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Das heiße Herz der Irin Digital Edition von Willingham, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.09.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Das heiße Herz der Irin

'Ich lehre dich den Umgang mit dem Schwert, wenn du mir dafür deine Gesellschaft schenkst!' Soll Brianna auf den Vorschlag des Spaniers Arturo eingehen? Seine Blicke versprechen mehr als Freundschaft: heiße Umarmungen in kalten Nächten ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 20.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733742898
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 955 kBytes
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Das heiße Herz der Irin

1. KAPITEL

Irland, 1192

K alter Wind fegte über Éireann hinweg und zwang Brianna MacEgan ins Innere ihrer Rundhütte. Das Feuer war ausgegangen, doch ein neues zu entfachen hatte sie sich noch nicht entschließen können. Zu sehr entsprach die Kälte im Raum der Kälte in ihrem Herzen, auch wenn sie immer noch in der Erwartung lebte, dass Murtagh jeden Moment hereingestürmt kam und sich einen Kuss stahl.

Aber Murtagh würde nicht mehr kommen. Er war bei einem Überfall getötet worden. Von einem Lochlannach - Krieger aus Gall Tír.

In ihren Albträumen sah sie Murtaghs schreckensstarres Gesicht, als der Speer ihm das Leben nahm, hörte den entsetzten Schrei, der sich ihren Lippen entrang, als sie zu ihm gelaufen war, ungeachtet der Gefahr. Nie würde sie die kalten Augen des Wikingers vergessen, der Murtagh umgebracht und ihre Welt im Bruchteil eines Moments in Trümmer gelegt hatte.

Mit Murtagh war auch ein Teil von ihr gestorben. Schlimmer noch, sie hatte kein Kind empfangen in ihrer Ehe. Es gab keinen Sohn mit Murtaghs Augen, keine Tochter mit seinem Lächeln. Die Leere in ihr, die Sehnsucht nach einem Kind, war quälend, aber dass ein anderer Mann an seine Stelle trat, konnte sie sich nicht vorstellen.

Die Wände schienen näher zu kommen und sie zu erdrücken, genau wie der Kummer. Ihr Vater hatte gewollt, dass sie nach Rionallís zurückkehrte, wo sie aufgewachsen war, doch sie sah sich nicht in der Lage, Laochre zu verlassen. Der schönste Teil ihres Lebens hatte sich hier abgespielt, in diesem Haus. Wenn sie sich darin aufhielt, spürte sie Murtaghs Gegenwart, seinen Geist. Sie wusste, dass es Zeit wurde, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, aber sie war noch nicht bereit dazu.

Es klopfte an der Tür, und gleich darauf stürmte ihre Cousine Rhiannon in den Raum. Das lange braune Haar fiel ihr offen den Rücken hinunter bis auf die Hüften, doch ein Teil davon war zu einem Zopf geflochten und wie ein Kranz um ihren Kopf gewunden. "Ich suche dich schon überall. Die Späher haben einen Trupp Reiter gesichtet, die sich der Burg nähern. Einer von ihnen ist Liam ... und er hat eine Frau bei sich."

"Er kommt vom Kreuzzug zurück?" Brianna stand auf und rieb sich die eiskalten Arme. Ihr Cousin war ins Heilige Land aufgebrochen, obwohl sein Vater es verboten hatte. Als der davon erfahren hatte, war er außer sich gewesen. Dennoch hatte er seinem Sohn erlaubt, bei den Kreuzrittern zu bleiben, vorausgesetzt, Liam stellte sich in den Dienst von König Richard Löwenherz. "Was denkst du, warum bringt er eine Frau mit?"

Rhiannon hob die Schultern. "Womöglich will er sie heiraten. Sie haben Fuhrwerke dabei und fremde Reiter." Ihre Stimme klang aufgeregt bei der Aussicht auf Besucher. "Vielleicht ist einer unter ihnen, der gut aussieht, und ich finde endlich einen Mann."

Der scherzhafte Ton konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Rhiannon einen inbrünstigen Wunsch aussprach. Ihr Vater erachtete keinen Bewerber für gut genug, wenn es um seine Tochter ging. Er schäumte vor Wut, wenn die jungen Männer ihres Clans sie nur ansahen, und inzwischen getraute sich keiner mehr, ihr den Hof zu machen.

"Und wenn tatsächlich einer dabei ist, der dir gefällt?"

Rhiannon lächelte verschwörerisch. "Dann sage ich meinem Vater nichts davon, darauf kannst du Gift nehmen." Sie rieb sich die Schultern gegen die Kälte. "Komm, lass uns Liam begrüßen."

"Geh ruhig vor", drängte Brianna sanft. "Ich komme dann nach." Wenn Liam tatsächlich heiratete, würden tagelange Festlichkeiten veranstaltet werden. Schon die Vorstellung, fröhlich zu feiern, rief ein sonderbares Gefühl in ihr hervor. Wie bei etwas Fremdem, Unvertrautem. Etwas längst Vergessenem.

Ihre Cousine machte ein vorwurfsvolles Gesicht. "Seit Wochen vergräbst du dich in deiner Hütte. Ich weiß genau, wenn ich jetzt gehe, kommst du nicht nach."

"Es tut mir leid." Brianna meinte e

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