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Das Erbe der Leyensteins - Krönung der Herzen Historischer Liebesroman von Glock, Katharina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.01.2019
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Das Erbe der Leyensteins - Krönung der Herzen

Zwischen Pflicht und Verlangen Jeden Mittwoch kauft Fürst Philipp von Leyenstein einen herrlichen Strauß bei der bezaubernden Floristin Tabea. Nicht, weil er Blumen so mag, sondern weil er die schöne Bürgerliche heimlich begehrt! Aber Philipp weiß auch, dass Welten sie trennen. Ist seine Liebe zu Tabea größer als der Standesunterschied? Hör nur auf dein Herz, Prinzessin! Prinzessin von Leyenstein: Isabella hasst ihren Titel. Aus dem Familienschloss ist sie geflohen, weil die Zeit dort alles andere als ein wunderschönes Märchen war. Doch dann lernt sie auf einer Party den charmanten Architekten Jens kennen. Der Prinz ihres Herzens? Bis sie entsetzt erfährt, dass ausgerechnet Jens einen Plan verfolgt, der ihre schlimmsten Wunden aufreißt ... Heimkehr nach Schloss Leyenstein 'Niemals kehre ich zu meiner Familie zurück!' Betroffen hört die zarte Marie die ungehaltenen Worte von Richard von Leyenstein. Ist ihm überhaupt klar, worauf er da verzichtet? Marie weiß es genau, denn sie ist mutterseelenallein auf der Welt. Eine eigene liebevolle Familie ist ihr allergrößter Traum - mit Richard ... Katharina Glock ist das Pseudonym einer Schriftstellerin, die gerne adelig wäre, aber Pech mit ihrem Stammbaum hatte. Das 'von Glock' gibt es also nur in ihren Träumen. In ihrer Wunschwelt lebt sie in einer eleganten Jugendstilvilla im Sauerland. Sie liebt dramatische Liebesgeschichten, aber bitte nur mit Happy End. Da sie sich aber auch für Heldinnen in fantastischen Welten begeistert, lässt sie diese unter einem anderen Pseudonym reichlich leiden. Auf jeden Fall ist sie verheiratet und hat Haustiere mit Flossen oder Fell. Über ihr Alter breitet sie den Mantel des Schweigens, ist aber mit der Daily Soap Verbotene Liebe und der Schwarzwaldklinik groß geworden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 384
    Erscheinungsdatum: 04.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955769017
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 2465 kBytes
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Das Erbe der Leyensteins - Krönung der Herzen

1. KAPITEL

Tabeas Herzschlag beschleunigte sich unwillkürlich, als sie auf die Uhr sah. Mittwoch. Vierzehn Uhr. Um diese Zeit kam er eigentlich immer in ihren Laden, um Blumen zu kaufen. Dann wählte er einen riesigen Strauß Blumen, nickte ihr zu und verschwand. Dabei wirkte er seltsam distanziert, ohne wirklich unfreundlich zu sein. Bislang hatten die beiden nicht viel miteinander gesprochen.

Heute, schwor sich Tabea. Heute würde sich das ändern. Sie würde endlich den Mut aufbringen und mit ihrem geheimnisvollen Stammkunden sprechen.

Die Türglocke klingelte leise. Das musste er sein!

Bedächtig legte sie das Bouquet zur Seite, an dem sie gerade gearbeitet hatte. Du schaffst das, dachte sie und atmete noch einmal tief durch, bevor sie sich umdrehte.

Vielleicht lag es daran, dass der Unbekannte mit seinen dunklen Haaren, den breiten Schultern und dem ernsten Gesichtsausdruck ein wenig einschüchternd wirkte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass Tabea sich zu ihm hingezogen fühlte. Auf eine Art, die ihr Sorgen bereitete. Auf jeden Fall machte er sie unsicher. Dabei sollte sie nicht für ihn schwärmen. Auf keinen Fall! Die Liebe hatte sie schon einmal in die Knie gezwungen. Davon musste sie sich erst noch erholen.

Tatsächlich! Ihr Stammkunde war hereingekommen. Gerade passierte er die kleine Blumeninsel in der Mitte des Ladens. Hier standen die von ihr liebevoll arrangierten Schnittblumen in gewaltigen Vasen dicht an dicht: Rosen, Tulpen und Ranunkeln in allen Farben und Größen. Ein paar gelbblühende Freesien waren auch noch da, genau wie die letzten cremefarbenen Anemonen.

Der große Mann wirkte neben der farbenfrohen Pracht fast unwirklich. Wie immer trug er einen schwarzen, knielangen Wollmantel, der ihn irgendwie düster aussehen ließ. Manchmal war er im Businessstil gekleidet und trug perfekt sitzende, schicke Anzüge. Heute jedoch hatte er eine schwarze Stoffhose und ein einfaches, blaues Hemd gewählt, das unter seinem geöffneten Mantel hervorblitzte.

Während er ihren Laden durchquerte, wirkte er ruhig und geschäftsmäßig. Tabea mochte die Art, wie er sich bewegte. Fast lautlos, aber zielstrebig. Er sah aus wie ein Mann, der wusste, was er wollte.

"Guten Tag", sagte Tabea und ärgerte sich gleichzeitig über ihre zittrige Stimme. Es war wie jeden Mittwoch. Sobald der Mann ihr Geschäft betrat, war sie nicht mehr Herrin ihrer Sinne.

Heute lächelte er ganz leicht. Tabea war fasziniert, wie dieses kleine Lächeln sein gesamtes Gesicht veränderte. Er sah dann viel jünger, viel sanfter aus. Nicht mehr so dominant und furchteinflößend. Ja, genau. Das war es vielleicht, was sie so nervös machte. Dieser Mann war furchteinflößend und gleichzeitig ziemlich faszinierend.

"Ich habe heute weiße Tulpen im Angebot. Sie sind besonders schön, und ich habe sie extra für Sie zurückgelegt", sagte Tabea nach einer langen Pause, in der sie einander lediglich gemustert hatten. Der Unbekannte kaufte eigentlich immer Blumen der Saison und verlangte nach großen, opulenten Gestecken. Tabea fragte sich oft, wem er diese Blumensträuße schenkte. Seiner Frau? Er trug einen Ring an der rechten Hand. Ein Umstand, der sie bislang davon abgehalten hatte, genauer nachzufragen.

Verheiratete Männer waren für sie absolut tabu. Und wenn sie ehrlich war, sollte sie eigentlich auch die Finger von den unverheirateten lassen. Ihr Herz lag schließlich noch immer in Scherben.

Ihr Stammkunde war mittlerweile vor ihrer kleinen Ladentheke angekommen. Noch immer hatte er kein Wort gesagt, was nicht ungewöhnlich war. Er schien eher der schweigsame Typ zu sein.

"Weiße Tulpen. Das klingt sehr gut", antwortete er schließlich, nachdem er sie abermals eingehend von oben bis unten gemustert hatte. Das machte er grundsätzlich. Tabea fühlte sich in diesen Momenten, als würde sie bis in ihr Innerstes durchleuchtet. Es war nicht direkt unangenehm. Eher ungewohnt. Aufregend. Seine samte

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