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Collection Baccara Band 326 von Marsh, Nicola (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.04.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Collection Baccara Band 326

SÜßE ÜBERSTUNDEN MIT DEM BOSS von MARSH, NICOLA
Entschuldigen Sie die Verspätung. Ich hatte eine Schuhkrise. Ungläubig schaut Aidan seine neue Angestellte Beth Walker an. Gleich am ersten Tag kommt sie zu spät - und flirtet frech mit ihm! Er sollte sie feuern. Stattdessen will er etwas ganz anderes mit ihr anstellen ...

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 383
    Erscheinungsdatum: 02.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954465941
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 733kBytes
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Collection Baccara Band 326

1. KAPITEL

Missmutig schaute Bethany Walker in den großen Wandspiegel und streckte sich selbst die Zunge heraus. "Ich sehe schrecklich aus."

Ihre Cousine Lana grinste. "Ich würde sagen, du siehst aus wie eine waschechte Streberin."

"Oh nein. Ist das dein Ernst?"

Lana, die bekennende Königin aller Streber, rückte ihre Brille zurecht und musterte Beth von den flachen schwarzen Pumps bis hin zum streng frisierten blonden Dutt. "Genau so sollte eine Museumsführerin aussehen. Mach dir keine Sorgen. Du siehst perfekt aus."

Beth zog die Nase kraus und strich mit der Hand über ihre glattgebügelte, weiße Bluse. "Wie hältst du es nur aus, ständig in so grässlichen Klamotten herumzulaufen?"

Lana hob die Augenbrauen und sammelte mit spitzen Fingern Beths knappes giftgrünes Top und die kurzen Shorts vom Boden auf. "Ich könnte dir die gleiche Frage stellen."

"Gut gekontert", erwiderte Beth mit einem Lächeln. Sie war froh und dankbar über die enge und vertraute Beziehung zur ihrer Cousine.

Die Freundschaft zwischen den beiden hatte in dem Moment begonnen, als die damals sechsjährige Lana sich standhaft weigerte, eine Puppe herauszurücken, die ihr die gleichaltrige Beth aus den Händen zerren wollte.

"Möchtest du mir nicht noch ein paar Anweisungen geben, bevor ich anfange? Letzte Instruktionen? Tipps, wie ich Melbournes Einwohner, die sich in das Museum verirren, zu Tode langweilen kann?"

Lana grinste belustigt. "Da ist wirklich noch eine Sache."

"Was?", fragte Beth gespannt. Das spöttische Glitzern in den Augen ihrer Cousine gefiel ihr ganz und gar nicht.

Lana öffnete eine Kommodenschublade und überreichte Beth die hässlichste Brille, die sie jemals gesehen hatte. "Die musst du aufsetzen. Gehört sozusagen zur Uniform."

Beth schüttelte den Kopf. "Auf gar keinen Fall! Das ist wirklich zu viel. Du hast mich angezogen, frisiert, auf alles vorbereitet und in eine Kopie von dir verwandelt. Du kannst nicht auch noch verlangen, dass ich dieses Ding trage."

Lana kicherte. "Schon gut. Ich habe nur Spaß gemacht. Obwohl ich gehört habe, dass derzeit alle coolen Museumsführerinnen dieses Modell tragen. Es ist der letzte Schrei."

"Darauf wette ich", sagte Beth und verdrehte die Augen.

Angesichts der hässlichen Brille mit dem dicken schwarzen Rahmen schnitt sie eine Grimasse. In ihrer Kindheit war sie von den anderen als Streberin und Brillenschlange gehänselt worden, nur weil sie mehr Köpfchen hatte als die meisten Kinder. Daher waren ihr Brillen schon immer ein Gräuel gewesen. Als sie mit sechzehn einen Aushilfsjob bekam, hatte sie sich vom ersten selbst verdienten Geld Kontaktlinsen gekauft.

Der Moment, als sie die neu erworbenen Linsen zum ersten Mal eingesetzt hatte, war ein Wendepunkt in ihrem Leben gewesen. Sie hatte sich vom schüchternen Mauerblümchen in eine umschwärmte und ständig flirtende junge Frau verwandelt. Und seitdem hatte sie nie zurückgeblickt.

"Bist du sicher, dass du die Brille nicht aufsetzen willst?", fragte Lana mit einem boshaften Lächeln. "Sie würde deinen neuen Look vervollständigen."

Lana trat einen Schritt zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete ihr Werk mit zufriedener Miene.

Beth dagegen kam sich mit ihren hässlichen Schuhen und der fürchterlichen Kleidung vor wie Frankensteins Braut. "Allmählich beschleicht mich der Verdacht, dass du mich auf den Arm nehmen willst. Diese Verkleidung dient nur dazu, dich über mich lustig zu machen."

"Erwischt", gab Lana zu. "Aber du willst doch hoffentlich das Museum nicht im Minirock und trägerlosen Top in Aufruhr versetzen, oder?"

"Nun, da du es gerade erwähnst ..."

Lana seufzte. "Dann erklär mir mal, warum ich dir zu dem Vorstellungsgespräch verholfen habe."

Beth tätschelte ihrer Cousine beruhigend den Arm, zog Lanas Sachen aus und schlüpfte schnell wieder in ihre eigenen. Sie hängte die weiße

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