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Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker von Wong, David (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.02.2014
  • Verlag: Metrolit Verlag
eBook (ePUB)

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Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker

David und John wohnen am Arsch der Hölle, in einer Stadt, die nicht nur völlig abgefuckt ist, sondern heimgesucht wird. Alles beginnt damit, dass David aufwacht, weil er von einer riesigen Spinne angefallen wird. Das Monster läutet eine Zombie-Spinnen-Apokalypse ungeahnten Ausmaßes ein und schon bald ist die ganze Stadt verseucht. Das Perfide: Nur John und er können die Biester sehen: Für alle anderen sind sie unsichtbar. Sie glauben an einen Anschlag, daran, dass ein biologischer Kampfstoff freigesetzt worden ist, der hoch ansteckend ist und dazu führt, dass die Infizierten verrückt werden und am lebendigen Leibe verfaulen. Die Regierung riegelt die Stadt ab. Internierungslager entstehen. David und John haben nicht viel Zeit, die Welt zu retten und sich gegen die dunkle Macht zu stellen, die das alles zu verantworten hat. Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker ist eine ungemein lustige, groteske und actionreiche Horrorkomödie, die in den USA längst Kultstatus besitzt. Ein ebenso unterhaltsamer wie überraschender Page-Turner für Hartgesottene. "Was ihr da zu hören bekommt, was David Wong, dieser Meister des philosophischen Splatters, dieser Darwin des Horrors geschrieben hat infiziert von der ersten Seite an. Wir werden durch den Häcksler raffinierter Wendungen, sprachlicher Schönheiten und atemloser Spannung gedreht. Ja, so ist die Welt (zumindest die amerikanische), und danke David, dass du es uns erzählt hast. [...] ich würde sagen, wenn es Anspruch der Literatur ist, zu fesseln, etwas im Verstand und Verhalten des Lesers zu ändern, eine neue Sicht der Dinge auszubreiten durch virtuose Sprache und der totalen Beherrschung und ironischer Erweiterung eines Genres, wenn es gelingt den Leser anzuregen, federleicht und sackenschwer über die wichtigen Fragen des Lebens nachzudenken, wenn Bilder bleiben sollen, wenn sie fordern, uns ins Mark erschüttern, pürieren und erheben sollen, dann erfüllt der dicke Wong alle diese Ansprüche. Das war mit das Beste, was ich in den letzten Jahren gelesen habe." Martin Baltscheit, Sprecher des Hörbuchs. "Als hätte Douglas Adams eine Folge von The Walking Dead geschrieben. Im Ernst, Mann, hol dir dieses Buch und lies es!" Washington Post. "David Wong ist es gelungen, das Kunststück [...], Monsterromane, die amerikanische Arroganz [...] und die genreüblichen Antihelden durch den Kakao zu ziehen und gleichzeitig einen gruseligen Monsterroman mit hinreißenden Antihelden zu schreiben." RBB Radio Eins. "Wer auf Ghostbusters steht, [...] sollte diese verrückte Kiste unbedingt lesen." WDR 1Live. "So fremd mir das Thema ist, so viel Spaß macht es, das Buch zu lesen, weil der Autor einfach wahnsinnig viel Fantasie besitzt und sehr lässig schreibt." FluxFM.

Hinter dem Namen David Wong verbirgt sich Jason Pargin, der Senior-Editor von cracked.com, der grössen Onlineplattform für Humor in den USA. Mit Seinem Buch 'John Dies At The End' erreichte er Kultstatus.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 13.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783849300777
    Verlag: Metrolit Verlag
    Größe: 9173 kBytes
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Das infernalische Zombie-Spinnen-Massaker

VOR DEM AUSBRUCH "Ich bin nicht verrückt", sagte ich mit irrem Tonfall zu meinem Gerichtspsychiater.

