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Das ist Amore, Liebling! Digital Edition von Brooks, Helen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.04.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Das ist Amore, Liebling!

Ein Jahr nachdem sie ihren untreuen Ehemann verlassen hat, kehrt Grace zurück an die sonnige Amalfiküste. Ihr Kopf will Donato nicht verzeihen - dennoch kann ihr Körper den Versöhnungsversuchen des Italieners kaum widerstehen. Bis Grace erfährt, was dahintersteckt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 05.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733787271
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 783 kBytes
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Das ist Amore, Liebling!

1. KAPITEL

"Entschuldigung, aber ist alles in Ordnung mit Ihnen?"

"Wie bitte?" Grace fühlte sich, als wäre sie gerade von einem dunklen, kalten Ort zurückgekehrt, als sie die Stewardess ansah, die sich mit besorgter Miene über sie beugte. "Oh, ja, danke, es ist alles in Ordnung." Da die Stewardess nicht überzeugt zu sein schien, fügte Grace schnell hinzu: "Ich habe schon den ganzen Tag Kopfschmerzen, das ist alles."

Die große, schlanke Stewardess setzte ihr berufsmäßiges Lächeln voller Mitgefühl auf, als sie sich wieder aufrichtete. "Ich hole Ihnen Tabletten, ja?"

Grace rang sich ein Lächeln ab und nickte. "Wenn es Ihnen keine Umstände macht."

Wenn sie die Angst und die Panik, die sie verspürte, doch nur so leicht kurieren könnte wie Kopfschmerzen! Sie hatte kaum gegessen und geschlafen, seit sie das Telegramm erhalten hatte. Erneut rief sie sich die sachlichen Worte ins Gedächtnis, während ihr Magen revoltierte.

Donato Vittoria hat mich beauftragt, Sie von dem plötzlichen Tod seiner Mutter in Kenntnis zu setzen und Sie um die Teilnahme an der Beerdigung am 23. April zu bitten. Die Trauerfeier findet mittags in der Kirche der Madonna di Mezz' Loreto statt.

Das war alles gewesen. Signor Fellini, der Anwalt der Vittorias, hatte keine weiteren Erklärungen abgegeben oder ihr vorgeschlagen, sich mit der Familie in Verbindung zu setzen.

Das Telegramm war auch keine Nachricht gewesen, sondern eine Anordnung, erteilt vom Oberhaupt des Vittoria-Clans, dessen Wort Gesetz war - Donato. Das werde ich nicht aushalten, dachte Grace verzweifelt und schickte ein Stoßgebet zum Himmel, dass sie die nächsten Tage überstehen möge.

"Hier, bitte."

Grace kehrte wieder in die Wirklichkeit zurück, als sie die angenehme Stimme der Stewardess hörte und diese ihr ein Glas Wasser und zwei Tabletten reichte.

"Wir landen bald. Dann geht es Ihnen bestimmt besser", fügte die Stewardess fröhlich und ein wenig herablassend hinzu.

"Danke." Nachdem Grace die Pillen genommen hatte, lehnte sie sich in ihrem Sitz zurück und schloss die Augen. Offenbar glaubte die Stewardess, sie hätte Flugangst. Sie hatte tatsächlich Angst, schreckliche Angst sogar, aber nicht vor dem Fliegen.

Reiß dich zusammen, sagte sie sich wütend. Du bist dreiundzwanzig und eine erwachsene Frau, kein nervöses Schulmädchen. Allerdings wirkte sie zu ihrem Bedauern fünf Jahre jünger, denn sie war nur etwas über einen Meter sechzig groß, hatte widerspenstige rotgoldene Locken und ein sehr zartes Gesicht. Daran änderte auch ihre schicke Aufmachung nichts.

Doch sie fühlte sich alt. Grace schauderte und ballte die Hände in ihrem Schoß zu Fäusten. Uralt fühlte sie sich. Mehr als alt genug, um mit Donato und seiner Familie fertig zu werden.

Als sie nach ihrer Landung in Neapel mit ihrem Koffer vor dem Flughafengebäude stand, um ein Taxi zu rufen, verriet ihre Haltung Entschlossenheit.

"Grace."

Grace erstarrte, als sie die tiefe, kühle Stimme mit dem italienischen Akzent hörte. Dann atmete sie tief durch und drehte sich um.

"Donato." Sie betrachtete den großen dunkelhaarigen Mann, der vor ihr stand und sie aus zusammengekniffenen Augen musterte. Er hatte sich nicht verändert. Obwohl ihr Herz sofort schneller klopfte, durfte sie sich nicht anmerken lassen, wie ängstlich sie war, sonst legte man es ihr womöglich als Schwäche aus und verwandte es gegen sie. "Das mit deiner Mutter tut mir sehr leid", sagte sie leise. "Sie war eine wirklich große Dame."

"Ja, das war sie", bestätigte Donato kühl. Wie immer war er perfekt gekleidet und trug ein dunkelblaues Baumwollhemd und eine legere Hose. Sein Anblick ließ das Herz jeder Frau höher schlagen.

Aber nicht ihres, nie wieder. "Ihr Tod kam unerwartet?", erkundigte Grace sich vorsichtig.

"Es war eine Gehirnblutung." Donato berührte mit der Hand seine Stirn und lenkte ihre Aufmerksamkeit damit auf

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