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Christmas Shopaholic Ein Shopaholic-Roman 9 von Kinsella, Sophie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.10.2019
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Christmas Shopaholic

Becky Brandon, geborene Bloomwood, ist ins beschauliche Letherby gezogen. Weihnachten steht vor der Tür, die Schaufenster funkeln, und die Schnäppchen locken - Becky ist im Glück! Doch dann beauftragt Mama Bloomwood sie plötzlich, das Weihnachtsfest zu organisieren, und vorbei ist es mit der Besinnlichkeit: Jess möchte veganen Truthahn, und das perfekte Geschenk für ihren Mann Luke gibt es nur in einem exklusiven Gentlemen's Club, der Frauen den Zutritt verwehrt. Als auch noch Craig, Beckys alte Flamme und inzwischen cooler Musiker, nach Letherby zieht, ist das Chaos perfekt ...

Sophie Kinsella ist ehemalige Wirtschaftsjournalistin. Ihre romantischen Komödien und Shopaholic-Romane werden von einem Millionenpublikum verschlungen und erobern regelmäßig die Bestsellerlisten. Sie lebt mit ihrer Familie in London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 512
    Erscheinungsdatum: 21.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641250522
    Verlag: Goldmann
    Originaltitel: Christmas Shopaholic
    Größe: 3178 kBytes
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Christmas Shopaholic

EINS

Okay. Keine Panik. Bloß keine Panik. Nicht hektisch werden. Mir bleiben noch fünf Minuten und zweiundfünfzig Sekunden, bis mein Warenkorb verfällt. Da ist noch reichlich Zeit! Ich muss nur noch schnell irgendwas finden, um die Gesamtsumme auf fünfundsiebzig Pfund zu bringen, damit ich die Versandkosten spare.

Komm schon, Becky! Das schaffst du!

Ich scrolle mich durch die BargainFamily-Website auf meinem Computerbildschirm und fühle mich wie eine NASA-Technikerin, die unter unsagbarem Druck die Ruhe bewahrt. Aus den Augenwinkeln sehe ich, wie der Timer gleichmäßig herunterzählt, unter einer Anzeige, die besagt Ihr Warenkorb verfällt in Kürze! Aber man darf sich nicht der Timer-Angst hingeben, wenn man im Netz unterwegs ist. Man muss hart bleiben. Hart wie Stahl.

Das Shoppen hat sich für mich im Laufe der Jahre echt verändert. Oder vielleicht habe ich mich auch verändert. Die Zeiten, in denen ich Single war, mit Suze in Fulham gewohnt habe und jeden Tag durch die Läden gezogen bin, scheinen mir ewig her zu sein. Ja, früher habe ich zu viel Geld ausgegeben. Das will ich gern zugeben. Ich habe Fehler gemacht. Ich habe es gemacht, wie ich es wollte, auf meine Art und Weise, um es mit Frank Sinatra zu sagen.

(Nur dass es zu »meiner Art und Weise« gehörte, Kreditkartenabrechnungen unter dem Bett zu verstecken, was Frank bestimmt nie getan hat.)

Aber ich habe ein paar wichtige Lektionen gelernt, die meine Herangehensweise in bestimmten Fragen wirklich verändert haben. Zum Beispiel:

Erstens lasse ich mir keine Tragetaschen mehr geben. Die waren früher meine größte Freude. O mein Gott, wie sich so eine neue Hochglanztüte anfühlt ... diese Kordelgriffe ... das Rascheln von Seidenpapier ... (Hin und wieder stehe ich noch da und freue mich an meiner alten Sammlung ganz hinten im Schrank.) Inzwischen benutze ich nur noch Stoffbeutel. Von wegen dem Planeten und so.

Zweitens stehe ich total auf ethisch einwandfreies Shoppen. Da kann man nur gewinnen! Man kriegt coole Sachen und verhält sich tugendhaft.

Drittens gebe ich gar kein Geld mehr aus. Ich spare Geld.

Okay, das entspricht natürlich nicht so ganz total und absolut der Realität. Aber entscheidend ist, dass ich immer auf der Suche nach einem guten Deal bin. Ich betrachte es als meine mütterliche Pflicht, alle Waren, die meine Familie braucht, möglichst kostengünstig zu erwerben. Und aus genau diesem Grund ist BargainFamily wie geschaffen für mich. Alles ist heruntergesetzt! Sogar Designerlabel!

Das Problem ist nur, dass man schnell sein muss, weil sonst der Warenkorb verfällt und man wieder von vorn anfangen muss. Ich bin jetzt schon bei £ 62.97, brauche also nur noch irgendwas so um die zwölf Pfund. Komm schon, da muss es doch was geben, das ich brauchen kann. Ich klicke eine orangefarbene Strickjacke an, £ 13.99, unverbindliche Preisempfehlung £ 45, doch als ich näher heranzoome, sticht mir eine grässliche spitzenartige Bordüre ins Auge.

Weiße Bluse?

Nein, eine weiße Bluse habe ich mir erst letzte Woche gekauft (100 % Leinen, £ 29.99, unverbindliche Preisempfehlung £ 99.99. Die könnte ich überhaupt mal anziehen.)

Ich klicke meinen Warenkorb an, um nochmal nachzusehen, was ich schon habe. Ein Pop-up-Fenster geht auf und verkündet: Du hast heute £ 284 gespart, Becky!

Ich bin richtig stolz, als ich mir meine Waren ansehe. Ich habe volle £ 284 gespart! Ich habe einen zauberhaften Häschen-Morgenmantel für Minnie gekauft und eine fantastische DKNY-Jacke, von £ 299 reduziert auf £ 39.99, dazu einen riesigen Schwimmring in Form eines Flamingos, über den wir uns bestimmt freuen, wenn wir das nächste Mal in Urlaub fahren.

Und okay, ja. Theoretisch könnte ich auschecken und £ 5.95 für den Versand bezahlen. Aber das kommt gar nicht in Frage. Ich bin ja nicht umsonst ehemalige Finanzjournalist

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