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Dangerzone Roman von Both, Don (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2016
  • Verlag: A.P.P. Verlag
eBook (ePUB)
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Dangerzone

Nach dem Tod ihres Opas lebt Seraphina als einziger Mensch in einer Welt, in der Mythen, Legenden, und Fabelwesen real sind. Als ob das nicht schon verwirrend genug wäre, trifft sie auf den äußerst dominanten Gestaltwandler Sun, der sofort ihre vollkommene Unterwerfung fordert. Stur wie sie ist, wehrt sie sich mit aller Macht dagegen, aber vorrangig gegen ihren Körper, der sich ihm vom ersten Moment an hingeben will. Als auch noch Ice - ein Werwolf - auf der Bildfläche erscheint, ist das Chaos perfekt. Denn nun ist es ihr Herz, dem sie verweigern muss, was es so dringend braucht. Für wen sie sich entscheiden und ob Seraphina lernen wird, sich in dieser verrückten Welt zurechtzufinden, sich ihnen zu unterwerfen und gleichzeitig ihren freien Willen zu bewahren, hängt am Schluss nicht nur von ihr ab. Eines jedoch ist gewiss: Sie wird kämpfen, keine Sklavin werden und die Hoffnung genauso wenig wie ihre Menschlichkeit, aufgeben! Dank erotischer Szenen erst ab achtzehn! Don Both s erste Dark-Fantasy-Romanze ?Dangerzone? in einer überarbeiteten Neuauflage. Ein paar Rezensionen der ersten Auflage: Die Gestaltenwandler, die Seraphina kennenlernt, sind nicht wie in oft bekannten und gelesenen Büchern heiße Schmusekatzen/Schmusehunde, sondern haben wirklich einen tierischen - ausgeprägten - Trieb.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 244
    Erscheinungsdatum: 01.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783945786345
    Verlag: A.P.P. Verlag
    Größe: 612 kBytes
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Dangerzone

1.

Sterben zwischen Holzwürmern. So fängt der Tag ja gleich gut an!

Hier lag ich also, in dieser feuchten modrigen Baumhöhle und wusste, dass mein Leben bald vorbei sein würde.

Jeden Moment würde das riesige Raubtier seine Nase in die Luft erheben und meine Witterung aufnehmen. Es würde mich riechen - einen Menschen - ein Wesen, das es eigentlich nicht geben durfte. Ich war sozusagen eine Rarität - und dennoch nichts weiter als ein kleiner Snack zwischendurch.

Verflucht! So wollte ich nicht enden!

Ich rollte mich weiter zusammen, versuchte so leise zu atmen, wie es mir möglich war, und presste die eiskalten Fäuste fester gegen meine Brust. Der Atem entkam meinen bebenden Lippen in dampfenden Wölkchen und meine Füße wurden sicher schon blau. Die von meinem Opa selbst gemachten Lederschuhe waren löchrig und an den Sohlen so dünn, dass sie bald durchscheuern würden.

Opa. Als ich an ihn dachte, traten Tränen in meine Augen.

Ich erinnerte mich an eines der unzähligen Märchen, von denen er mir immer erzählt hatte: Von der Menschenwelt, in der sehr viele von uns lebten; in der wir die Herrscher waren und wir die Macht besaßen; in der Elfen, Zwerge, Einhörner, Greife, Gnome, Zyklopen, Pane, Nymphen, Gestaltwandler und viele weitere wundersame Wesen Geschöpfe aus Legenden und Mythen waren.

Ich fühlte mich wie das Mädchen aus der Geschichte Alice in Wunderland, von dem mir Opa erzählt hatte, und das war ich auch.

Aber jetzt war es vorbei ...

So lange hatten wir es geschafft, unentdeckt unter ihnen, den Monstern, zu leben. Ganze neunzehn Jahre war ich mittlerweile alt. Mein Opa hatte mir beigebracht, wie ich unter freiem Himmel überlebte, wo ich mich verstecken konnte, wie ich Kleidung und meine eigenen Waffen herstellte. Er hatte mir gezeigt, wer Freund und wer Feind war. Wie ich, trotz der bedrückenden Welt, in welcher wir Eindringlinge waren und erbarmungslos gejagt wurden, am Leben blieb und manchmal ... aber nur dann, wenn ich am Abend zum Schlafen meinen Kopf auf seinen Schoß legte, er mir mit seiner knochigen Hand durch die Haare strich und mir seine Märchen erzählte ... durfte ich sogar ein klein wenig erfahren, wie es sich anfühlte, glücklich und unbeschwert zu sein.

Ich hatte mich mit meinem Leben hier abgefunden.

Doch dann fanden sie unser Versteck.

Die Wölfe rissen Opa vor meinen entsetzten Augen in blutige Stücke. Ich konnte mich nur retten, weil sie zu beschäftigt damit waren, das dampfende, frische Fleisch zu verschlingen und sich gegenseitig anzuknurren, anstatt auf mich zu achten. Also rannte ich, so schnell mich meine trainierten Beine trugen, während mich das Reißen des Fleisches und das Knacken der Knochen meines einzigen Vertrauten und Verwandten verfolgten. Ich würde diese grauenhaften Geräusche nie wieder vergessen.

Das war vor zwei Tagen geschehen. Seitdem hatte ich weder gegessen noch getrunken, weil er mich jagte.

Wofür hatte ich mir bitte meine Hände blutig gekratzt und lag hier hungernd und durstig herum, wenn sie ja doch kommen und mich fressen würden? Ich wollte nicht bei vollem Bewusstsein verschlungen werden! Da wäre mir so gut wie jede andere Todesart lieber.

Na gut ... es gab da vielleicht doch noch ein paar Arten des Ablebens, die ...

Knack.

Da! Jetzt war es ... nein er ... ganz nah.

Ich hielt unwillkürlich die Luft an und sogar mein eiskalter Körper hörte auf zu beben. In Zeitlupe drehte ich meinen Kopf und sah nach rechts, denn von da kam das Geräusch. Dort stieg etwas Dampf auf, wie auch aus meinem Mund. Dann hörte ich den schweren Atem der riesigen Raubkatze.

Wie gebannt starrte ich an die Ste

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