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Das kleine Café an der Mühle von Erlenkamp, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.05.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Das kleine Café an der Mühle

Herzerwärmende Urlaubslektüre Sophie ist eine absolute Stadtpflanze, doch ihr Leben in Hamburg läuft eher schlecht als recht. Als sie dann auch noch vom Tod ihrer lieben Tante Dotti erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg. Aber Dotti hatte einen Plan für sie - und so findet sich Sophie kurze Zeit später in Wümmerscheid-Sollensbach wieder, einem idyllischen, wenn auch verschlafenen kleinen Ort zwischen Rhein und Mosel. Dort steht sie überrascht vor ihrem Erbe: ein renovierungsbedürftiges, altes Mühlengebäude mit einem Café im Erdgeschoss. Doch die Sache hat einen Haken, denn Sophie kann nur erben, wenn sie das Café weiterführt. Sie nimmt die Herausforderung an - trotz aller Widrigkeiten. Mit Improvisationstalent und viel Einsatz beginnt sie, das Café auf Vordermann zu bringen. Die sehr eigenwilligen Dorfbewohner sind ihr dabei keine große Hilfe. Aber zum Glück gibt es da ja noch ihren Nachbarn Peter Langen, alleinstehend und gutaussehend ... eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert. Leserstimmen: 'Barbara Erlenkamp hat einfach ein absolutes Highlight hier niedergeschrieben. Ich bin restlos begeistert von diesem schönen Buch! Sie zeichnet die Protagonisten so detailreich und liebevoll auf, das man das Gefühl hat, man ist irgendwann selbst dort ein Einheimischer. (...) Die Seiten fliegen nur so dahin.' (Kristall86, Lesejury) 'Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen :) Das Buch hatte alles, was für mich eine perfekte Sommerlektüre ausmacht. Es war witzig, spannend, tolle Story, tolle Charaktere und einfach sehr leicht zu lesen.' (mymagicalbookwonderland, Lesejury) ''Das kleine Cafe an der Mühle' ist durch und durch ein Wohlfühlbuch und hat meine Erwartungen übertroffen. (...) Für mich war dieses Buch definitiv ein Monatshighlight und ich kann es kaum erwarten bis ein neues Buch von dem Autorenduo erscheint. Ich konnte mich nicht mehr von dem Buch trennen, habe es in einem Rutsch durchgelesen.' (LeseratteBEA, Lesejury) Hinter dem Pseudonym Barbara Erlenkamp steht das Ehepaar Christine und Andreas J. Schulte. Er ist Journalist und Krimiautor. Sie hat bereits in ihrer Schulzeit ihren ersten Roman geschrieben und arbeitet heute als technische Redakteurin. Seit mehr als 25 Jahren leben sie mit ihren Söhnen auf dem Land, in der Nähe von Andernach am Rhein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 281
    Erscheinungsdatum: 22.05.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732545032
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Größe: 1956 kBytes
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Das kleine Café an der Mühle

Der Rechtsanwalt

"Ich darf Sie daran erinnern, dass Sie um 15:30 Uhr den Termin mit der Erbin haben, Herr Dr. Knese."

"Ja, danke, Frau Weiherbart, ich habe es mir notiert."

Als sich die Tür hinter seiner Sekretärin schloss, setzte Hans-Werner Knese gedankenverloren ein Ausrufezeichen hinter den Eintrag in seinem Terminkalender, bevor er den Füller zuschraubte. Sophie von Metten hatte überraschend unaufgeregt am Telefon geklungen, als sie den Termin mit ihm vereinbart hatte. Normalerweise übernahm solche Terminabsprachen seine Sekretärin, aber dieser Anruf war auf seinen Wunsch hin direkt zu ihm durchgestellt worden, das war er Dotti schuldig. Ungewöhnlich, wie ruhig Dottis Nichte am Telefon geblieben war. Viele Menschen, die von einem Erbe erfuhren, wollten am liebsten gleich am Telefon wissen, was und wie viel sie erben würden. Aber in solchen Fällen blieb Knese hart, seine Mandanten hatten ihm zu Lebzeiten vertraut und bei ihm ihr Testament hinterlegt. Die letzten Wünsche eines Menschen besprach man nicht mal eben am Telefon.

