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Coco - Ausbildung zur O Erotischer Roman von Riba, Ana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.10.2012
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Coco - Ausbildung zur O

'Unser Hotel bietet eine ganz besondere Betreuung, Madame Mirabeau. Haben Sie denn das Kleingedruckte nicht gelesen?' Manchmal muss es Luxus sein, beschließt Coco Mirabeau, als sie der hektischen Kunstszene von Paris für ein paar Tage entflieht. Doch schon am ersten Abend muss Coco erkennen, was sie im traumhaft gelegenen Luxushotel erwartet: Das Schicksal hat sie an einen Ort geführt, an dem Menschen ihren Passionen freien Lauf lassen. Für Coco beginnt ein Tanz auf dem Vulkan, bei dem die Grenzen zwischen Leidenschaft und Leiden bald verschwimmen. Und wo grenzenlose Lust regiert, lauert auch größte Gefahr ... Provozierend sinnlich, schamlos offen: Ein erotisches Abenteuer in der Welt des BDSM. Jetzt als eBook: 'Coco - Ausbildung zur O' von Ana Riba. dotbooks - der eBook-Verlag.

Ana Riba ist das Pseudonym der Autorin Klarissa Klein, unter dem sie erotische Romane aus der Welt des BDSM veröffentlicht. Klarissa Klein wurde 1966 in Herne, Nordrhein-Westfalen, geboren. Sie lebt mit zwei Kindern, zwei Hunden und einem Ehemann im Sauerland. Unter ihrem richtigen Namen hat sie bereits Kriminalromane und unter verschiedenen Pseudonymen zahlreiche Geschichten und Novellen veröffentlicht. Bei dotbooks erschienen bereits ihre erotischen Romane "Coco - Ausbildung zur O" und unter Zusammenarbeit mit der Autorin Isadorra Ewans "Sexy Secretaries: Chefsache".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 22.10.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783943835342
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 880 kBytes
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Coco - Ausbildung zur O

3

Coco hatte ihren Koffer im Wagen verstaut und den Wohnungsschlüssel bei ihrer Nachbarin abgegeben. Seit einer Stunde befand sie sich nun auf der Autobahn in Richtung Süden. Sie fuhr gemächlich, und die Vorfreude auf ihre Auszeit machte sie kribbelig. Die Landschaft flog an ihr vorbei, und die Musik im Radio bildete den perfekten Hintergrund für den ersten Tag einer Urlaubsreise. Ihr Navigator piepste, und eine Frauenstimme meldete sich zu Wort. Coco fuhr von der Autobahn ab, und nun ging ihre Reise über Landstraßen weiter. Weite Felder, die von kleinen, niedrigen und steinernen Mauern umgeben waren, luden sie zu einer Pause ein, und in einem Restaurant an einer Rue Nationale legte Coco eine Rast ein.

Die Bedienung war leidlich freundlich, doch das Essen war gut und entschädigte für die fehlende Bereitschaft der Bedienung, sich ihr Trinkgeld redlich zu verdienen. Das Restaurant war klein und heimelig eingerichtet. Außer Coco saßen noch zwei weitere Personen an den Tischen in dem kleinen Gastraum, und sie schätzte, dass die beiden Männer Außendienstmitarbeiter waren. Einer erregte ihre Aufmerksamkeit – nicht aufgrund seines Aussehens, sondern weil sie meinte, diesen Bart schon einmal irgendwo gesehen zu haben. Eine leichte Gänsehaut krabbelte ihren Rücken hinunter, und nach ein paar Minuten schalt sie sich selbst eine Idiotin, denn sie wusste, dass auch noch andere Männer als Xavier einen solchen Bart trugen. Schließlich widmete sie sich ihrem Essen. Selbst hier schien er sie zu verfolgen.

Nachdem Coco wieder aufgebrochen war, schlängelte sich die Landstraße durch sanfte grüne Hügel, und hier und da fuhr sie durch kleine Ortschaften, die aus nicht mehr als einem oder zwei Häusern bestanden. Die Sonne schien, und am blauen Himmel war nicht ein Wölkchen zu sehen. Der perfekte Tag. Während Coco die Landschaft mit ihren Farben in sich aufsaugte, schob sich Xaviers Gesicht in ihre Erinnerung. Seit fünf Jahren war sie seine Vertraute, sein Schatten bei allem, was er tat. Und ja, wenn sie ehrlich zu sich war, dann war sie auch einmal in ihn verliebt gewesen. Ganz am Anfang. "So, wie es sich für eine ‚gute Assistentin' gehört", dachte sie schmunzelnd.

Sie mochte seine Art, mit Menschen umzugehen, wie er sich für sie und ihre Werke begeistern konnte. Mit kindlichem Enthusiasmus saugte er alles Neue in sich auf, und wenn ihn einmal etwas begeistert hatte, dann war er kaum davon loszueisen. Es hatte lange gedauert, bis Coco ihn durchschauen konnte, seine kleinen Geheimnisse entdeckte. Wie etwa, dass er der schludrigste Mensch war, der ihr je untergekommen war. Coco liebte seine kleinen Ticks und Macken, die er doch so sehr versuchte unter dem Deckmantel des Mäzens zu verstecken. Xavier war einer der letzten Gentlemen in diesem Geschäft. Er selbst war nicht wirklich schön zu nennen. Nein, nicht einmal besonders gutaussehend: groß, schlank, ein wenig dünnhäutig und blass, und sein Bart, der an ein Porträt von Ludwig II. erinnerte, unterstrich seine eher zart und gebrechlich wirkende Gestalt. Seine Haare standen trotz guter Pflege mit wüsten Locken von seinem Kopf ab und, ob es eine Frage des Alters oder der Eitelkeit war – er ließ sich diesen Schopf nicht kürzen. Eines seiner Markenzeichen war der "genervte Griff" in die Haare, um die Pracht auf seinem Kopf wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Sinnlos, wie Coco grinsend bemerkte. Doch diese "Macke" ließ den Meister der schönen Künste mehr als menschlich erscheinen. Da es kaum Fotos von Xavier gab, waren die meisten Menschen, die er in seiner Galerie kennenlernte, eher negativ erstaunt denn erfreut, in ihm ihren Türöff

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