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Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war Stories von Niedlich, Sebastian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2016
  • Verlag: dotbooks
eBook (ePUB)
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Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war

Comedy der Meisterklasse: 'Das Ende der Welt ist auch nicht mehr, was es mal war' von Bestsellerautor Sebastian Niedlich als eBook bei dotbooks. Mit Humor ist alles leichter - selbst dann, wenn man in einem Restaurant landet, in dem auch das Jüngste Gericht serviert wird. Oder wenn man den schrecklichsten Liebeskummer aller Zeiten hat. Oder man ein klitzekleines bisschen daran schuld sein könnte, dass die Erde von galaktischen Angreifern in die Luft gesprengt wird. Klingt verrückt? Ist es auch! Und das Einhorn, das beim Ende der Welt eine durchaus tragende Rolle spielt, haben wir bisher noch nicht einmal erwähnt ... Außerdem erstmals, exklusiv, erstaunlich: Niedlich dichtet! Und während sich Goethe und Wilhelm Busch vermutlich mit der Eleganz untoter Synchronschwimmer im Grab umdrehen, versprechen wir Ihnen beste Unterhaltung! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war', die neuen Spaß-Erzählungen und Nonsens-Gedichte von Sebastian Niedlich. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Sebastian Niedlich, 1975 in Berlin geboren, war zum Zeitpunkt seiner Geburt schriftstellerisch untätig und nahm diese Profession erst später im Leben auf, nachdem er sich vorher an Drehbüchern versucht hatte. Er lebt in Potsdam und bereut es bisher nicht. Bei dotbooks veröffentlichte Sebastian Niedlich bereits die Romane 'Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens', 'Der Tod ist schwer zu überleben', 'Und Gott sprach: Es werde Jonas' und 'Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben' sowie die Erzählbände'Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich', 'Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte' und 'Das Ende der Welt ist auch nicht mehr, was es mal war', die auch als Sammelband erhältlich sind: 'Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen' Der Autor im Internet: www.sebastianniedlich.de und www.facebook.com/SebastianNiedlich.Autor

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 185
    Erscheinungsdatum: 04.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958247970
    Verlag: dotbooks
    Größe: 618 kBytes
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Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war

Am Ende der Welt ist Pfingstmontag

Wenn man in einem Flugzeug sitzt, das gerade dabei ist, abzustürzen, kann man sich nicht auf den Bordfilm konzentrieren. Man will es auch gar nicht.

Im Grunde ist man genug damit beschäftigt, sich am Sessel festzukrallen und darüber nachzudenken, ob das nun wirklich alles gewesen sein soll. Außerdem ging mir durch den Kopf, dass der Absturz nur das Ende einer Pechsträhne war, die nun zu ihrem krönenden Abschluss kommen sollte. Mein letztes Jahr war wirklich nicht gut verlaufen. Mit einer Ausnahme vielleicht.

Einige Wochen zuvor hatte ich im Lotto gewonnen. Kein Lottogewinn, wie ihn Hinz und Kunz ab und an mal machten. Nein, ich hatte 30 Millionen Euro gewonnen. Das ist schon eine Hausnummer. Da kann man schon mal überlegen, ob man sich nicht gleich zwei teure italienische Sportwagen kauft und sie rosa lackiert und dann kleine Einhörner drauf malen lässt, damit Sportwagenliebhaber aus aller Welt in Tränen darüber ausbrechen, wie man das so einem Auto antun kann. Als ob es irgendwie lebendig wäre. Oder eine Seele hätte.

Man sollte meinen, 30 Millionen Euro im Lotto zu gewinnen, wäre nichts, was man als Pech bezeichnen könnte. Andere Leute würden dafür ihre Lieblingsoma umbringen und sich trotzdem darüber freuen, als wären sie von den fünf schönsten Models der Welt zum Gruppensex eingeladen worden. Bei 30 Millionen fliegen schon mal Skrupel oder gesunder Menschenverstand aus dem Fenster hinaus. Nicht bei mir natürlich, aber ich kann durchaus verstehen, wenn das bei anderen passiert. Ich muss zugeben, dass ich mich über das Geld auch erst sehr gefreut habe. Aber im Grunde hat es erst dazu geführt, dass ich in diesem Flugzeug saß, das irgendwo im Pazifik abstürzte.

Im Jahr zuvor ...

Der jüngere, schwarze Offizier, der dem Namensschild über seiner linken Brust nach "Smith" hieß, klopfte mit dem Kugelschreiber auf den Tisch des karg eingerichteten, metallischen Raums und riss mich damit aus meinen Gedanken. "Das Alien. Wir wollen, dass Sie uns von dem Alien erzählen."

"Und natürlich von dem Raumschiff und der Technik, die da drin war", sagte der ältere, weiße Offizier, der ein wenig so aussah, als hätte ihm am Morgen jemand in den Kaffee gespuckt. Seinem Namensschild nach hieß er "Jones".

Die weißen Uniformen der beiden machten den Eindruck, als wären sie von der Navy, obwohl nirgends nautische Abzeichen zu sehen waren. Mein erster Gedanke war, dass sie vom Traumschiff kamen.

"Sie wollen, dass ich ganz hinten mit der Geschichte anfange, aber so läuft das nicht. Außerdem müssten Sie doch wissen, was am Ende der Geschichte passiert ist, immerhin haben Ihre Leute ja erst dafür gesorgt, dass alles so aus dem Ruder gelaufen ist. Und ich kann meinen Anteil nur erzählen, wenn ich erkläre, wie es überhaupt dazu gekommen ist", sagte ich voller Überzeugung.

"Interessiert uns nicht", sagte Jones. Seine Stimme hallte in dem leeren metallischen Raum von den Wänden wider.

"Herr Br... Herr Brische... Herr ...", versuchte Smith, meinen Namen auszusprechen.

"Brzeczyszczkyiewicz, so schwierig ist das doch nicht", sagte ich lächelnd. Mir war klar, dass das für die meisten Leute ein Zungenbrecher war.

Der ältere Offizier sah den jüngeren skeptisch an, der ihm daraufhin den Zettel, auf dem mein Name abgedruckt war, hinhielt. Jones hob eine Braue und sah mich skeptisch an. "Ist das ein deutscher Name?", fragte er verwirrt.

"Polnisch. Meine Familie stammt von dort."

Beide bewegten die Lippen, als sie still versuchten, den Namen irgendwie auszusprechen.

"Könnten wir Sie vielleicht einfach Peter nennen?", fragte Smith schließlich.

"Sicher", sagte ich schmunzelnd.

"Peter ... das Alien. Was war mit dem Alien?", wiederholte Smith.

"Na, mit Ihnen möchte ich nicht am Lagerfeuer sitzen und Ihren Geschichten lauschen. Erzählen Sie da etwa auch die Pointe zuerst?"/

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