr darauf. Als ich mich bei Caleb darüber beschwerte, dass es so nicht weitergehen kann, erwähnte er seine Schwester. Anscheinend sucht sie ein Mitbewohner, doch bis jetzt haben sich nur seltsame Gestalten bei ihr gemeldet. Er hat sie sofort angerufen, und sie meinte, ich könnte gleich am nächsten Tag einziehen. Das schien mir die perfekte Lösung zu sein.

Caleb hat sich Samstagmorgen hier mit mir getroffen, um mir beim Einzug zu helfen, aber Kendra war nicht da, übers Wochenende nicht in der Stadt oder etwas in der Art. Das Haus ist klein, und es gibt nur ein Badezimmer. Aber ich habe mich ganz gut eingerichtet, und es war nett, alles eine Weile für mich allein zu haben. So hatte ich die Gelegenheit, hier anzukommen, ohne auf eine Frau Rücksicht nehmen zu müssen.

Stimmen dringen durch den Flur zu mir herüber. Unterhält sich Lisa mit jemandem? Oder heißt sie Lana? Wie zum Henker ihr Name auch lauten mag, entweder spricht sie mit jemandem oder sie hat den Fernseher eingeschaltet. Ich höre eindeutig eine zweite Frauenstimme.

Oh, verdammt. Ist das meine Mitbewohnerin?

Ich stehe auf und ziehe mir Boxershorts über. Hoffentlich sitzt Lauren nicht auf der Couch und bildet sich ein, sie könnte den ganzen Tag hierbleiben.

Während ich mir den Schlaf aus den Augen blinzele und mir mit einer Hand durchs Haar fahre, laufe ich durch den Flur und bleibe wie erstarrt stehen.

Zwei Frauen sitzen an dem schäbigen Küchentisch. Eine ist die von letzter Nacht. Glücklicherweise hat sie was an, aber sie hat die Beine übergeschlagen und eine Tasse Kaffee in der Hand.

Bei der anderen Frau muss es sich um Kendra handeln. Sie sieht aus wie Caleb. Braune Augen, leicht mandelförmig. Ich kann nicht erkennen, wie groß sie ist, aber sie ist schlank - möglicherweise sogar dünn. Aber ihr Haar ... Sie hat es zu einem lässigen Dutt hochgesteckt,

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