Ihn schien unsere Sitzung zu langweilen. Das führte leider dazu, dass ich was Verrücktes tun und ihn damit beeindrucken wollte. War das seine Strategie? Wollte er mich zu so etwas anstacheln? Ich dachte: Vielleicht sollte ich ihm sagen, dass ich der einzige Mensch auf dem Planeten bin, der sein komplettes Skelett gesehen hat.

Oder ich könnte wahlweise was erfinden. Der Therapeut, dessen Namen ich in seiner Anwesenheit ständig vergaß, sagte: "Sie glauben, es geht hier darum, mich davon zu überzeugen, dass Sie nicht verrückt sind?"

"Nun ... ich bin ja nicht unbedingt freiwillig hier."

"Sind Sie der Meinung, dass Sie die Sitzungen nicht brauchen?"

"Ich verstehe, warum der Richter sie verfügt hat. Immerhin besser als eine Gefängnisstrafe."

Er nickte. Ich interpretierte es als Aufmunterung weiterzusprechen. Mann, Psychologie ist doch echt ein Kinderspiel. Also sagte ich: "Vor ein paar Monaten habe ich mit Pfeil und Bogen auf einen Pizzaboten geschossen. Ich war betrunken."

Pause. Keine Reaktion vom Doc. Er war um die 50, doppelt so alt wie ich, sah aber aus, als könne er mich beim Basketball immer noch austricksen. Er hatte graue Haare, frisierte sie wie George Clooney in den 1990er Jahren und war einer von jenen Typen, deren Leben genau so verläuft, wie sie es sich vorgenommen haben. So einer hatte noch nie mit Pfeil und Bogen auf Pizzafahrer gezielt. So viel war sicher.

"Okay, ich war nicht betrunken. Ich hatte nur ein Bier. Aber mir war so, als wolle der Typ mich und meine Freundin Amy bedrohen. Das Ganze war ein Missverständnis."

"Er hat angegeben, Sie hätten ihn bezichtigt, ein Monster zu sein."

"Es war dunkel."

"Die Nachbarn haben gehört, wie Sie ihn angeschrien haben. Ich zitiere aus dem Polizeibericht: ‚Fahr zurück zur Hölle, du gottlose Kreatur, und sag Korrok, dass ich noch verdammt viele Pfeile übrig habe.'"

"Nun ... das ist aus dem Zusammenhang gerissen."

"Also glauben Sie an Monster."

"Nein. Natürlich nicht. Es war ... mehr als Metapher gemeint."

Dr. Bob Tennet, richtig, jetzt fiel es mir wieder ein, so hieß der Mann vor mir, verzog keine Miene. Auf dem Tisch vor ihm stand die Wackelkopffigur eines Baseballspielers der St. Louis Cardinals. Ich schaute mich im Zimmer um und sah, dass ein Rest der letzten Halloween-Deko noch am Fenster klebte: eine Pappkürbislaterne, aus deren gezacktem Maul eine Spinne kroch. Der Doc hatte nur fünf Bücher im Regal stehen. Ich fand das unglaublich. Selbst ich besaß mehr Bücher und hatte keinen Doktortitel. Dann fiel mir auf, dass sie alle von ihm geschrieben waren. Sie hatten lange Titel wie Der Wahnsinn der Massen: Entschlüsselung der Dynamik von Gruppenparanoia und Ein Mensch ist klug, die Menschheit ist dumm: Eine Analyse von Massenhysterie und Gruppendenken . Sollte ich mich geehrt oder beleidigt fühlen, dass ich zu einem Weltklasse-Experten zum Thema "Warum die Leute an dämliche Scheiße glauben" geschickt worden war?

"Sie wissen aber, dass das Gericht diese Sitzungen nicht verfügt hat, weil Sie an Monster glauben?", fragte er.

"Klar. Sie wollen sichergehen, dass ich nicht noch mal mit Pfeil und Bogen auf jemanden schieße."

Er lachte. Das überraschte mich, weil ich davon ausging, dass einem Therapeuten so was während der Sitzung verboten war.

"Das Gericht will sicherstellen, dass Sie keine Gefahr für sich oder and

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