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Das Haus am Sunset Lake Roman von Perry, Tasmina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.07.2018
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Das Haus am Sunset Lake

Der perfekte Roman für einen entspannten Sommertag ...
Savannah 1995: Ein herrlicher Sommer liegt vor Jennifer Wyatt, als sie mit dem Collegeabschluss in der Tasche nach Casa D'Or zurückkehrt - der verwunschenen Südstaatenplantage am Sunset Lake, die seit Generationen im Besitz ihrer Familie ist. Zwanzig Jahre später ist Casa D'Or verlassen, und Jennifer hat die Tür zu ihrer Vergangenheit fest verschlossen. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an jenen letzten Sommer. Doch dann tritt plötzlich Jim wieder in ihr Leben - der Mann, dem sie damals ihr Herz schenkte. Das Wiedersehen wühlt alte Erinnerungen auf und enthüllt die dunklen Geheimnisse, die das Haus seit jenem tragischen Sommer birgt ...

Tasmina Perry studierte Jura und arbeitete in einer großen Kanzlei, bevor sie ihre Anwaltskarriere über Bord schmiss und zu schreiben begann. Als Journalistin arbeitete sie für zahlreiche Frauenmagazine wie Elle, Glamour und Marie Claire, war Herausgeberin der InStyle und wurde für ihre Artikel vielfach ausgezeichnet. Seit sie mit ihrem Debütroman die Herzen der Leser eroberte, sind ihre Romane von den englischen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken. Tasmina Perry lebt mit ihrem Mann, ihrem Sohn und viel zu vielen Schuhen in London.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 16.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641212735
    Verlag: Blanvalet
    Originaltitel: The House on Sunset Lake
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Das Haus am Sunset Lake

1. Kapitel

Im schottischen Hochland, Silvester

In der Menschenmenge, die sich auf den Burgmauern versammelt hatte, entstand ein Moment der Stille. Die Unterhaltungen verstummten, man senkte die Köpfe und hielt den Atem an. Und dann war es so weit: Ein zartes Glockenspiel erklang, und die Kirchturmuhr im Dorf Munroe schlug zwölf.

Zisch!

Die erste Rakete sauste in den Himmel, gefolgt von Beifall und begeisterten Jubelrufen. Dunkelrote Funken explodierten am schwarzen Himmel, und glitzernde Ranken ergossen sich zu den Klängen von Auld Lang Syne, das aus Lautsprechern tönte, auf die Erde. Das neue Jahr war da.

Überall auf dem Burgwall wurde sich umarmt und geküsst, jeder teilte diesen Augenblick mit einem geliebten Menschen oder mit einem Fremden, der gerade zur Stelle war. Alle tauschten leise Neujahrswünsche und drückten ihre Hoffnung für die Zukunft aus. Alle außer Jim Johnson. Er blickte auf seine Armbanduhr, dann hinauf zum Himmel. Achtzehneinhalb Minuten sollte das Feuerwerk dauern, bis dahin musste sich die Band im Festsaal warmgespielt haben.

"Hey, Jim, tolle Party."

Er blickte auf und schüttelte die dargebotene Hand. Douglas Strand, eine große Nummer im Öl- und Gasgeschäft und in der schottischen Politik. Die Tatsache, dass Strand hier Silvester feierte und nicht auf einem Balkon mit Blick auf die Princes Street, entlockte Jim ein Lächeln.

"Danke, Doug", erwiderte er und klopfte Strand auf den Rücken. "Erzählen Sie's weiter."

Strand deutete mit seinem Glas auf die Ansammlung mächtiger und einflussreicher Personen, die auf den Burgmauern johlten und lachten. "Ich bezweifle, dass das nach heute Abend noch nötig sein wird", sagte er. "Ich glaube, jeder, der es wissen sollte, ist schon hier."

Jim schüttelte weitere Hände und ließ sich von angeheiterten Gästen umarmen, während er die Treppe hinunter in die große Halle ging - Munroes ganzer Stolz. Bis vor wenigen Wochen war hier noch der kopfsteingepflasterte Burghof gewesen. Nun hatte sich dieser in die elegante Eingangshalle des Hotels verwandelt, das Kopfsteinpflaster war unter Eichenbohlen und Teppichen verschwunden, der alte Burgwall durch Wandbehänge, Kunst und indirekte Beleuchtung luxuriös gestaltet. Es war ein atemberaubender Empfang, den Europas neues In-Hotel seinen Gästen bereitete - Jim hatte die Wirkung beim Eintreffen in ihren Gesichtern beobachtet. Die Einweihung war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg.

Jedenfalls bislang, dachte er, ließ den Kopf kreisen und spürte, wie die Anspannung in seinem Nacken ein wenig nachließ.

"Celine", sagte er, als er an der Bar eine Frau in einem roten Abendkleid entdeckte. "Wie schön, dass Sie gekommen sind."

Als die eindrucksvolle Brünette ihn zur Begrüßung auf die Wange küsste, flogen ihnen die Blicke der Gästeschar zu. Celine Wood ging auf die vierzig zu, zählte aber noch immer zu den begehrtesten Models der Welt. Dass er sie zur Eröffnung nach Schottland hatte locken können, war ein echter Coup.

"Frohes neues Jahr. Wollen Sie sich nicht draußen das Feuerwerk ansehen?"

"Ich wollte mir nur etwas zu trinken holen. Hier, nehmen Sie das, Sie können es vermutlich vertragen", sagte sie und reichte ihm eine Champagnerflöte.

"Prost", entgegnete er und trank einen kleinen Schluck. "Ich habe achtundvierzig Stunden nicht geschlafen."

"Sie sehen trotzdem wie immer blendend aus", gab sie zurück und wischte ihm etwas von ihrem Lippenstift aus dem Mundwinkel. "Sogar noch blendender als Munroe."

Jim lächelte unsicher und fragte sich, ob Celine Wood ihn gerade anmachte. Sie waren sich schon einmal begegnet und hatten möglicherweise auch miteinander geflirtet, aber Jim war sich bei Leuten aus diesen Kreisen nie sicher, was zur Show gehörte und was mehr bedeutete. Ganz sicher wollte er sich nicht zum Narren machen, indem er es heute Abend herauszufinden versuchte.

"Mr. Johns

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