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Das Grand Hotel an der Ostsee Roman von Lehmann, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.12.2014
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Das Grand Hotel an der Ostsee

Ein unvergesslicher Sommer am Strand: Das romantische Urlaubs-Highlight »Das Grand Hotel an der Ostsee« von Christine Lehmann als eBook bei dotbooks. Verliebt, verlobt - getrennt. Wer ein bisschen Nachhilfe dabei braucht, sich charmant aus der Affäre zu ziehen, dem hilft Jasmin mit ihrer ungewöhnlichen Trennungsagentur gern aus. Ihr neuer Auftrag stellt sie jedoch vor ein Dilemma: Jasmin soll die Traumhochzeit des Hotelerben Severin Rosenstock und seiner Zukünftigen um jeden Preis verhindern. Aber wer steckt hinter dem Auftrag? Weiß er, dass es ausgerechnet Severin war, der Jasmin vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat? Fest entschlossen, dem ganzen auf den Grund zu gehen, reist sie zum Grand Hotel an der Ostsee - und stellt schnell fest, dass die Hochzeitsgäste eine Menge Geheimnisse zu verbergen haben. Allen voran Severins bester Freund Falk, der Jasmin unbedingt beweisen will, dass sie eins nicht in ihre Pläne mit einberechnet hat: die Liebe ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der sommerliche Feelgood-Roman »Das Grand Hotel an der Ostsee« von Erfolgsautorin Christine Lehmann - auch bekannt unter dem ursprünglichen Titel »Die Liebesdiebin«. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Christine Lehmann, geboren 1958 in Genf, wuchs in Stuttgart auf. Heute pendelt sie zwischen ihrer Heimatstadt und Wangen im Allgäu. Christine Lehmann ist Nachrichtenredakteurin beim SWR und schreibt seit vielen Jahren erfolgreich in den verschiedensten Genres - von Krimis und historischen Romanen über Jugendbücher bis zu romantischen Liebesgeschichten. Außerdem arbeitet Sie an verschiedenen Sachbüchern und Hörspielen. Mehr Informationen über Christine Lehmann finden sich auf ihrer Website: www.christine-lehmann.blogspot.de Christine Lehmann veröffentlichte bei dotbooks den Hundekrimi »Eiskalte Fährte« sowie die folgenden Romane: »Die Inselträumerin« »Der Zauber einer Inselnacht« »Das Grand Hotel an der Ostsee« »Die Liebesträumerin« »Die Strandträumerin« »Der Winterwanderer« »Das Rabenhaus« Unter ihrem Pseudonym Madeleine Harstall erscheinen bei dotbooks ihre Romane »Die Töchter der Heidevilla« und »Die Brückenbauerin«.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 405
    Erscheinungsdatum: 30.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958240490
    Verlag: dotbooks GmbH
    Serie: Knaur Taschenbücher 62916
    Größe: 1624 kBytes
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Das Grand Hotel an der Ostsee

Kapitel 2

Jasmin legte die Mappe auf den Konferenztisch und schüttelte die rotblonden Haare nach hinten. In der Sonne, die durch die Fenster hereinfiel, schimmerten sie wie gebrannter Ton mit Goldflitter. Ihr Gesicht besaß genau den hellen Teint, die zarten Sommersprossen und die wasserblauen Augen, die zu dieser Haarfarbe gehörten.

Gloria Göran hatte die Kaffeekanne in der Hand und schenkte sich ein.

Sie war eine kleine energische Geschäftsfrau Mitte fünfzig mit dunklen Augen, rot gefärbtem Haar, glutroten Lippen, rot lackierten Fingernägeln und schwarzweißen Plastikohrklipps. Sie balancierte ihre randvolle Kaffeetasse ans Kopfende des Konferenztischs, setzte sich und wickelte einen Zuckerwürfel aus. Währenddessen trudelten auch die anderen ein. Angefangen hatte Gloria vor sieben Jahren. Aber so richtig brummte das Geschäft erst, seit Jasmin vor fast fünf Jahren dazugestoßen war. Inzwischen versammelten sich zur Freitagskonferenz in dem kleinen Büro am Nussbaum im Nikolaiviertel ein halbes Dutzend Mitarbeiter.

»Fangen wir an«, eröffnete Gloria. »Abschlüsse?«

»Soeben«, sagte Jasmin. »Der Fall Hansen.« Sie warf Rolf, der scheinbar versunken mit einem Kugelschreiber spielte, einen skeptischen Blick zu. »Der junge Achim Hansen wird es seiner Obsthändlerin aus Kreuzberg nicht verzeihen, dass sie ihn auf dem Standesamt hat stehen lassen, um unserem Romeo hinterherzurennen.«

»Hatten wir nicht beschlossen«, sagte Rolf, aus seiner vorgetäuschten Versunkenheit erwachend, »dass wir Trauungsrücktritte vermeiden? Wir wollen doch nicht Ermittlungen wegen fortgesetzter Störung der öffentlichen Ordnung auf uns ziehen.«

Die kleine dicke Lieselotte seufzte.

»Manchmal geht es halt nicht anders, Rolf«, verteidigte sich Jasmin. »Xandra war ein harter Brocken, und wir hatten nur zwei Wochen Zeit. Leider ist es den Vätern nicht beizubringen, dass sie etwas früher zu uns kommen, nicht erst wenn bereits Tischkärtchen gemalt werden. Mir wäre es auch lieber gewesen, wir hätten auf den Einsatz eines Romeos verzichten können. Doch von dir kam ja nichts Brauchbares.«

»Das kann man so nicht sagen«, erwiderte Rolf mit gespielter Ruhe. »Aber Xandras Schulscheitern wegen Schulschwänzens war dir ja nicht gut genug. Außerdem ...«

»Das hätte bestenfalls Achims Vater beeindruckt - und den mussten wir nicht mehr überzeugen -, nicht aber Achim. Der war doch ganz hin und weg von seiner kuhäugigen Xandra.«

Rolf verzog gequält die Miene wie immer, wenn Jasmin ihn unterbrach, und machte sich breit. »Wir hätten natürlich auch das Gerücht streuen können, Achim habe voriges Jahr einen Unfall mit Todesfolge gebaut und Fahrerflucht begangen. Wir hatten einen Unfall auf der Strecke Hamburg-Berlin, der dafür tauglich gewesen wäre. Das hätte Xandra vermutlich doch ins Grübeln gebracht.«

Jasmin holte Luft. »Dann darf ich dich daran erinnern, Rolf, dass wir keine strafrechtlich relevanten Gerüchte mehr in die Welt setzen wollten, wenn die Zielperson eine Position hat, die sie in Gefahr bringt, von der Presse beachtet zu werden.«

»Kinder!«, rief Gloria. »Vertragt euch. Zwei Wochen sind wirklich knapp, auch für Rolf, eine glaubhafte üble Nachrede zu konstruieren. Trotzdem müssen wir künftig verstärkt darauf achten, dass wir spektakuläre Trauungsrücktritte auf dem Standesamt vermeiden, genauso übrigens wie üble Nachrede, die einen Staatsanwalt auf den Plan rufen könnte.«

Gloria zog unter ihrer Mappe den Anzeigenteil einer Zeitung hervor. Auch Jasmin hatte bereits die jüngste Annonce gesehen, die Gloria in diversen überregionalen Zeitungen geschaltet hatte.

»Ihre Tochter wirft sich an den falschen Mann weg.

Ihr Sohn will eine Frau heiraten,

die es auf Ihr Familienvermögen abgesehen hat.

Wir kümmern uns darum.

Professionell und diskret. E-Mail ...«

»

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