text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Das kleine Weihnachtshaus des Glücks Roman von Janke, Ina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
3,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Das kleine Weihnachtshaus des Glücks

Können Zufälle ein Geschenk des Himmels sein? Die romantische Komödie »Das kleine Weihnachtshaus des Glücks« von Ina Janke als eBook bei dotbooks. Kleine Wunder gibt es immer wieder - und manchmal haben sie strahlendblaue Augen ... Bea Berger ist stinksauer! Letztes Jahr hat sich ihr Noch-Ehemann ausgerechnet an Weihnachten aus dem Staub gemacht - und in diesem Jahr zeigt er auch keinerlei Interesse daran, sich während der Feiertage um seine drei Kinder zu kümmern. Na warte! Wutentbrannt greift Bea zum Telefon, um ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Blöd nur, dass sie sich dabei verwählt ... und plötzlich der falsche Mann vor ihrer Tür steht. Oder ist Ben genau der Richtige? Ach, wenn es nur so einfach wäre! Eine turbulente Komödie über eine sympathische Chaotin, eine Familie zum Verlieben und ein ganz besonderes Adventswunder. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Die romantische Festtagskomödie »Das kleine Weihnachtshaus des Glücks« von Ina Janke. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Ina Janke ist ein Pseudonym der Autorin Susanne Oswald. Sie wurde 1964 geboren und lebt heute in der Nähe von Freiburg, wo sie gemeinsam mit ihrem Mann eine Senfmanufaktur (www.senferey.de) betreibt. Seit 2009 arbeitet sie hauptberuflich als Schriftstellerin und hat bereits erfolgreich Romane, Krimis, Sachbücher und Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht. Bei dotbooks veröffentlichte Susanne Oswald den Jugendroman »Liebe heißt Chaos«. Mehr Informationen über die Autorin im Internet: www.susanneoswald.de und www.facebook.com/AutorinSusanneOswald

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 284
    Erscheinungsdatum: 01.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783966555531
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1774 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Das kleine Weihnachtshaus des Glücks

Kapitel 1

Heute - kurz vor Weihnachten

»Ich gebe auf! So was kann sich doch kein normaler Mensch merken.« Entnervt schlug Bea ihren Taschenatlas der Physiologie zu und widmete sich ihrer Tochter. Keine Sekunde zu früh. Lisa war schon fast an der Tür und auf dem Weg zu ihrem Lieblingsspielzeug: dem Katzenfutter.

Hirnnerven und Geschlechtskrankheiten mussten warten. Jetzt war erst mal der tägliche Pflichttanz angesagt. Vielleicht schaffte es die Lerngruppe heute Mittag, ihr dieses lateinische Fachchinesisch einzutrichtern.

Denn: Egal, wie schwer es war, es gab kein Zurück.

Eigentlich war ja Melli diejenige gewesen, die unbedingt Heilpraktikerin werden wollte. Aber inzwischen hatte es Bea regelrecht gepackt. Sie fand die Einblicke in Körper und Seele so spannend, dass es ebenso ihr Traum geworden war. Nächstes Jahr um diese Zeit würde sie die Prüfung machen. Sie wollte diesen Abschluss mehr als alles auf der Welt. Wieso der Termin allerdings kurz vor Weihnachten sein musste, verstand sie nicht. Wenn es schiefginge, wäre es das traurigste Weihnachten, das sie sich vorstellen konnte - und das war nicht ganz einfach nach dem letztjährigen Horrorfest, das im Aus ihrer Ehe gipfelte.

Andererseits, sollte sie es schaffen, würde sie sich selbst damit das schönste Weihnachtsgeschenk ever machen. Das hatte durchaus seinen Reiz. Auch wenn sie keine Ahnung hatte, wie sie es anstellen sollte, sie musste es schaffen. Musste! Musste! Musste! Keinen Triumph für Armin: »Habe ich ja gewusst, dass es nur eine Hausmütterchenidee war.« Diese Blöße würde sie sich nicht geben! Dass die Idee tatsächlich nicht clever durchdacht gewesen, sondern aus einer Weinlaune heraus entstanden war, musste er ja nicht wissen.

Gift und Galle kamen ihr hoch, wenn sie an seinen selbstgefälligen Gesichtsausdruck dachte.

»Kümmere dich doch um die Kinder. Dann hast du genug zu tun und brauchst diesen Selbstverwirklichungsquatsch für frustrierte Hausfrauen nicht. Du schaffst es ja sowieso nicht. Oder hast du vergessen, dass dir bei Prüfungen die Nerven durchgehen?«

Oh, wie hatte sie seine Sprüche und seine Anspielungen auf ihre Prüfungsangst satt! Wäre er nicht schon ausgezogen, würde sie ihn glatt rauswerfen. Unwillkürlich wanderten ihre Gedanken an den Heiligabend im vergangenen Jahr, der so ganz und gar nicht weihnachtlich geendet hatte. Schnell wischte sie die Erinnerung wieder weg. Vorbei. Sie hatte jetzt ein neues Leben und immerhin noch ein Jahr Zeit, um Hirnnerven und Krankheiten aller Art fest in ihrem Gedächtnis abzuspeichern.

Bea schnappte sich ihre Jüngste und ließ sie einmal durch die Luft schwingen, bevor sie bequem auf Mamas Hüfte Platz fand.

»Na, du kleiner Strolch, die Richtung jedenfalls stimmt schon mal. Wir beide gehen jetzt in die Küche. Tamara und Felix kommen in einer Stunde und werden Hunger haben.«

Wenn Lisa mit der Mama kochen durfte, war sie immer ein sehr zufriedenes Kind. Mit ihren vierzehn Monaten war sie auf alles neugierig und begeistert, wenn was los war.

»Komm, wir schauen noch eben nach der Post, und dann geht's los.«

Rechnung, Werbung, Kontoauszüge, Ansichtskarte von Mutter. Wo war die zurzeit? Ah ja, Marokko. Wetter gut, Leute nett, blablabla. Gelangweilt warf Bea die Karte auf den Küchentisch und ließ sich auf einen Stuhl sinken.

Mal schauen, was der Kontostand zu erzählen wusste.

»Das darf doch nicht wahr sein!«, rief sie eine Sekunde später. »Nein, das glaub ich ja nicht. Das ist ein schlechter Scherz!«

Sie fuhr mit der Faust auf den Tisch.

Die völlig verdutzte Lisa verzog weinerlich das Gesicht, aber Bea fasste sich schnell.

»Nicht weinen, Schatz. Mami ist nicht böse mit dir. Bestimmt nicht.« Tröstend streichelte sie ihr über die Wange und schaffte es sogar, ihre Kleine anzulächeln. Einige Gummibärchen fanden den Weg aus der Tüte in Lisas Patschhändc

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen