text.skipToContent text.skipToNavigation

Das Flaschendrehen Reloaded von Berger, Marc (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.05.2012
  • Verlag: Augenscheinverlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das Flaschendrehen Reloaded

"Dabei fiel mein Blick auf das rote Aufnahmelicht des Camcorders....."
So endet der erste Teil von "Das Flaschendrehen ".
Wie geht es weiter?
Als Sonja eines Morgens den Film von sich und den anderen Teilnehmern ihrer kleinen Flaschendreh-Orgie im Internet entdeckt, fällt sie aus allen Wolken. Für Sonja und ihre attraktive Geliebte Julia steht schnell fest, welcher Übeltäter den freizügigen Film ins Netz gestellt hat: Tom!Gemeinsam ersinnen die beiden Lesben einen geheimen Plan.....

Sicher haben wir alle schon einmal eine Fernsehfolge irgendeiner Serie gesehen, dessen Drehbuch er geschrieben hat. Das wir in den Genus seiner Kurzgeschichten kommen haben wir seiner Lebensgefährtin zu verdanken, welche sie uns heimlich zugeschickt hat. Marc Berger sucht nicht gerade sein Outing, hat aber zugestimmt, dass seine ursprünglich nur zum privaten Vergnügen geschriebenen erotischen Kurzgeschichten als Hörgeschichten unter seinem Pseudonym veröffentlicht werden. Wir glauben, dass seine Geschichten besonders für Frauen interessant sind.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 31
    Erscheinungsdatum: 21.05.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942546171
    Verlag: Augenscheinverlag
    Größe: 326kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Das Flaschendrehen Reloaded

Nachdem wir alles vorbereitet hatten, fuhren wir hinab ins Dorf. In einem lauten Apres-Ski-Schuppen wurden wir fündig. Großmäulig, wie Tom war, saß er am Tresen mit einem Lächeln im Gesicht, das vollkommene Zufriedenheit ausstrahlte. Keine Frage, es war der selbstgerechteste Gesichtsausdruck, den ich seit langem gesehen hatten.
Statt ihn, wie geplant, gut gelaunt zu begrüßen, hätte ich ihm am liebsten mit einer schallenden Ohrfeige die Dreistigkeit aus dem Gesicht gefegt. Aber das sollte mir noch auf andere Weise gelingen.
Er befand sich in Begleitung einer jungen Frau und eines jungen Mannes. Die Frau hing förmlich an seinen Lippen, was ihm gefiel. Während der andere Mann deutlich erkennbar darunter litt, dass die Frau ihn nicht beachtete. Ständig versuchte er, Aufmerksamkeit zu erheischen, aber immer wieder rückte Tom in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit. Sie trug ein ärmelloses Kleid und unterließ keine Gelegenheit, Tom zu berühren, ohne dabei aufdringlich zu wirken.
Die Situation stellte sich mir eindeutig dar. Tom war im Begriff, die Frau anzubaggern und umgekehrt genauso, während der andere Mann entweder ein Freund von Tom war, oder gar mit der Frau liiert. In dem Fall wäre Tom gerade im Begriff, ihm seine Freundin auszuspannen. Wir beobachteten noch eine Weile, dann schlugen wir zu.
Langsam arbeiteten wir uns durch die lärmende Menge, bis wir, wie zufällig, an Tom vorbei kamen. Es war an mir, ihn zu entdecken.
"Hey!", sagte ich zu ihm mit ernstem Gesichtsausdruck. Sofort wich alle Heiterkeit aus seinen Zügen. Die in ihm hochsteigende Beklemmung war deutlich zu spüren. Nichts hätte ihm unangenehmer sein können, als mich zu treffen. Allein dieser Gesichtsausdruck wäre mehr als Genugtuung gewesen, aber ich spürte, wie in der direkten Konfrontation mit demjenigen, der mich erniedrigt hatte, mir die Galle hochstieg. Eins war mir klar, ich würde weiter machen. Gespielt begann ich zu lächeln.
"Hey, auch Skifahren?", fragte ich bemüht freundlich, um unverbindlich zu klingen.
Tom räusperte sich verlegen, trank einen großen Schluck und sagte dann: "Ja ..." Mehr brachte er nicht hervor.
Julia tauchte hinter mich.
"Wo bleibst du denn, Schatz?", fragte sie mich zärtlich und küsste mich dabei auf den Nacken.
"Sieh' mal, wen ich hier getroffen habe!", rief ich mit gespieltem Erstaunen aus. Julia blickte auf.

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen