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Collection Baccara Band 356 von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.07.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Collection Baccara Band 356

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Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 21.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733722586
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1464 kBytes
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Collection Baccara Band 356

1. KAPITEL

Shayna Kenyon hielt sich nicht für einen rachsüchtigen Menschen. Es war nicht ihr Ding, Vergeltung zu üben. Schon oft hatte sie sogar die andere Wange hingehalten, wenn jemand schlecht zu ihr gewesen war. Nachtragend war sie wirklich nicht.

Doch letzte Nacht ... Als sie sich in Erinnerung rief, was sie gestern gesehen hatte, krampfte sich ihr der Magen zusammen. Sie konnte Vince' Vertrauensbruch nicht einfach so wegstecken.

Besonders nicht am heutigen Tag.

Dass Vince sie betrogen hatte, konnte sie nicht verkraften. Sein Timing hätte zudem nicht schlechter sein können.

Shayna atmete tief durch. Auch wenn es ihr schwerfiel, musste sie die Tränen zurückhalten. Sie musste tun, was zu tun war. Es gab keine andere Möglichkeit.

"Mein Schatz, ist schon in Ordnung", beruhigte ihr Vater sie und hielt sie ein wenig fester. "Du musst nicht weinen. Heute wirst du einen Mann heiraten, der dich vergöttert. Außerdem siehst du umwerfend aus. Du bist meine Tochter - aber trotzdem muss ich sagen, dass du die schönste Braut bist, die ich jemals gesehen habe. Das darf deine Mutter natürlich nicht wissen", fügte er lächelnd hinzu. "Das ist dein großer Tag. Genieß ihn."

Ihn genießen? dachte Shayna verbittert. Seit gestern Nacht konnte sie nichts mehr genießen. Ihre Augenringe waren ein Beweis dafür. Sie hatte ihren Eltern erzählt, dass sie zu aufgeregt zum Schlafen gewesen war. Doch in Wahrheit war sie zu erschüttert gewesen, um ein Auge zumachen zu können. Die ganze Nacht hatte sie geweint und sich gefragt, was sie tun sollte.

Sie hatte eine Entscheidung getroffen. Ihre Schwester hatte sie darin bestärkt. Nur auf diese Weise war es ihr überhaupt möglich, vor den Altar zu treten. Am Ende würde sie nämlich wenigstens so etwas wie Befriedigung spüren. Es war der einzige Grund, weshalb sie sich das aufwendige Kleid angezogen und Stunden im Schönheitssalon verbracht hatte. Sie freute sich schon auf Vince' Miene, wenn sie ihm und allen Gästen erzählte, was sie wusste.

Die letzte von Shaynas fünf Brautjungfern nahm ihren Platz am Altar ein. Wenige Sekunden später begann eine Sängerin, die Shayna und Vince engagiert hatten, "Here I Am" von Beyoncé und Eric Benét zu singen. Sie hatten sich für etwas Modernes entschieden und nicht für die übliche traditionelle Orgelmusik.

Shayna schluckte. Tränen flossen ihr die Wangen herunter. Sie wollte das nicht, konnte aber nichts dagegen tun. Ihr Vater reichte ihr ein Taschentuch, mit dem sie sich die Wangen trocknete.

"Komm schon, mein Schatz", meinte er. "Alle warten."

Einen Moment lang zögerte sie. Plötzlich war sie sich nicht mehr sicher, ob sie das Richtige tat. Aber selbst ihre jüngere Schwester Brianne hatte sie dazu ermutigt. Ihrer Meinung nach hatte Vince weitaus Schlimmeres verdient als eine öffentliche Bloßstellung.

Die Sängerin sang die gefühlvolle Ballade weiter, und Shayna wusste, dass sie endlich losgehen sollte. Sie konnte durch die Kirchenfenster erkennen, dass alle standen und auf ihren letzten Gang als unverheiratete Frau warteten.

Die Türen öffneten sich. Shayna setzte einen Fuß vor den anderen. Sie war nervös und am Boden zerstört. Trotzdem rang sie sich ein Lächeln ab. Allerdings wusste sie nicht, ob es ehrlich wirkte.

Um sie herum lächelten sie alle an. Manche weinten. Eigentlich war es ein schönes Ereignis. Zweiunddreißig Jahre lang hatte sie auf diesen Tag gewartet. Ihre Familie war begeistert, dass sie endlich ihren Mann fürs Leben gefunden hatte.

Shayna wusste, dass er es nicht war. Und bald würden alle dieses Wissen mit ihr teilen.

Auf dem Weg zum Altar traute sie sich nicht, zu Vince zu blicken. Sie hatte Angst zusammenzubrechen. Doch als sie sich ihm näherte, sah sie ihn an. Sie war angewidert von ihm. Und dann weinte er auch noch.

Aus Freude oder aus Scham?

Bald würde er sich jedenfalls gewaltig schämen.

Kurz vor dem Altar b

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