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Das Erbe des Herrn Josef von Baker, S. A. (eBook)

  • Verlag: united p.c.
eBook (ePUB)
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Das Erbe des Herrn Josef

An einem ausweglosen Punkt seines Lebens angelangt, begegnet Thomas einem seltsamen alten Mann. Jener Herr Josef scheint auf alle Fragen eine Antwort zu kennen und hilft ihm seine Lebensmisere in den Griff zu bekommen. Thomas wird vom Zweifler zum wahren Gläubigen in Sachen Magie. Bald tritt er als Adept in die Schule des Herrn Josef ein, nicht ahnend was ihn auf seinem Werdegang zum Oshxona Magier erwartet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 292
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783710342875
    Verlag: united p.c.
    Größe: 374 kBytes
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Das Erbe des Herrn Josef

Der Umzug

"Wisst ihr eigentlich dass wir gerade mitten in der Zeit der Rauhnächte sind?" Wir waren gerade dabei Josefs Kisten von der Küche ins Auto zu schaffen als er uns zu sich an den Tisch rief. Gehört hatten wir beide schon davon, nur wussten wir nichts Genaueres. Er saß wie immer in der Mitte zwischen uns und hatte ein Päckchen Spielkarten in der Hand. "Das sind Tarot Karten und sie sollen uns dabei helfen eine erhöhte Position in unserem Leben einzunehmen.""Wozu?" fragte Lisa. "Um Ereignisse auszumachen die von Bedeutung sein könnten.""Und das soll funktionieren?" Gab ich mich skeptisch. "Du hast nicht so unrecht." Räumte Josef ein. "Die Zukunft ist ein zu komplexes Ding als das man zu hundert Prozent genau sagen könnte wie sie sich entwickelt.""Aber warum braucht man dann solche Dinge wenn sie nicht genau arbeiten?""Erst einmal ist es eine schöne und geheimnisvolle Tradition und zweitens lassen sich kommende Lebensumstände und Gefühle die eine Sache betreffen doch recht gut erkennen." Er fächerte die Karten vor uns auf dem Tisch aus und begann sie uns ihrer Bedeutung nach zu erklären.

78 Karten später standen wir auf und streckten uns. Das lange Sitzen und das konzentrierte Zuhören hatte uns einige Energie gekostet obwohl es grandios spannend war Josef zuzuhören wie er Verbindungen zwischen den Karten und alltäglichen Lebenssituationen herstellte. Die Uhr in meinem Auto zeigte 20h als wir bis obenhin bepackt nach Hause fuhren. Uns drei plagte der Hunger und so fragten wir Josef ob er nicht einmal leckere Hamburger probieren wolle. Seinen Gesichtsausdruck mit begeistert zu beschreiben wäre übertrieben gewesen aber, die Neugier war stärker und so kamen wir mit zwei großen Säcken voller Köstlichkeiten zu Hause an. "Mmmh mmmh das ist gar nicht schlecht." Josef aß mit sichtlicher Begeisterung und konnte beim besten Willen nicht mehr verstehen warum manche Leute so gegen dieses Essen waren. Er selbst hatte sich immer nur der weithin gängigen Meinung angeschlossen dass "Fastfood" ungesund war. Aber jetzt in seiner Situation war es "Eh scho wurscht." Wie er es ausdrückte. Bis kurz vor Mitternacht waren wir damit beschäftigt die Schachteln und Säcke im unteren Raum neben der Küche zu verstauen. Dort würde morgen auch der Unterricht weitergehen. Josef verschwand bald in seinem Zimmer und auch wir zogen uns zurück. "Er schaut nicht gut aus." Lisa und ich lagen im Bett und schauten auf die Decke. "Ich weiß, dafür scheint er sich hier bei uns wohl zu fühlen." Sagte ich und löschte das Licht. "Gute Nacht Süßer." Flüsterte Lisa und erinnerte mich zärtlich daran dass es auch noch andere Dinge gab als Umzugskartons Krebs und Tarot Karten. Lisas Seite war leer als ich am nächsten Morgen aufwachte. Ich machte mich fertig und ging in die Küche wo bereits zwei gebrauchte Tassen standen. Gut dann waren die beiden also schon am werken. Ich machte mir auch einen Kaffee und wollte es ruhig angehen lassen .In genau diesem Moment ertönte von unten das durchdringende Geräusch einer Bohrmaschine. Das war s gewesen mit meinem Sonntagmorgen. Schon als ich die Treppe hinunterging war Lisa zu hören wie sie Josef Kommandos gab. "Ein bisserl höher rechts, nein nicht so viel, ja so passt es." Sie waren eben dabei Regale an die Wand zu schrauben als ich mich mit einem halblauten "Guten Morgen" bemerkbar machte. Lisa gab mir einen flüchtigen Kuss und war sofort wieder bei der Sache. Josef hob die Hand zum stillen Gruß und verdrehte die Augen. Anscheinend forderte ihn das Lieserl ganz ordentlich. Zu dritt hatten wir es bald geschafft und so sah es zu Mittag beinahe schon so aus wie in Josefs alter Küche. Nach einem für mein Gefühl etwas dürftigen Mittagessen, welches schlicht aus einer Fertigsuppe bestand begann der Unterricht. Wir saßen um den nun etwas größeren Tisch der mit verschiedensten Gegenständen an geräumt war. Josef lehnte sich zurück und sagte:

"Um Eingänge oder ganze Gebäude

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