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Cora von Kappendobler, Gabriele (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
eBook (ePUB)
2,99 €
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Cora

Unerwiderte Liebe tut weh! Diese Erfahrung muss auch die 29-jährige Cora machen. Von ihrem Freund enttäuscht will sie nur Eines! Alles hinter sich lassen und vor dem Schmerz fliehen! Jedoch, dass sie dann in eine noch viel schmerzhaftere Geschichte hineingerät, die nicht nur ihre Freiheit sondern sogar ihr Leben bedroht, hätte sie nicht zu träumen gewagt. Wird sie lernen sich selbst zu vertrauen und sich ihre Freiheit zurück zu erkämpfen? Gabriele Kappendobler hatte sich schon als Kind immer für Bücher interessiert. Was sie in die Finger bekam las sie mit Leidenschaft. Doch irgendwann war der zweifachen Mutter das Lesen nicht mehr genug. Sie wollte eine eigene Geschichte schreiben. Und so begann sie 1993 damit, ihre Gedanken zu Papier zu bringen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 359
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783742722942
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 813 kBytes
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Cora

-Kapitel 2-

Jim wandte sich von der Szene ab und ging zurück zum Jeep.

Nachdenklich betrachtete er Cora, die in diesem Moment langsam wieder zu sich zu kommen schien. Schnell griff er nach einer Arzttasche, die auf dem Rücksitz gestanden hatte und zog mit geübten Griffen eine Injektion auf. Es war noch zu früh. Er fühlte, daß er noch nicht in der Lage war, sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Cora spürte den Einstich in ihrer linken Armbeuge, der sie wieder in die Bewußtlosigkeit zurück führte.

Jim bettete Cora unter die Transportplane des Jeeps. Dann setzte er sich hinter das Steuer, startete aber den Wagen nicht. Er zündete eine Zigarette an und inhalierte den Rauch langsam und bewußt. Nach einigen Zügen spürte er, wie seine innere Spannung nachließ. Jetzt, da er sich entschieden hatte und der Fiat ohne Fahrerin in der Schlucht lag, drängte sich die Konsequenz seines Handelns mit aller Macht in seine Gedanken.

Cora s Exekution war beschlossen worden, um einem potentiellen Verrat vorzubeugen. Es war eine logische und, vom Verstand her, die einzig vertretbare Entscheidung. Aber Jim s Emotionen hatten ihm einen dicken Strich durch diese Rechnung gemacht. Er war kein eiskalter Killer, kaum etwas konnte Jim mehr beeindrucken als Zivilcourage. Und Cora`s Haltung hatte ihm gewaltig imponiert. Sie konnte nicht ahnen, daß ihr Mut, mit dem sie seine Frage nach der Richtigkeit seiner Entscheidung beantwortete, ihr letztendlich das Leben gerettet hatte.

Jim drückte die Zigarette aus und ließ den Wagen an. - So war er jetzt also selbst zum Verräter geworden. Er machte sich nichts vor. Wenn aufkam, was er getan, respektive n i c h t getan hatte, ging es nicht nur um Cora s, sondern auch um sein Leben.

Langsam kam Cora zu sich. In einem wirren Zustand zwischen Wachen und Träumen nahm sie ein fremdes Zimmer und eine Gestalt, die sich wiederholt über sie beugte, wahr. Ihre Arme schmerzten leicht und, so sehr sie sich auch anstrengte, sie konnte sie nicht bewegen, so als würden sie über ihrem Kopf festgehalten. Immer wieder fiel sie in ihren Dämmerzustand zurück.

Doch plötzlich hatte sie es dann geschafft. Ihr Verstand arbeitete wieder. Langsam, ganz langsam, kam die Erinnerung zurück. Ihr erstes Empfinden war maßloses Staunen: Sie lebte ! Sie war nicht in die Schlucht gestürzt worden.

Warum ? Was war passiert?

Sie versuchte, sich aufzurichten. Jetzt wurde ihr auch klar, warum sie ihre Arme nicht bewegen konnte. Sie war am Kopfende mit Handschellen an das Bett gefesselt. Sofort stieg erneut Panik in ihr auf. Verzweifelt zerrte sie an den Fesseln, unterließ es aber schnell wieder, als der Stahl in ihre Handgelenke schnitt. Mit einem gequälten Laut ließ sie sich zurück auf das Kissen fallen.

" Nun, ausgeschlafen ?"

Cora riß erschrocken den Kopf herum, in die Richtung, aus der die Stimme kam. Sie hatte Jim nicht bemerkt, der an der gegenüberliegenden Seite des Zimmers am Fenster lehnte und sie schon eine Weile beobachtete. Als er jetzt sah, daß sie wieder voll bei Bewußtsein war, kam er herüber.

Verängstigt sah sie zu ihm hoch. Die Position, in der sie sich befand, ließ sie ihre Hilflosigkeit in vollem Umfang spüren. Viel ändern konnte sie daran jedoch nicht, da ihr Bewegungsspielraum sehr begrenzt war.

Jim wirkte müde und erschöpft. Die nervliche Anspannung , der auch er in den letzten Stunden ausgesetzt war, hatte sich in sein Gesicht gegraben. Er ließ sich auf der Bettkante nieder.

" Entspannen Sie Sich ein wenig. Es gibt keinen Grund, schon wieder Panik zu schieben. Ich habe Sie bestimmt nicht hierher gebracht, um irgendwelche sadistischen oder perversen Neigungen ausleben zu können. "

" Was soll das? Was wollen Sie von mir ?"

Instinktiv versuchte sie, ein Stück von ihm abzurücken, was Jim jedoch nur mit einem, leicht amüsiert

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