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Corporate Love - Reid von Moreland, Melanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
6,99 €
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Corporate Love - Reid

Nach den CEOs jetzt der Rebell! Reid Matthews wurde als Kind misshandelt und im Stich gelassen. Auf sich gestellt, genial und unschlagbar an der Computertastatur geriet er als Teenager auf die schiefe Bahn, bis er schließlich im Gefängnis landete. Doch die Macher von BAM gaben ihm eine zweite Chance. Nun hat er Freunde und einen Job, den er über alles liebt, aber noch immer ist er einsam. Bis Becca in der Firma anfängt und die beiden zusammen arbeiten müssen. Schnell entwickelt Reid Gefühle für seine neue Kollegin, doch die Liebe ist der komplizierteste Code, den er jemals entschlüsseln musste ... 'Man muss lachen, seufzen und gerät ins Schwärmen. Diese Geschichte ist alles, was ich in der Romance liebe: lustig, sexy und angefüllt mit wahrer Liebe!' B. CRANFORD, Bestseller-Autorin Band 4 der CORPORATE-LOVE-Serie von Bestseller-Autorin Melanie Moreland

Melanie Moreland ist eine NEW-YORK-TIMES- und USA-TODAY-Bestseller-Autorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Katze in Ontario. Sie reist gerne, findet jedoch, dass das Heimkommen immer das Schönste ist. Am wichtigsten sind ihr ihre Familie und ihre Freunde. Weitere Informationen unter: www.facebook.com/authormoreland und bei Twitter (@MorelandMelanie)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 349
    Erscheinungsdatum: 01.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312692
    Verlag: LYX
    Größe: 819 kBytes
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Corporate Love - Reid

1
Reid

Listen hatte ich schon als Kind gemocht. Sie halfen mir, mich zu konzentrieren. Selbst an den schlimmsten Orten, an denen ich gelebt habe, ließen sich ein Stück Papier und ein Bleistift auftreiben.

Ich machte mir eine Liste und nummerierte dann die einzelnen Punkte nach ihrer Priorität. Es gab mir immer das Gefühl, etwas geleistet zu haben, wenn ich nach Erledigung einen dicken Strich durch eine Sache ziehen konnte. Wenn ich das Glück hatte, noch mehr Papier zur Verfügung zu haben, konnte ich die Liste neu schreiben - kürzer und geordneter, bis alles abgehakt war.

Jetzt als Erwachsener mochte ich Listen immer noch. Aber bei der heutigen Technologie benutzte ich meinen Computer anstelle von Papier, meine Tastatur statt des Bleistiftstummels. Mit einem Mausklick konnte ich sortieren, organisieren, entfernen und meinen Punkten neue Prioritäten zuweisen.

Ich überflog die jüngste Liste auf meinem Computer, die ich »Projekt B« genannt hatte.

Lernen, mit Becca zu reden wie ein Mann statt wie ein stammelnder Idiot

Becca dazu bringen, mich als Mann wahrzunehmen - nicht bloß als den IT-Typen der Firma

Das neue Programm vollenden, das ich für Becca entwickelt habe, damit sie sich in mich verliebt

Becca um ein Date bitten

Becca Blumen schicken

Becca Kaffee spendieren

Becca küssen

Meine Unschuld an Becca verlieren

Ich schürzte die Lippen und rückte den Punkt »Becca Kaffee spendieren« an die zweite Stelle. Ich fragte mich, ob ich ihr vor oder nach der Installation des Programms Blumen schicken sollte. Sobald sie sah, welchen Nutzen das Programm für sie hatte, würde sie vielleicht sogar mir Blumen schicken. Möglicherweise mit einem Kuss oder zweien als Dreingabe. Ich war mir sicher, dass sie einem Date zustimmen würde.

Nicht sicher war ich mir, ob sie dazu bereit war, mir dabei zu helfen, meine Unschuld zu verlieren. An diese Idee musste ich sie wahrscheinlich erst vorsichtig heranführen.

Ich speicherte die Datei auf meinem privaten Laufwerk ab, weil ich wusste, dass ich mich endlich auf Bentleys jüngste Anfrage konzentrieren sollte. Sobald ich die Aufgaben für ihn erledigt hatte, würde ich mich wieder meiner Liste zuwenden.

Ich nahm meine Brille ab und rieb mir die müden Augen. Wieder einmal hatte ich die ganze Nacht durchgearbeitet. Meine Tage waren sowieso schon restlos ausgefüllt - mit den vielen Ideen für die Ridge-Towers, den neuen Computerprogrammen, an denen ich für den Kontrollfreak Maddox arbeitete, der ständigen Aktualisierung unserer Sicherheitsstandards für den riesigen Aiden und der fortlaufenden Überprüfung unserer Sicherheitssysteme, die für den überängstlichen Bentley selbstverständlich unüberwindbar sein mussten.

Und obendrein gab es da noch diese kleine Sache mit Becca. Sie saß weniger als sieben Meter von mir entfernt, lediglich durch eine Wand getrennt, doch es hätten genauso gut sieben Meilen sein können.

Von dem Moment an, in dem ich verspätet, mit zerzausten Haaren und fest entschlossen, meine Entschuldigungen vorzubringen und gleich wieder zu verschwinden, in den Konferenzraum geeilt war, hatte sie mich verzaubert.

Sie saß am Konferenztisch auf meinem angestammten Platz. Als sie mich anschaute, riss sie überrascht die Augen auf. Mir war klar, dass ich schlimmer aussah als gewöhnlich und wieder gehen sollte, aber meine Füße trugen mich vorwärts, und ich setzte mich ihr gegenüber.

Sie war die hübscheste Frau, die ich je gesehen hatte - dickes dunkelbraunes Haar, cremeweiße Haut und strahlende Augen, die meine Aufmerksamkeit fesselten. Sie trug ein Kostüm, ihre Frisur war perfekt und ihr Make-up dezent. Sie hatte ihren kleinen Laptop geöffnet, ein Notizbuch und ein Stift lagen ber

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