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Das Herz von Mitford: Die Mitford-Saga - Band 5 von Karon, Jan (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Das Herz von Mitford: Die Mitford-Saga - Band 5

Eine eingeschworene kleine Gemeinde und die Suche nach dem ganz großen Glück: Der berührende Roman "Das Herz von Mitford" von Jan Karon als eBook bei dotbooks. Endlich Zeit für den wohlverdienten Ruhestand! Eigentlich könnte sich Pfarrer Tim entspannt in seinem Lesesessel zurücklehnen und alles in Mitford seinen gewohnten Gang gehen lassen ... doch Ruhe wird schrecklich überwertet, stellt er plötzlich fest. Kann es denn sein, dass seine einzige Beschäftigung eine Maulwurfplage ist, die seinen gepflegten Garten bedroht? Seine Frau Cynthia hat dazu jedenfalls eine klare Meinung - und schon haben sie eine Idee: Auch außerhalb von Mitford gibt es bestimmt genug Menschen, die Hilfe bei der Suche nach dem Glück gebrauchen können ... Ein Ort, wo Träumen Flügel wachsen, und schon in den morgendlichen Kaffee eine ordentliche Prise Glück gemischt wird: so zartschmelzend und zauberhaft wie die Romane der Bestsellerautorinnen Debbie Macomber und Inga Lindström. "Jan Karons Mitford-Romane sind eine gesunde kleine Wohlfühl-Oase." The Wall Street Journal Jan Karon stand mit ihren 14 Romanen der "Mitford"-Saga über Pfarrer Tim Kavanagh und seine kleine Gemeinde wiederholt auf Platz 1 der "New York Times"-Bestsellerliste. Sie veröffentlichte bislang 12 weitere Bücher, darunter ein "Mitford"-Kochbuch sowie einige Kinderbücher. Heute lebt Jan Karon in Virginia ganz in der Nähe des Weltkulturerbes "Monticello", dem Landgut von Thomas Jefferson. Bei dotbooks erscheint in der "Mitford-Saga": "Daheim in Mitford" "Der Himmel über Mitford" "Die grünen Hügel von Mitford" "Sehnsucht nach Mitford" "Das Herz von Mitford"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 573
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488018
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 586 kBytes
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Das Herz von Mitford: Die Mitford-Saga - Band 5

Kapitel 1
Geht und sagt es allen Leuten

Schon wieder Maulwürfe! Father Tim Kavanagh stand auf der Treppe des gelben Hauses und blickte voller Unbehagen auf seinen Garten.

Der Rasen war mit Löchern übersät und ähnelte einer Mondlandschaft; flache Erdwälle liefen kreuz und quer durch den Garten, wie die niedrigen Mauern durch die irische Landschaft.

Er sah zu der Einfahrt des Pfarrhauses hinüber, das einst sein Heim gewesen und jetzt sein vermietetes Eigentum war. Dort schienen die verflixten Talpidae sich genauso wohl zu fühlen. Tatsächlich hatten sie Hélène Pringles bescheidenes Schild Klavierunterricht, Informationen im Haus beinahe entwurzelt, sodass es jetzt Schlagseite hatte wie ein Betrunkener.

Jahr um Jahr hatte er sich an den unterschiedlichsten Gegenmitteln versucht, aber die Halunken hatten ihm wiederholt ein Schnippchen geschlagen; in Wahrheit gefielen sie sich darin, zurückzukommen - und das in immer größeren Zahlen.

Er ging in den Garten hinaus und versetzte dem nächstgelegenen Hügel einen schnellen Tritt. Zum Mond sollte man sie schießen, diese Maulwürfe. Aber seine liebe Frau fand, dass sie in Fallen gefangen und aufs Land verfrachtet werden sollten, wo sie es sich auf einer Wiese zwischen Butterblumen und Blauglöckchen gut gehen lassen könnten.

Und wer sollte das Fangen und Verfrachten übernehmen? Der liebe Tim.

Er ging in sein Arbeitszimmer und rief die Eisenwarenhandlung in Wesley an, denn er war seit Kindheitstagen fest davon überzeugt, dass solche Läden die Lösung aller lästigeren Probleme des Lebens bereithielten.

"Wühlmäuse!" , rief der Geschäftsinhaber. "Was die meisten Leute haben, sind Wühlmäuse - sie glauben nur, es wären Maulwürfe!"

"Aha."

"Wühlmäuse fressen Wurzeln und zernagen Pflanzenzwiebeln und alles. Haben Ihre Zwiebelpflanzen in den letzten Jahren geblüht?"

"Hm, ja. Ja, sie haben geblüht."

Der Eisenwarenhändler seufzte. "Dann sind es vielleicht doch Maulwürfe. Tja, die sind hinter Würmern her und hinter anderem Getier in der Erde. Was Sie tun müssen, ist also ganz einfach: Sie müssen die Würmer ausrotten."

"Ich hatte eher daran gedacht ... äh, die Maulwürfe zu entfernen."

"Das dürfen wir nicht mehr. Gesetzlich verboten." Selbst die Regierung hatte sich also auf die Seite der Maulwürfe geschlagen und damit einmal mehr demonstriert, wie weit es mit der Politik in diesem Land gekommen war. "Aha. Und wie wird man die Würmer los?"

"Gift."

"Verstehe."

"Allerdings meinen manche Leute, man solle es besser nicht benutzen, wenn man Hunde und Katzen hat. Haben Sie Hunde und Katzen?"

"Haben wir."

Er rief Dora Pugh vom Haushaltswarenladen in der Main Street an.

"Windräder", sagte Dora. "Sie wissen schon, diese kleinen Holzdinger auf einem Stock, die aussehen wie Propeller. Der alte Mueller hat doch immer welche gemacht. Sie werden bunt bemalt, so dass sie aussehen wie Enten und Gänse und was weiß ich alles. Wenn der Wind weht, flattern ihre Flügel - das sind die Propeller -, und die Vibrationen sind überall im Boden zu spüren und vertreiben sie. Aber dazu müssten Sie ziemlich viele Windräder haben."

Er glaubte nicht, dass es seiner Frau gefallen würde, ihren Rasen mit Windrädern zu spicken.

"Außerdem gibt es noch etwas, das mit Batterien funktioniert und das man in den Boden steckt. Die Sache ist nur, ich müsste es eigens bestellen, das dauert dann sechs Wochen, und bis dahin ..."

"... sind sie wahrscheinlich sowieso weg."

"Genau", sagte Dora und klemmte sich das Telefon zwischen ihr linkes Ohr und die Schulter, während sie Saatkörner abfüllte.

Er befragte auch Percy Mosley, den langjährigen Besitzer des Main Street Grills. "Was kann man tun, um Maulwürfe loszuwerden?"

Eine dumme Frage, befand Percy. "Fangen Sie sie, dann halten Sie sie am Schwanz fest und beißen ihnen den

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