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Daring Hearts von Rowan, Nina (eBook)

  • Erschienen: 04.05.2017
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Daring Hearts

Drei Historicals in einem eBook.

Das Rätsel der Liebe.

Lydia Kellaway besitzt ein einzigartiges Talent für Mathematik - eine Gabe, derentwegen eine Frau in der viktorianischen Gesellschaft bestenfalls als Kuriosum angesehen wird.
Als der Viscount Alexander Northwood bei einem Pfandleiher ein Medaillon erwirbt, steht Lydia kurz darauf vor seiner Tür, um das Medaillon zurückzuholen. Alexander ist zutiefst fasziniert von Lydia und setzt alles daran, sie wiederzusehen - doch könnte er sie auch lieben, wenn er um ihre Vergangenheit wüsste?

Der Klang der Leidenschaft.

Um die Vormundschaft für ihren kleinen Sohn wiederzuerlangen, braucht die junge Witwe Clara Whitmore dringend einen Ehemann. Als der Pianist und Lebemann Sebastian Hall sie um einen Gefallen bittet, schlägt sie ihm einen Handel vor: Sie hilft ihm, wenn er sie im Gegenzug heiratet. Sebastian lässt sich darauf ein, ohne zu ahnen, dass die entzückende Clara bald schon seine Gefühlswelt auf den Kopf stellen wird. Denn was als Zweckehe beginnt, erwächst schon bald zu einer tiefen Leidenschaft...

Ein Traum von Verlangen.

Lady Talia Hall hegt schon lange tiefe Gefühle für ihren Jugendfreund James Forester. Doch der scheint in ihr nur die kleine Schwester seines besten Freundes zu sehen. Eines Tages nimmt sie all ihren Mut zusammen und gesteht James ihre Liebe - nur um von ihm zurückgewiesen zu werden. Tief verletzt stürzt sich Talia in ihre wohltätige Arbeit. Als James erfährt, dass sie durch ihr Engagement in Gefahr geraten könnte, setzt er alles daran, sie zu beschützen. Doch kann er sich auch seinen eigenen Gefühlen stellen und Talias gebrochenes Herz heilen?

Nina Rowan hat Kunstgeschichte studiert und bereits in ihrem Studium unter Pseudonym erotische Romane geschrieben. Ihre Liebe zu Filmen, Büchern und zur Kunst führte sie auf Reisen nach Europa und Indien. Eine Zeitlang arbeitete sie in einem Kunstmuseum in Los Angeles - aber im Herzen ist sie Bibliothekarin und liebt staubige alte Bücher über alles. Nina lebt mit ihrem Mann - seines Zeichens charismatischer Wissenschaftler - und zwei Kindern in Wisconsin.

Produktinformationen

    Größe: 1672kBytes
    Herausgeber: LYX
    Untertitel: Drei Romane in einem eBook
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 1200
    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    ISBN: 9783736305830
    Erschienen: 04.05.2017
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Daring Hearts

1

London

März 1854

Jede Quadratmatrix ist eine Nullstelle ihres eigenen charakteristischen Polynoms.

Lydia Kellaway hielt ihr Notizbuch fest an die Brust gepresst, als die Kutsche dahinrumpelte. Laut hallte das Klappern der Pferdehufe von der lückenlosen Reihe imposanter Stadtpalais wider, die die Mount Street säumten wie eine Festungsmauer. Der trübe Schein von Gaslaternen brannte sich durch die mitternächtliche Finsternis und bildete auf dem Pflastersteinbelag der Straße schmutzig gelbe Pfützen.

Besorgnis und Angst schnürten ihr die Kehle zu, und sie holte tief Luft, als sie an Nummer zwölf hinaufblickte, in dessen dunkle Fassade die Fenster erleuchteter Zimmer helle Vierecke schnitten. Im ersten Stock zeichnete sich die Silhouette eines Mannes ab. Aufrecht und hochgewachsen stand er da, vollkommen regungslos, wie eingefroren in der Zeit.

Im Schein einer Straßenlaterne öffnete Lydia ihr Notizbuch und blätterte durch die mit unzähligen Notizen, Gleichungen und Diagrammen bedeckten Seiten.

Auf einer dieser Seiten stand sein Name, gefolgt von einer durchnummerierten Liste. Hier waren alle Punkte aufgezählt, die mit dem Gerede und den Vermutungen über seine Familie zusammenhingen.

Während sie ihre Notizen noch einmal durchging, verspürte sie plötzlich ein leichtes Prickeln im Nacken, als würde sie beobachtet. Kopfschüttelnd klappte sie das Notizbuch zu und stieg, sich selbst scheltend ob ihrer Furcht vor den Schatten, entschlossen die Treppe hoch.

Gerade wollte sie nach der Glocke greifen, da wurde die Tür aufgerissen. Eine in leuchtend grüne Seide gekleidete Frau kam aus dem Haus gestürmt und wäre beinahe mit Lydia zusammengeprallt.

"Oh!" Die Frau taumelte mit weit aufgerissenen Augen rückwärts. In dem Licht, das plötzlich aus dem Foyer drang, konnte Lydia sehen, dass ihr Gesicht rot und verquollen und nass von Tränen war.

"Ich ... ich bitte um Verzeihung, ich -"

Die Lippen fest zusammengepresst, schüttelte die Frau heftig den Kopf, drängte sich an Lydia vorbei und eilte die Treppe hinunter.

Durch die geöffnete Tür war ein Fluch zu hören. Ein dunkelhaariger Mann durchquerte mit langen Schritten die Eingangshalle. Seine spürbare Anspannung umgab ihn wie eine Aura. "Talia!"

Ohne Lydia auch nur eines Blickes zu würdigen, lief er der Frau hinterher die Treppe hinab. "Herrgott, Talia, so warte doch wenigstens auf die Kutsche!"

Die Frau wandte den Kopf und schleuderte ihm über die Schulter hinweg eine scharfe Erwiderung entgegen, begleitet von einem wütenden Blick. Lydia konnte nicht genau verstehen, was sie sagte, doch ihr schneidender Ton brachte den Mann dazu, abrupt stehen zu bleiben. Wieder stieß er einen Fluch aus. Dann kehrte er zurück zum Haus und rief nach einem Diener, der bereits Sekunden später die Straße hinunter hinter der Frau herrannte.

"John!" Der hochgewachsene Mann rief nach einem zweiten Bediensteten. "Machen Sie sofort die Kutsche fertig und bringen Sie Lady Talia nach Hause!"

Er kam die Treppe hoch und ging an Lydia vorbei, wobei er sie leicht streifte. Beinahe schien es, als würde er ihr die Tür vor der Nase zuschlagen. Doch dann hielt er inne, drehte sich um und starrte sie an: "Wer, zum Teufel, sind Sie denn?"

Lydia blieben vor Schreck die Worte im Halse stecken.

Das war er. Alexander Hall, Viscount Northwood. Sie wusste es. Mit jeder Faser ihres Körpers wusste sie, dass dies der Mann war, den sie suchte, obgleich sie ihn noch nie zuvor gesehen hatte.

Seine Kleidung war trotz der ungewöhnlich späten Stunde und seiner offensichtlichen Verärgerung in tadellosem Zustand. Die Bügelfalten in seiner schwarzen Hose verliefen akkurat und scharf wie Messerklingen. Polierte Goldknöpfe hielten die seidene Weste über dem blütenweißen Hemd zusammen.

Seine dunklen Augen betrachteten L

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