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Chicago Devils - Alles, was zählt von Rothert, Brenda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
4,99 €
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Chicago Devils - Alles, was zählt

Wenn aus einer Nacht so viel mehr wird ... Für Luca gab es genau zwei Dinge im Leben: Eishockey und Frauen. Bis sein Bruder bei einem tragischen Unfall ums Leben kam, und Luca das Sorgerecht für seine kleinen Nichten und Neffen übertragen wurde. Sie sind nun seine oberste Priorität - egal wie schwer es ihm fällt, die richtige Balance zwischen seiner Rolle als alleinerziehender Vater und Eishockey-Superstar der 'Chicago Devils' zu finden. Ablenkung ist das letzte, was er jetzt gebrauchen kann - und doch geht ihm Abby Daniels seit seiner leidenschaftlichen Nacht mit ihr nicht mehr aus dem Kopf ... 'Einzigartige Geschichten und tolle Charaktere, die einem noch lange im Gedächtnis bleiben!' DEVILISHLY DELICIOUS BOOK REVIEWS Band 2 der Sports-Romance-Reihe CHICAGO DEVILS von Bestseller-Autorin Brenda Rothert

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 290
    Erscheinungsdatum: 01.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736311602
    Verlag: LYX
    Größe: 2125 kBytes
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Chicago Devils - Alles, was zählt

1

Abby

Ich könnte den Wecker mit bloßen Händen in Stücke schlagen - ich bräuchte nicht mal einen Vorschlaghammer. Wie bei Alles Routine ist mein Unterbewusstsein bereit, kurzen Prozess mit dem schwarzen Kasten zu machen, der auf der gegenüberliegenden Seite meines Schlafzimmers rhythmisch und durchdringend plärrt.

Nachdem ich mich aus dem Bett gewälzt habe, streiche ich mir benommen die wirren blonden Haare aus dem Gesicht, stolpere durchs Zimmer und bringe den Wecker zum Schweigen. Vor der dunklen Holzkommode, auf der die Uhr steht, bleibe ich stehen und sammele mich. Ich bin noch so müde.

So ist das morgens meistens. Gelegentlich wache ich ohne das dumpfe Hämmern in meinem Kopf auf, mit dem mein Körper mir zu sagen versucht, dass vier oder fünf Stunden Schlaf nicht genug seien. Aber an den meisten Tagen sind die Kopfschmerzen da. Es macht mir nichts aus. So lange ich mich groggy fühle und der Kopf wehtut, weiß ich, dass ich genug geschlafen habe, um es durch den Tag zu schaffen, aber nicht genug , um Albträume zu haben. Oder überhaupt irgendwelche Träume. Seit fast drei Jahren ist es sowieso immer derselbe unerträgliche Albtraum.

Ich gehe kurz ins Badezimmer und dann in die Küche, wo eine volle Kaffeekanne auf mich wartet. Kaffeemaschinen mit Timer - die beste Erfindung aller Zeiten.

Jeden Tag um 3:52 Uhr nehme ich mir einen Becher Kaffee und kippe die Hälfte davon hinunter. Ich kriege gerade genug Koffein, dass das Hämmern in meinem Kopf aufhört. Dann trete ich in den begehbaren Kleiderschrank in meinem Schlafzimmer und ziehe mir Sport-BH, Leggings, T-Shirt, Socken und Trainingsschuhe an. Ich binde mir das Haar zu einem Pferdeschwanz zusammen, schnappe mir meine Sporttasche und fahre mit dem Aufzug in die schicke, mit Marmorböden ausgestattete Lobby des Gebäudes hinunter und sage dem Türsteher, der gerade Dienst hat, Guten Morgen.

Von montags bis freitags ist es Chase. Samstags ist es Larry. Und sonntags ist es Diana. Die Gesichter mögen wechseln, aber ich gehe jeden Morgen durch die offene Tür und steige um 4:06 Uhr in der Frühe in einen wartenden SUV.

"Morgen, Ms Daniels", sagt mein Fahrer.

"Guten Morgen, Ben. Wie geht es Ihnen?"

"Ich kann nicht klagen, Ma'am."

Selbst in Manhattan ist der Verkehr zu dieser Stunde nicht besonders dicht, und Ben zieht den SUV auf die Fahrspur, ohne warten zu müssen. Genau wie jeden Tag. Dies ist unser übliches Gespräch, und da es jetzt vorüber ist, nehme ich mein Telefon aus der Sporttasche und öffne die E-Mail-App.

Wenn bei der Arbeit nichts Dringendes anliegt, schaue ich nach zehn Uhr abends nicht mehr nach Mails. Aber wegen der verschiedenen Zeitzonen warten morgens immer neue E-Mails auf mich.

Einige davon leite ich an meinen Assistenten weiter, auf ein paar andere antworte ich und spare mir den Rest für später auf. Als ich die Betreffzeile "Chicagoer Fiasko" sehe, lächele ich. Ich habe einen erfahrenen Projektmanager eingestellt, der den Aufbau meiner Firma in Chicago überwacht, und er ist jemand, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Die Herausforderungen, vor die uns die drei Läden stellen, die wir dort bauen, sind größtenteils amtlicher Natur - bauplanungsrechtliche und designspezifische Fragen. Darum fahre ich auch heute wieder dorthin. Stephen ist ein sehr tüchtiger Projektmanager, aber ich mag es, in jedem Bereich meines Unternehmens mitzuwirken. So habe ich Cypress Lane in weniger als drei Jahren zu einem der erfolgreichsten Unternehmen in der Branche für Einrichtungsgegenstände aufgebaut.

"Neunundzwanzig und auf dem Gipfel des Erfolgs" , lautete die Schlagzeile der Titelstory über mich in einem bekannten Wirtschaftsmagazin.

Ich bin neunundzwanzig Jahre alt, da haben sie recht. Aber ich bin weit davon entfernt, auf irgendeinem Gipfel zu stehen. Vielmehr strampele ich im

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