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Das alte Bauernhaus des Glücks Roman von Pfannenschmidt, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2013
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Das alte Bauernhaus des Glücks

Das Glück kommt oft auf Umwegen: Der berührende Familienroman »Das alte Bauernhaus des Glücks« von Christian Pfannenschmidt als eBook bei dotbooks. Alles scheint so perfekt zu sein: Anne und ihr Mann Wolf haben eine Altbauwohnung in Hamburg-Eppendorf, er illustriert Kinderbücher, sie ist Mutter aus Leidenschaft. Ihre drei Jungs im Alter zwischen elf und achtzehn halten Anne auf Trab - doch immer mehr spürt sie: etwas fehlt, etwas muss sich in ihrem Leben ändern! Als sie gemeinsam Wolfs besten Freund Paul besuchen, wird Anne schmerzlich bewusst, wonach sie sich seit über zwanzig Jahren heimlich sehnt: Paul. Sie liebt ihn, er liebt sie. Beide haben es immer gewusst, konnten es sich aber nie eingestehen ... Doch nun, an diesem Sonntag auf der Wiese hinter dem alten Bauernhaus, ist alles anders - doch können Anne und Paul jetzt wirklich alles riskieren für ein ungewisses Glück? Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der gefühlvolle Familienroman »Das alte Bauernhaus des Glücks« von Bestsellerautor Christian Pfannenschmidt - die Vorlage für die Fernsehserie »Die Albertis«. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christian Pfannenschmidt, geboren 1953, war Journalist und Reporter für die Abendzeitung München, den Stern und das Zeit-Magazin. Heute lebt er als Autor in Köln und Berlin. Von ihm stammen unter anderem die Drehbücher der ZDF-Erfolgsserie »Girlfriends«. »Die Villa am Seerosenteich« wurde in mehrere Sprachen übersetzt und in der Verfilmung als ARD-Zweiteiler, verfolgten über 6 Mio. Menschen die Karriere von Isabelle, dem Mädchen vom Lande, das zur Chefin eines Modeimperiums aufsteigt. 2003 gründete er eine eigene Fernsehproduktion und setzte seine persönliche Erfolgsgeschichte mit TV-Serien wie u.a. »Die Albertis« und »Herzensbrecher - Vater von vier Söhnen« sowie der erfolgreichen Freitagabend-Reihe »Meine Mutter ist unmöglich« fort. Bei dotbooks erschienen Christian Pfannenschmidts Romane »Die Villa unter den Linden«, »Der Klang unserer Seelen«, »Die Villa am Seerosenteich« und »Das alte Bauernhaus des Glücks«. Außerdem haben ihn die Charaktere der »Girlfriends«-Serie nicht mehr losgelassen. Und so hat er - basierend auf den Drehbüchern - sieben Romane über die Freundinnen Marie, Ilka und Elfie geschrieben: Band 1: »Fünf Sterne für Marie« Band 2: »Freundschaft auf den dritten Blick« Band 3: »Zehn Etagen zum Glück« Band 4: »Demnächst auf Wolke sieben« Band 5: »Kurz vor zwölf im Paradies« Band 6: »Das 1x1 zum großen Glück« Band 7: »Die kleine Pension an der Alster« Die Bände 1-3 der »Girlfriends«-Serie sind bei dotbooks auch in dem Sammelband »Das Hotel an der Alster« erschienen. Die Bände 4-6 der Serie erschienen bei dotbooks unter dem Titel »Sommer im Hotel an der Alster«. Weitere Informationen über den Autor unter: www.christianpfannenschmidt.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 435
    Erscheinungsdatum: 01.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955202750
    Verlag: dotbooks GmbH
    Serie: rororo Taschenbücher 23939
    Größe: 2069 kBytes
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Das alte Bauernhaus des Glücks

KAPITEL 1

Anne

Es war einfach so, dass sie Angst hatte. Angst vor Frauen mit Perlenketten und vor betrunkenen Männern; vor Sonntagen, Fritteusen, Tunnels und Menschenansammlungen. Anne fürchtete sich aber auch davor, stehen geblieben zu sein im Leben, und vor Veränderungen. Am schlimmsten jedoch war die ständige Angst, einem ihrer drei Söhne könne etwas passieren, oder sogar Wolf, ihrem Mann.

