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Das Herz von Schottland: Drei Liebesromane in einem eBook 'Das Leuchten der schottischen Wälder' von Christa Canetta, 'Ein schottischer Sommer' von Maryla Krüger und 'Brennende Träume' von Alina Stoica von Canetta, Christa (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Das Herz von Schottland: Drei Liebesromane in einem eBook

Große Gefühle im Land der atemberaubenden Landschaften: Der romantische Liebesroman-Sammelband »Das Herz von Schottland« jetzt als eBook bei dotbooks. Drei Frauen, drei gefühlvolle Geschichten und jede Menge Überraschungen: Die große Liebe wartet schließlich immer dort auf uns, wo wir sie am wenigsten erwarten ... Die junge Ärztin Lena Mackingtosh genießt ihr Single-Leben in Glasgow - bis sie die High-Heels gegen Gummistiefel tauschen muss, um eine kleine schottische Dorfpraxis zu übernehmen. Und dort trifft sie einen ruppiger Ranger, der fest entschlossen zu sein scheint, sie in den Wahnsinn zu treiben! Journalistin Johanna hingegen freut sich auf ein Abenteuer: Sie soll auf einer Highland-Burg herausfinden, ob es dort wirklich spukt - mit zwei ausgesprochen gutaussehenden »Geisterjägern« ... Und Bianca? Die kommt nach Edinburgh, um den seltsamen Träumen auf den Grund zu gehen, die sie seit Wochen verfolgen. Kann es nun wirklich Zufall sein, dass sie hier dem charmanten Justin begegnet? Jetzt als eBook kaufen und genießen: der gefühlvolle Sammeband »Das Herz von Schottland« mit den Bestsellern »Das Leuchten der schottischen Wälder« von Christa Canetta, »Ein schottischer Sommer« von Maryla Krüger und »Brennende Träume« von Alina Stoica. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag.

Christa Canetta ist das Pseudonym der deutschen Journalistin und Autorin Christa Kanitz (1928 - 2015). Sie studierte Psychologie und lebte in der Schweiz und Italien, bis sie sich in Hamburg niederließ. Sie arbeitete für den Südwestfunk und bei den Lübecker Nachrichten; 2001 begann sie in einem Alter, in dem die meisten Menschen über den Ruhestand nachdenken, mit großem Erfolg, Liebesromane und historische Romane zu schreiben. Von Christa Kanitz erschien bei dotbooks der historische Roman »Die Liebe der Kaffeehändlerin«. Unter ihrem Pseudonym Christa Canetta veröffentlichte sie bei dotbooks die Liebesromane »Eine Liebe in Frankreich«, »Das Leuchten der schottischen Wälder«, »Schottische Engel«, »Schottische Disteln«, »Die Heideärztin« und »Die Heideärztin unter dem Kreuz des Südens«. Ebenfalls bei dotbooks erschienen die Romane »Jenseits der Grillenbäume« und »Im Land der roten Erde« aus dem Nachlass von Christa Kanitz: Zwei unvollendete Romane, denen ihre Töchter - darunter die erfolgreiche Autorin Brigitte D'Orazio - gemeinsam den letzten Schliff verliehen und die nun unter dem Namen von Christa Kanitz' Enkeltochter Virginia veröffentlicht wurden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 862
    Erscheinungsdatum: 08.12.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966550512
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2172 kBytes
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Das Herz von Schottland: Drei Liebesromane in einem eBook

Kapitel 1

Im Kelvingrove Park von Glasgow waren die Feiern zum Osterfest in vollem Gange, vor allem in jenem Teil des Parks, in dem Lena Mackingtosh und Daniel Finerfield mit Freunden ausgelassen feierten. Sie begrüßten mit Tanz und Irish Ale den Frühling, der hier immer etwas später anfing als im übrigen Land. Das lag natürlich nicht am Klima und auch nicht am Kalender, sondern daran, dass man erst jetzt im Overland Hospital von Glasgow mit den Frühlingsinventuren und den Osterrenovierungen fertig war und ein paar Tage zum Luftholen hatte.

