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Cherish Dreams von Singh, Nalini (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Cherish Dreams

Für sie wirft er alle Regeln über Bord... Jake Esera ist ein professioneller Rugbyspieler - und ein Single-Dad. Seit er vor sechs Jahren Vater einer Tochter wurde, besteht das Leben des 24-Jährigen nur Training, Wettkämpfen, Zöpfe flechten und Playdates. Ausschlafen, feiern oder gar sich verlieben stehen nicht auf dem Plan. Doch als er auf einer Hochzeit seine ehemalige Schulfreundin Juliet Nelisi widertrifft, ändert sich alles. Denn Jules ist verführerisch wie nie, und Jake merkt zum ersten Mal seit langer Zeit, dass er vielleicht doch bereits ist, seine strengen Regeln über Bord zu werfen und sein Herz zu riskieren ... 'Nalini Singhs Helden möchte man am liebsten mit nach Hause nehmen! Die Geschichte war süß, romantisch und lustig.' BOOK HOWLS Band 4 der neuen romantischen Serie von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Nalini Singh´

Nalini Singh wurde auf den Fidschi-Inseln geboren und ist in Neuseeland aufgewachsen. Nach verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem als Rechtsanwältin und Englischlehrerin, begann sie 2003 eine Karriere als Autorin von Liebesromanen und ist mit ihren Büchern regelmäßig auf den internationalen Bestsellerlisten vertreten. Weitere Informationen unter: nalinisingh.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 375
    Erscheinungsdatum: 28.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312500
    Verlag: LYX
    Serie: Hard Play 4
    Originaltitel: Hard Play 03
    Größe: 1405 kBytes
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Cherish Dreams

2. KAPITEL
DER SCHLECHTE UMGANG UND DAS KALTE, STEINERNE HERZ

Juliet betrat das Chaos, das zu Hause bei Charlotte und Gabriel herrschte. »Ta-da!« Sie wedelte mit dem Brillenetui und hielt ihren Ärger mit aller Macht unter Verschluss.

Jacob Esera hatte Glück, dass dies der Hochzeitstag seines Bruders war, andernfalls hätte sie ihm einen Denkzettel verpasst. Juliet war zwar keine Athletin, aber sie hatte einen äußerst treffsicheren Wurfarm. Ein präziser Schlag mit ihrem Stiletto, und dieser kleinkarierte Nörgler wäre in die Knie gegangen. Nein, sie hätte nicht auf seinen Kopf gezielt. Sondern ein gutes Stück tiefer, wo es am meisten wehtat.

Die Vorstellung erfüllte sie mit ungeheurer Befriedigung und besänftigte ihren Zorn.

»Du hast sie!« Esme nahm ihr das Etui aus der Hand, holte ihre neonblau eingefasste Brille heraus und setzte sie auf. »Ich hab ja gewusst, dass Daddy sie dabeihat!« Sie schmiegte sich an Juliets Beine und umschlang sie mit ihren mageren Ärmchen. »Danke, Jules!«

Juliet hatte noch keine Gelegenheit gehabt, sich ihrer hohen Hacken zu entledigen, darum kämpfte sie etwas mit dem Gleichgewicht, als sie sich vorbeugte und Esme auf ihre Hüfte hob. Die Sechsjährige war ausgesprochen zierlich und vermutlich die Kleinste in ihrer Klasse. Genau wie Callie früher.

Sie verdrängte die schmerzliche Erinnerung. »Ein Mädchen braucht doch sein modisches Zubehör«, erwiderte sie und erntete ein Kichern.

»Esme und Emmaline! Es wird Zeit, dass ihr eure Kleider anzieht.«

Esme wand sich aus Juliets Armen und flitzte zu ihrer Großmutter. Ein zaghaftes Gefühl von Freude überdeckte die Traurigkeit, die sie wie aus dem Nichts überfallen hatte. Juliet streifte, aus Rücksicht auf Charlies wundervolle Holzböden, die Schuhe ab und ging zu Ísa, deren Make-up die Visagistin gerade den letzten Schliff gab.

Charlottes zukünftige Schwägerin würde Brautjungfer sein, genau wie Juliet und Backkurs-Mitstreiterin Aroha. Die Letzte im Quartett war die Polizistin Mei Lee, auch sie eine gute Bekannte von Charlie. Die Rolle der Trauzeugin übernahm mitsamt den Pflichten Charlottes beste Freundin Molly.

»Du siehst atemberaubend aus«, sagte Juliet zu Ísa. »Wie einem Renaissance-Gemälde entstiegen.« Üppiges rotes Haar und makellose Haut, dazu strahlte sie eine innere Zufriedenheit aus, die Juliet zu ihr hinzog.

»Danke, dass du Esme aus der Patsche geholfen hast.« Ísa drückte ihr die Hand.

»War mir ein Vergnügen«, antwortete Juliet, als im selben Moment Charlotte, begleitet von Molly, die freitragende Spindeltreppe herabschwebte.

»Warum bin ich bloß so nervös?«, fragte die Braut, eine Hand auf ihre Brust gedrückt, am Fuße der Treppe. Ein rötlicher Schimmer überzog das helle Gold ihrer Haut, ihr Lächeln wirkte zaghaft und glückselig zugleich. »Ich kann es nicht erwarten, Gabriel zu heiraten!«

Juliet konnte sich angesichts Charlottes aufgeregter Vorfreude ein amüsiertes Lächeln nicht verkneifen. In ihrem Brautkleid aus elfenbeinfarbener Spitze mutete sie wie eine Prinzessin aus vergangenen Tagen an. Die Kreation bestach durch einen weiten Rock, einen dezenten U-Boot-Ausschnitt und lange Ärmel, die ebenso wie die Schulterpartie unter der Spitze die Haut durchschimmern ließen.

Anlässlich ihrer Hochzeit hatte sie ihre gewohnte Metallrandbrille durch Kontaktlinsen ersetzt. Nur ein Hauch Lidschatten betonte die haselnussbraunen Augen mit den elegant geschwungenen Wimpern, wohingegen sie für ihre vollen Lippen ein zartes Rosa gewählt hatte, das ihnen ein eher anmutiges als sinnliches Aussehen verlieh.

Die Friseurin hatte ihr die blonden, leicht gelockten Haare zu einem lockeren Chignon hochgesteckt und nur ein paar einzelnen Strähnen erlaubt, ihr Gesicht zu umspielen. Der Look war so romantisch und verträumt, dass Juliet unwillkürlich seufzen musste. Ihr selbst würde er keinesfalls stehen, aber für Charlotte war er einfach perfe

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