«Hör bloß auf!», hatte ihre Freundin Ebba letzte Woche noch gesagt.

«Aber ich sage doch gar nichts!», erwiderte Anne.

Sie saßen bei Da Nando, ihrem Lieblingsitaliener.

«Du brauchst nichts zu sagen, Annette!» Ebba drehte die Spaghetti auf ihre Gabel, schob sie sich in den Mund und sprach kauend weiter. «Dir steht alles immer ins Gesicht geschrieben.» Sie zeigte mit der Gabel, an der noch etwas Tomatensauce klebte, auf ihre Freundin. «Du denkst gerade: Hoffentlich kriege ich von diesen Muscheln keine Lebensmittelvergiftung.» Sie lachte über ihren Witz.

Anne legte demonstrativ ihr Besteck auf den fast noch vollen Teller. «Genau!»

Sie schüttelte ihre dicken blonden, kinnlangen Haare. Das tat sie immer, wenn sie im Begriff war, sich zu ärgern. Dann trank sie wie zur Beruhigung einen Schluck Weißwein. Aragosta. Schön kalt. Wunderbares Sommergetränk. Schmeckte nach Weit-weg-und-nie-mehr-Wiederkommen. Zu spät, zu spät. Mist. Sie stellte ihr Glas zurück auf die rot-weiß karierte Tischdecke. Die Kerze verströmte ein weiches, warmes Licht.

«Such dir einen Job, Annette!» Ebba zutzelte eine Muschel aus der Schale, während Lucio Dalla rau und kratzig «Cosa Sera» sang, und sah ihrer Freundin fest in die Augen. «Du musst unter Leute. Dich mal wieder erproben. Sonst ... sonst ... du siehst bald aus wie jemand, der irgendwie die Bahn verpasst hat, Darling!» Mit dem sorgfältig manikürten und cremefarben lackierten french nail ihres linken Zeigefingers zog sie die Falten auf Annes hoher Stirn nach und die Linien um ihre blauen Augen. Anne atmete kaum. Dann wurde sie wütend, umfasste das Handgelenk und schob den Arm ihrer Freundin fest zurück.

«Die Bahn verpasst? Im Eilzug durchs Leben, so wie du?»

«Eilzug. In welcher Zeit lebst du? 1812? Eilzug ...»

Anne ließ sich nicht beirren: «Ich bin eben keine tolle Karrierefrau ohne Familie. Die alles so mit ... mit links macht, wie du!» Sie wurde einen Tick lauter. «So doll und vorbildlich ist dein Leben ja nun auch nicht gerade. Ich beneide dich wirklich nicht darum, Ebba, dass du jeden Tag in deine Bank latschst und Millionen Aktien umschaufelst. Und abends nach Hause ...»

«Nachts!»

«Nachts nach Hause kommst, und keiner ist da, und überhaupt.»

«Und überhaupt!» Ebba betupfte sich mit ihrer Serviette die Mundwinkel. «Und überhaupt konntest du noch nie gut argumentieren, wenn es um dich geht. Du lenkst immer ab. Du willst die Wahrheit nicht hören.»

«Sag sie mir, Ebba. Sag sie mir. Du weißt, dass ich auf dich höre.»

Ebba lächelte ihr schönstes Lächeln. Wie toll sie aussieht, dachte Anne, stolz statt neidvoll, meine beste Freundin. Und wie sie so aufrecht dasitzt, die rostbraunen Haare damenhaft eingeschlagen, damit keiner etwas von der Dunkelkammer in ihrem Inneren ahnt. Das Make-up perfekt, als habe der Tag gerade erst begonnen. Die Perlenkette in genau der richtigen Länge, und eine Wohlhabenheit ausstrahlend, als gäbe es einen Mann an ihrer Seite, der für sie zahlt. Das Kostüm, maßgemacht und falten

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