Lena und Daniel arbeiteten mit acht anderen Ärzten zusammen in der Inneren Abteilung, und mit ihnen und ihren Partnern oder Freunden begingen sie in jedem Jahr das Osterfest im Kelvingrove Park. Ein Ritual, das sehr beliebt war. Jeder brachte Snacks oder Getränke mit, eine batteriebetriebene Stereoanlage sorgte für ausgelassene Stimmung, und dass niemand vor dem Sonnenaufgang das kleine Fest verließ, war Ehrensache.

Lena und Daniel tanzten wie die anderen fröhlich und barfuß auf der taunassen Wiese und genossen das enge Beieinander, die verführerischen Berührungen, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und die heimliche Lust der kleinen Sinnlichkeit.

Auf den Stationen waren intime Beziehungen verboten, Professor Trabensting duldete keine Affären zwischen seinen Ärzten und Angestellten, und wer Wert auf die begehrte Stellung legte, hielt sich zurück. So hatten Lena und Daniel nicht oft Gelegenheit, unbekümmert die Anordnungen des Chefs zu umgehen.

»Kommt doch noch mit zu mir«, lud Daniel die Kollegen ein. »Ich habe einen guten Kaffee, und der Bäcker an der Ecke hat bestimmt schon geöffnet.« Aber alle schüttelten die Köpfe. »Nein, lass mal, jetzt muss ich den Schlaf nachholen, der mir heute Nacht verloren gegangen ist«, witzelte Domian. »Ich muss heute Nachmittag eine Visite mit dem Chef zusammen machen. Wehe, wenn ich da unausgeschlafen erscheine.«

Auch Lena lehnte, wie die anderen, die Einladung ab. »Ist nett von dir, aber ich muss mich auf einen Vortrag vorbereiten, den ich übermorgen vor Studenten vom Chef halten soll.«

»Schade.« Daniel schüttelte enttäuscht den Kopf. »Jedes Jahr dasselbe, erst die ausgelassene Stimmung, und dann geht jeder seiner Wege.«

»Irgendwann muss Schluss sein«, erkläre William. »War doch ein toller erster Ostertag, und nächstes Jahr gibt's wieder einen.«

»Bist du verrückt?«, empörte sich Daniel. »Willst du mit der nächsten Feier etwa ein ganzes Jahr warten?«

»Nein, war doch bloß ein Scherz.«

Alle verabschiedeten sich, jeder ging in eine andere Richtung, nur Daniel und Lena verließen den Kelvingrove Park gemeinsam. »Ich bringe dich nach Hause«, erklärte Daniel und schob sein Rad neben das von Lena. Sie waren beide begeisterte Sportler, und wenn es irgend möglich war, ließen sie die Autos in den Garagen und benutzten die Räder.

Langsam fuhren sie durch den morgendlichen Park, überholten die ersten Jogger, winkten Frühaufstehern zu, die ihre Hunde ausführten, und erreichten wenig später Lenas Wohnung in der Argyle Street. Eigentlich wartete Daniel auf eine Einladung, aber Lena hatte keine Lust, das Zusammensein zu verlängern, das spürte er genau. Schade, dachte er, warum ist sie bloß so reserviert? Eine Tasse Kaffee, ein bisschen Schmusen auf dem Sofa oder ein gemeinsames Bad, aber darauf warte ich bei Lena wohl vergeblich.

Lena wusste genau, was Daniel dachte. Aber sie ging sehr sorgfältig mit ihren Gefühlen um. Und für Daniel gab es keine Gefühle. Noch nicht! Er war ein netter Kollege, ein guter Kumpel, ein bisschen auch ein Freund, mehr aber noch nicht. Lena war vorsichtig. Sie hasste Risiken, und sie hasste Enttäuschungen. Zweimal hatte sie ein solches Desaster bereits erlebt, und das genügte ihr. Sie schob ihr Rad in den Vorgarten, nahm das Gepäck vom Halter und winkte Daniel lächelnd zu. »Danke fürs Heimbringen. Bis Morgen also, eine Mütze

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