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Das Erbe der Lady Godiva Roman von Swindells, Madge (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Das Erbe der Lady Godiva

Das Geheimnis eines Familienerbstücks: Der Liebesroman »Das Erbe der Lady Godiva« von Erfolgsautorin Madge Swindells als eBook bei dotbooks. Sie ist ein echter Wirbelwind - doch nun wird es selbst der Werbetexterin Sam Rosslyn zu stürmisch: Ihre Agentur wurde verkauft, ihr Job ist dahin ... und ausgerechnet jetzt sieht es so aus, als würde der ehrwürdigen Brauerei ihres Großvaters der Bankrott drohen. Das darf Sam nicht zulassen! Hals über Kopf verlässt die junge Frau London, um im beschaulichen Bourne-on-Sea nach dem Rechten zu sehen. Dort erwartet sie nicht nur ihre Familie, die schon immer eine gewisse Neigung zum Chaos hatte, sondern auch der amerikanische Geschäftsmann Richard. Will er Sam wirklich helfen - oder ihr nur das wertvollste Erbstück der Familie Rosslyn abluchsen? Sam muss mit Feuereifer an vielen Fronten kämpfen - was nicht leichter wird dadurch, dass Richard verdammt attraktiv ist ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der ebenso beschwingte wie gefühlvolle Liebesroman »Das Erbe der Lady Godiva« von Madge Swindells - perfektes Lesefutter für die Fans von Danielle Steel und Nora Roberts. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Madge Swindells wuchs in England auf und zog für ihr Studium der Archäologie, Anthropologie und Wirtschaftswissenschaften nach Cape Town, Südafrika. Später gründete sie einen Verlag und brachte vier neue Zeitschriften heraus, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman, »Ein Sommer in Afrika«, wurde ein internationaler Bestseller, dem viele weitere folgten. Die Website der Autorin: www.madgeswindells.com Bei dotbooks veröffentlichte Madge Swindells ihre großen Familien- und Schicksalsromane »Ein Sommer in Afrika«, »Die Sterne über Namibia«, »Eine Liebe auf Korsika«, »Die Rose von Dover«, »Liebe in Zeiten des Sturms«, »Das Erbe der Lady Godiva« und »Die Löwin von Johannesburg« sowie ihre Spannungsromane »Zeit der Entscheidung«, »Im Schatten der Angst«, »Gegen alle Widerstände« und »Der kalte Glanz des Bösen«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 468
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966552691
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2038 kBytes
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Das Erbe der Lady Godiva

Kapitel 2

John wartete vor dem Restaurant Good Earth. Er hatte das gesamte Register gezogen, um seiner männlichen Ausstrahlung Ausdruck zu verleihen. Er zeigte unverhohlen Begierde und Bewunderung, trug ein konspiratives Grinsen und einen Anflug von Fassungslosigkeit zur Schau. Warum sind wir nicht mehr zusammen?, schien er zu fragen, aber das alles war bis ins Kleinste einstudiert. Unzählige Male hatte sie miterlebt, wie er seinen Charme mit unterschiedlicher Intensität anknipsen konnte, abhängig davon, wen er damit betören wollte.

»O Gott, es tut gut, dich zu sehen, Sam! Du siehst bezaubernd aus. Ich habe dich vermisst.«

An Johns Äußerem war nichts Außergewöhnliches. Er hatte große blaue Baby-Augen, die in einem kantigen Schädel saßen, regelmäßige, grobe Gesichtszüge und hellbraunes, von der Sonne gebleichtes Haar. Ein ganz normaler Typ, Langstreckenschwimmer, Segler, ehemaliger Rugby-Spieler am College. Durch und durch ein Macho, auf den jede Frau hereinfiel - bis auf die Frau, die er liebte.

Sam besuchte noch die High School, als John nach Woodlands kam, und sie verliebte sich mit der Inbrunst und Leidenschaft eines Teenagers in ihn. Noch immer wurde ihr am ganzen Körper heiß, wenn sie daran dachte, wie er ihr an ihrem siebzehnten Geburtstag einen Antrag gemacht hatte.

»Falls du mich heiraten willst, wenn du alt genug bist, dann sage ich ja«, hatte er ihr versprochen. Er zog sie gern damit auf, wenn sie wütend auf ihn losging, jetzt aber war, zumindest von ihrer Seite aus, zwischen ihnen nur noch geschwisterliche Zuneigung vorhanden. Sein Arm lag auf ihrer Schulter. Sie schüttelte ihn ab, ließ sich nicht auf seinen Smalltalk ein und musste sich gedulden, während ihnen ihr Tisch in der Ecke gezeigt wurde.

»Okay, John, komm ohne Umschweife zur Sache«, sagte sie.

»Jemand muss deinen Großvater zur Räson bringen.«

»Erzähl weiter.«

»Wir stecken in Schwierigkeiten, aber er will den Tatsachen nicht ins Auge sehen. Bierbrauen ist nicht mehr das, was es mal war. Traditionelles britisches Bier ist sowieso ein Verlustgeschäft, was in Kent durch illegale Importe nur noch beschleunigt wird. Die Steuern sind himmelschreiend. Die Leute kaufen ihr Bier in Frankreich und holen es rüber, wenn sie gerade Lust dazu haben.«

»Nicht jeder kann einfach über den Kanal, um sich eine Flasche Bier zu besorgen.«

»Schon, aber in Dover sitzen genügend zwielichtige Typen, die arbeitslose Jugendliche auf den Fähren und Hovercrafts hin- und herschicken.«

»Werden die nicht vom Zoll aufgegriffen?«

»Bei einundzwanzig Millionen Reisenden, die jährlich durch Dover geschleust werden?«

»John, siehst du das alles nicht ein wenig zu schwarz?«

»Es kommt noch schlimmer. Was Trevor im Moment besonders erbost, ist eine kriminelle Bande, die Bier und Alkohol ins Land schmuggelt, die aus gestohlenen Lieferungen stammen. Er hat sich in den Kopf gesetzt, herauszufinden, wer dahinter steckt. Er meint, sie hätten es vor allem darauf abgesehen, unsere Position zu schwächen, damit wir gezwungen sind zu verkaufen. Das ist verrückt, wir sind doch nur ein kleiner Fisch. Wir zählen überhaupt nicht.«

»Trevor muss einen Grund haben, wenn er das annimmt.«

»Hör mir zu, Sam. Ich sag's dir ganz offen. Er wird langsam alt - akzeptier es. Er glaubt, er sei wieder im SAS, der alte Trottel!«

Sam spürte, dass Johns Kritik an ihrem Großvater sie allmählich verärgerte. »Wer gibt dir das Recht, ihn als...«

John fasste nach ihrer Hand. »Okay, tut mir Leid. Du weißt, wie nahe mir Trevor steht - schließlich hat er mir mal das Leben gerettet. Aber wir müssen etwas unternehmen. Er jagt hinter Schmugglern her, statt sich auf die Brauerei zu konzentrieren. Wir sind tief in den roten Zahlen, Sam. Die Bank drängt darauf, dass er verkauft, jetzt, nachdem ein gutes Angebot vorliegt.«

»Was?«

Einige Köpfe drehten sich in ihre Richtung.<

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