Mit Dorothee von Metten hatte ihn eine lange Freundschaft verbunden. Schon als sie in Bad Godesberg gewohnt hatte, hatte sie seinen Rat gesucht. Dotti war öfter mit seiner Frau nach Köln ins Museum oder zum Shoppen gefahren. Auch als Dotti dann in dieses Dorf zwischen Mosel und Eifel gezogen war, waren sie in Kontakt geblieben.

Hans-Werner Knese war mittlerweile fünfundsechzig Jahre alt, seine Frau drängte ihn, beruflich kürzerzutreten, und Dottis plötzlicher Tod hatte ihn nachdenklich gemacht. Ich sollte mich wirklich mehr um Karin kümmern, als hier Stunde um Stunde über den Schriftsätzen meiner Mandanten zu brüten, dachte er. Aber damit konnte er morgen beginnen, heute musste er sich erst einmal um Dottis letzten Willen kümmern.

Er griff zum Telefonhörer und drückte die Taste für interne Gespräche.

"Frau Weiherbart, bevor ich das vergesse, könnten Sie mal die beste Verbindung von Koblenz nach, warten Sie, der Ort heißt Wümmerscheid-Sollensbach, heraussuchen? Nein ... keine Ahnung. Vielleicht eine Regionalbahn oder ein Bus. Ab wann? Nun, sagen wir so ab siebzehn Uhr. Danke schön."

Hans-Werner Knese fuhr sich mit der Hand durch seine grauen, schütteren Haare. Er kannte Sophie von Metten nicht, nahm aber an, dass sie nicht einfach nur das Testament kennenlernen wollte, um dann wieder zurück nach Hamburg zu reisen. Knese seufzte. Was hatte sich Dotti nur dabei gedacht? Wümmerscheid-Sollensbach - Dottis Nichte war nicht zu beneiden. Aber das hatte sie ganz allein zu entscheiden, er war nur den Wünschen seiner Mandanten verpflichtet.

Zwei Stunden später, pünktlich um halb vier, klopfte Frau Weiherbart wieder an seine Tür.

"Frau von Metten ist eingetroffen, Herr Dr. Knese. Ich habe sie in den Besprechungsraum geleitet. Sie möchte einen Kaffee und ein Wasser, darf ich Ihnen auch noch einen Tee bringen?"

"Gern, Frau Weiherbart, gern."

Hans-Werner Knese fragte sich, wann seine langjährige Sekretärin ihn wohl mal nur mit Herr Knese oder schlicht Chef ansprechen würde. Er hatte es ihr mehrfach angeboten, sogar das "Du" hatte er ihr vorgeschlagen, aber sie war hart geblieben. Sie bestand darauf, ihn weiterhin mit Dr. Knese anzureden. Na ja, das konnte ja jeder so handhaben, wie er wollte.

Knese nahm eine schwarze Aktenmappe vom Tisch und ging zum Besprechungsraum.

Sophie von Metten - das sah er gleich auf den ersten Blick - ähnelte in gewisser Weise ihrer verstorbenen Tante. Ihr zaghaftes Begrüßungslächeln zauberte die gleichen Grübchen hervor, wie Dotti sie gehabt hatte. Auch in Größe und Statur glichen sich die beiden Frauen: knapp einen Meter siebzig groß, schlank, ohne auffallend dünn zu sein. Knese räusperte sich, es kam nicht oft vor, dass ihm solche Äußerlichkeiten bei einem ersten Zusammentreffen mit einer Frau ins Auge sprangen. Ein wenig peinlich, wie er fand. Dotti

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