text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Cocky Player von Lynn, Stacey (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.03.2020
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Cocky Player

Wie die meisten Kerle habe ich ein Beuteschema - und sie passt nicht hinein. Überhaupt nicht! Die engelsgleiche Schönheit auf der Tanzfläche hat das Wort 'Unschuld' auf der Stirn stehen. Trotzdem zieht sie mich magisch an. Obwohl sie vor mir flüchtet, kriege ich ihr Bild nicht aus dem Kopf. Wie sich herausstellt, ist es gar nicht so schwer, sie wiederzufinden, denn meine mysteriöse Jungfrau ist die neue Marketingassistentin für das Rough Riders Football-Team. Und die Tochter des Besitzers. Sie möchte ihre Jungfräulichkeit verlieren und ich bin ihr Auserwählter für den Job. Natürlich stehe ich ihr gerne zur Verfügung, denn man hilft schließlich, wo man kann. Doch wehe, der Boss findet heraus, dass ich seinem kleinen Mädchen ein paar schmutzige Spielchen beigebracht habe! Aber um Spieler des Jahres zu werden, habe ich mich schließlich auch nicht an die Spielregeln gehalten. Stacey Lynn verbrachte den größten Teil ihres Lebens im mittleren Westen der USA, bevor es sie kürzlich an die Ostküste verschlug. Vielleicht lag es an den langen und kalten Wintern, dass sie aus lauter Langeweile jedes Buch verschlang, das sie zwischen die Finger bekommen konnte. Als eifrige Leserin begann sie, selbst Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben. Als Gegengewicht zu ihrem verrückten Alltag erschafft die vierfache Mutter heiße Liebesromane. Und so wurde aus ihrem einstigen Hobby, dem Schreiben, rasch eine unstillbare Leidenschaft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 27.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864954443
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 522 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Cocky Player

Kapitel 1

Brenna

"Hör auf, rumzuzappeln!"

Gina schlug mir auf die Hand, mit der ich am Saum meines viel zu kurzen und hautengen weißen Kleides rumzupfte. Ich liebte Mode, genauso wie jedes andere Mädchen, allerdings hatte ich die letzten fünfzehn Jahre zuerst auf einem Mädcheninternat und danach auf einem Mädchencollege verbracht. Es war tief in mir verwurzelt, meine Kleidung eher konservativer auszuwählen als das trägerlose und elastische Tuch es war, von dem Gina darauf bestand, dass es sich dabei tatsächlich um ein Kleid handelte.

"Du hast mich wie eine Wurst in dieses Ding reingestopft", meckerte ich und zupfte erneut am Saum. Wenn ich allerdings zu sehr daran ziehen würde, bestand das Risiko, meine Brüste unfreiwillig freizulegen. Wie zum Teufel kam sie nur darauf, dass ich mich darin wohlfühlen würde? Die viel wichtigere Frage war allerdings, warum ich mich von ihr hatte überreden lassen, dieses Ding überhaupt anzuziehen.

"Du bist die hübscheste Wurst, die ich je gesehen habe. Und die Männer werden genauso denken."

Sie stieß mich spielerisch mit ihrer Hüfte an und schickte mich damit in meinen zehn Zentimeter hohen Todesfallenabsätzen fast der Länge nach auf den Bürgersteig. Ich hatte mir die Schuhe vor Jahren gekauft, allerdings nie zuvor den Mut gehabt, sie auch zu tragen.

Heute Abend ging es darum, dass ich mit beiden Füßen in mein neues Leben sprang.

Frei von Ausgangssperren und überfürsorglichen Eltern. Frei von Regeln und Wohnheimbetreuern, die so taten, als wäre es genauso schwer, die Kontrolle im Studentenwohnheim des Vanderwild Women's College zu behalten, wie Sträflinge in einem Hochsicherheitsgefängnis in Schach zu halten.

Und das Beste: Meinen J-Status endlich zu verlieren.

Deswegen das Kleid, die toupierten Haare und ein krasseres Make-up, als ich jemals zuvor aufgelegt hatte. Drei Stunden in einem Schönheitssalon und ich war gerupft, lackiert, mit Highlights versehen und mit einer Pinzette so bearbeitet worden, dass ich aussah, als hätte ich mich auf den Schönheitswettbewerb zur Miss Universe vorbereitet.

Aber es war ja für einen guten Zweck.

Nach meinem Abschluss hatte ich bei meinen Eltern klargestellt, dass ich in eine eigene Wohnung ziehen und mein eigenes Leben beginnen würde. Und ja, okay, ich würde in der Marketingabteilung des Raleigh-Rough-Riders- Footballteams arbeiten. Ein Job, den ich meinem Vater, dem derzeitigen Eigentümer der Organisation, zu verdanken hatte. Die Vetternwirtschaft war lebendig und gut, und ich würde die helfende Hand nehmen, wenn es mir passte.

Ja, heute Abend ging es darum, jemanden für einen One-Night-Stand zu finden. Er musste attraktiv sein und sollte nicht wie ein Serienmörder oder Stalker daherkommen. Und er sollte die Art von Mann sein, der den Job erledigen konnte, damit ich mir endlich keine Sorgen mehr machen musste, meine Jungfräulichkeit irgendeinem x-beliebigen Date zu überlassen, peinlich berührt, mit dreiundzwanzig so selten unter Männern gewesen zu sein, dass ich kaum eine andere Gelegenheit dazu bekommen hatte.

Ich hatte alles geplant.

Glücklicherweise war meine beste Freundin die perfekte Verbündete.

"Lass uns einfach hoffen, dass es funktioniert", sagte ich und klammerte mich an Ginas Hand, während wir in der Warteschlange zum Eingang des Glitz geschoben wurden.

"Also wirklich, du weißt, dass du umwerfend aussiehst. Das Einzige, worüber du dir Sorgen machen musst, ist, dass du nicht doch noch einen Rückzieher machst. Vertrau mir, die Kerle werden sich darum prügeln, dich in die Finger zu bekommen."

Sie zerrte an meiner Hand, um meine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Ihre perfekten Augenbrauen zogen sich zusammen und ihre braunen Augen bohrten sich förmlich voll

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen