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Das fabelhafte Haus des Glücks Roman von Holmqvist, Karin B. (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Das fabelhafte Haus des Glücks

Zwei Damen auf Männerfang: Der warmherzige Roman "Das fabelhafte Haus des Glücks" von Karin B. Holmqvist jetzt als eBook bei dotbooks. Weil das Beste immer zum Schluss kommt ... Die Stadtverwaltung von Tomelilla hat die beiden rüstigen Freundinnen Alma und Margit kurzerhand aus ihren hübschen Häuschen in ein Pflegeheim umquartiert: Platz für eine lukrative Feriensiedlung soll her. Doch so einfach lassen sich die Freundinnen nicht als altes Eisen abstempeln! Kurzerhand schalten sie eine Dating-Anzeige in der schwedischen Lokalzeitung - und können sich bald vor liebestollen Verehrern kaum mehr retten. Das treibt die garstige Heimleiterin zur Weißglut ... und spielt Alma und Margit perfekt in die Hände: Der Feldzug, um ihre Selbstständigkeit und ihr geliebtes Zuhause zurückzuerobern, hat gerade erst begonnen! "Ein warmherziger und unterhaltsamer Roman, der zeigt, dass es nie zu spät ist, um sein Leben zu ändern." Svensk damtidning, Schwedische Tageszeitung Jetzt als eBook kaufen und genießen: Die charmante Feelgood-Komödie "Das fabelhafte Haus des Glücks" von Karin B. Holmqvist. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Karin B. Holmqvist, geboren 1944 im südschwedischen Simrishamn, machte eine kurze Karriere in der Kommunalpolitik und arbeitete anschließend als Sozialarbeiterin. In ihrer Freizeit ist sie Kabarettistin und schreibt Romane sowie Gedichte. Bei dotbooks veröffentlichte Karin B. Holmqvist bereits: 'Schwedischer Sommer''Schwedisches Glück''Villa mit Herz' Weitere Titel sind in Vorbereitung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 271
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961483839
    Verlag: dotbooks GmbH
    Serie: Piper Taschenbuch 5474
    Originaltitel: Sirilagentlemän sökes
    Größe: 813 kBytes
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Das fabelhafte Haus des Glücks

Kapitel 1

Wie die Henker, dachte Alma Nord, als die beiden Motorräder in Höchstgeschwindigkeit vorbeifuhren - in dem Moment, als sie die Gartenpforte geöffnet und ihre Füße auf den kleinen Kiesweg gesetzt hatte, der sich an ihrem niedrigen, weiß verputzten Haus entlangschlängelte.

Wer nicht wusste, wohin sie gleich gehen würde, der musste nur die Straße genauer betrachten. Quer zu den Spurrinnen, die die Autos hinterlassen hatten, waren kleine Vertiefungen zu sehen. Sie bildeten einen Pfad, der die Autospuren kreuzte. Almas linkes Bein war nämlich kürzer als ihr rechtes, und jedes Mal, wenn das kürzere Bein gegen den Straßenbelag stieß, hinterließ es einen Abdruck.

Almas kleiner Pfad führte zu einem grau verputzten Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Frequenz der Besuche zwischen den beiden Häusern war höher als die des Busses zwischen Tomelilla und Ystad, pflegten Alma und Margit zu witzeln.

Alma folgte dem Gartenweg, der von weiß gekalkten Steinen gesäumt war. Sie hielt sich am Geländer fest, während sie die beiden Treppenstufen zur rot gestrichenen Tür hochstieg. Ein plötzlicher Windstoß versetzte die etwas zu große Fassadenfahne in Bewegung, sodass sie Alma ins Gesicht fuhr. Alma schob die Fahne beiseite, öffnete die Tür und rief: "Hallihallo, Margit. Ich bin's!"

"Bin in der Küche!"

Das war genau genommen eine unnötige Information, da Margit sich tagsüber fast immer in der Küche aufhielt.

"Unglaublich, dass die keine Gläser herstellen können, die sich öffnen lassen." Wieder und wieder versuchte Margit Berg, das Marmeladenglas zu öffnen, und ihr blasses Gesicht wies allmählich einen leicht rötlichen Ton auf. Sie sah nicht einmal zu Alma auf, sondern setzte ihren Kampf fort.

"Darf ich mal versuchen?" Alma streckte ihre Hand aus.

"Wenn ich das nicht kann, kannst du es auch nicht", antwortete Margit in etwas scharfem Ton.

Die beiden Nachbarinnen waren beinahe wie Schwestern nach all den Jahren, die sie einander gegenüber gewohnt hatten, und trotz ihrer tiefen Freundschaft war manchmal eine gewisse Irritation zwischen ihnen zu bemerken.

"Piks mit einem Messer ein Loch in den Deckel, damit das Vakuum weggeht. Dann wird sich das Glas schon öffnen lassen."

Margit schnaufte und stellte das Glas beiseite.

"Dann gibt es heute eben keine Marmelade."

Sie setzten sich einander gegenüber an den rechteckigen Küchentisch. Mitten auf der grauen Resopalplatte lag ein sorgfältig gebügeltes Deckchen mit handbestickten Blumen. Margit nutzte ihre Gebäcketagere als Brotkorb: Auf der oberen Etage befanden sich zwei Stücke Weißbrot und auf der unteren zwei Scheiben Knäckebrot. Unter dem Brot lagen leuchtend rote Kaffeeservietten.

Sie tranken stets ihren Vormittagskaffee zusammen. Immer abwechselnd bei Alma und bei Margit. Das Sortiment auf den Kuchentellern sah gleich aus, egal, bei wem gerade Kaffee getrunken wurde. Es gab sogar eine Übereinkunft zwischen ihnen, damit sie nicht anfingen, sich gegenseitig zu übertrumpfen.

"Bald muss ich mir wohl eine Kette für die Brille besorgen." Margit stand auf und suchte erst auf der Küchenarbeitsplatte und verschwand dann ins Wohnzimmer. Alma erhob sich rasch, zog ein scharfes Messer aus einer der Küchenschubladen und pikste ein Loch in den Deckel des Marmeladenglases. Gerade als dieser ein Klicken von sich gab, kam Margit mit der Brille in der Hand in die Küche zurück. Wütend starrte sie Alma an, die bereits den Deckel abschraubte und das Marmeladenglas auf den Tisch stellte.

An der Wand hing eine runde Uhr, die hartnäckig tickte. Rechts und links davon befanden sich zwei Wandteppiche. Auf den Fensterbänken standen vier weiße Übertöpfe mit rosafarbenen Usambaraveilchen. Die weißen Tüllgardinen mit Rüschen verliehen dem Ganzen etwas von einem Mädchenzimmer. Die Kücheneinrichtung war alt, aber gut erhalten. Oben hingen die hellblau gestrichenen Oberschränke und ein

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