text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Darf eine Nanny sexy sein? von Galitz, Cathleen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Darf eine Nanny sexy sein?

Ihr erster Auftritt als Nanny ist eine Katastrophe! Trotzdem bekommt Heather den Job - der schnell zum Spiel mit dem Feuer wird. Denn je heftiger sie sich mit ihrem Boss Tobias Danforth um Erziehungsfragen streitet, desto stärker wird die gegenseitige Anziehungskraft ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 12.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733765958
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 938 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Darf eine Nanny sexy sein?

2. KAPITEL

Die neue Nanny legte ein so dominantes Verhalten an den Tag, dass Toby schon fast das Gefühl hatte, er arbeitete für sie statt umgekehrt. Allerdings war er bereit, ihr dieses Benehmen zu verzeihen, solange sie freundlich und lieb zu Dylan war. Alles war entschuldbar. Jugend und mangelnde Erfahrung, Augen so grau und launenhaft wie heranziehende Sturmwolken, eine Figur zum Anbeißen und verführerische Lippen, missbilligend aufeinandergepresst, als sie voreilig den Schluss zog, er würde Dylan mit dem verdammten Keks ärgern.

Entschuldbar und leider auch entzückend!

Dylan war Fremden gegenüber normalerweise eher zurückhaltend. Die Tatsache, dass er in Heathers Gegenwart das erste Wort gesprochen hatte, seit Sheila die Familie verlassen hatte, war mehr als Grund genug für Toby, den missglückten Auftakt ihrer Zusammenarbeit zu vergessen.

Seit die liebe Mrs Cremins einen Herzanfall erlitten hatte, hatte er verzweifelt nach einem geeigneten Ersatz gesucht - nach jemandem, der bereit war, an einem der verlassensten Orte der Welt zu leben, wie Sheila immer behauptet hatte.

Nach der Erfahrung mit seiner Exfrau zweifelte Toby ernsthaft daran, eine wunderschöne junge Frau wie Heather lange an diesem einsamen Flecken halten zu können. Er hoffte nur, dass Dylan noch nicht zu sehr an ihr hing, wenn sie, genau wie damals Sheila, ihre Sachen packte und sich aufmachte in ein aufregenderes Leben.

Toby selbst liebte die Einsamkeit und die Schönheit der Double D Ranch. Es war die Erfüllung seines lang gehegten Traums, sich von der politisch engagierten und manchmal gestörten Familie zu lösen, um mit seinem Sohn ein eigenes Leben zu führen. Ein Traum, der auf dem amerikanischen Ideal basierte, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen.

Die Danforths hatten in dem alten Süden so tiefe Wurzeln, dass Tobys Entscheidung, sich in Wyoming niederzulassen, zunächst als Affront gegen die glorreiche Erinnerung an die Konföderation an sich gewertet wurde. Tobys Vorhaben, etwas zu machen, was sich völlig dem Einfluss seiner Familie entzog, war gleichbedeutend mit der Emanzipationsproklamation, mit der die Regierung von Abraham Lincoln die Abschaffung der Sklaverei erklärte und somit eine ganze Nation befreite.

Am Fuß des herrlichen Skigebiets Snowy Range gelegen, entsprach die Double D Ranch Tobys Vorstellung vom Himmel auf Erden. Er glaubte daran, dass ein Mensch unter dem endlos weiten, wolkenlosen Himmel über Wyoming klar denken und vernünftig handeln konnte. So ein Land verwies Technologie und Politik in ihre Schranken.

Die Bewohner wurden herausgefordert, auf den Verstand und den guten Willen der Nachbarn zu bauen. Auf Menschen, die noch auf harte Arbeit setzten und nicht auf schwankende Märkte, die von Gaunern und Verbrechern beherrscht wurden, die es irgendwie schafften, ihre Villen zu schützen, während ihre kleinen dummen Anleger gezwungen wurden, Bankrott anzumelden.

Es war schwer zu erklären, warum Toby sich vom Leben im kultivierten Luxus des Südstaatenadels eingeengt gefühlt hatte. Nicht, dass er seine Familie nicht liebte, aber er hatte sich manchmal wie ein Außenseiter in dem Haus gefühlt, in dem er aufgewachsen war.

Seit er als kleiner Junge den ersten Cowboyfilm gesehen hatte, wusste er, welche Art von Leben er führen wollte. Und zu diesem Leben gehörten keine feudalen Golfplätze und keine eleganten Events, die eine dunkle Krawatte erforderten, die nur dem einen Zweck dienten, einen Mann zu erdrosseln, damit irgendeine Südstaatenschönheit ihn am Schlips überall hinziehen konnte, wohin sie gerade wollte.

Auch wenn Toby vor vier Jahren darauf gebrannt hatte, Savannah zu verlassen, so war es ihm trotzdem wichtig, engen Kontakt zur Familie zu halten - schon wegen Dylan. Er war seinem Vater sehr verbunden und würde alles tun, worum Harold Danforth ihn bat - sogar nach Hause kommen, um einen Onkel zu unterstützen, den er nie besonders

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen