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Das Paradies der Liebe, die Hölle des Schicksals: Arztroman Sammelband: Vier Romane von F. Morland, A. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2020
  • Verlag: Uksak E-Books
eBook
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Das Paradies der Liebe, die Hölle des Schicksals: Arztroman Sammelband: Vier Romane

Das Paradies der Liebe, die Hölle des Schicksals: Arztroman Sammelband: Vier Romane Arztromane von Glenn Stirling und A.F.Morland Dieses Buch enthält folgende Arztromane: A.F.Morland: Das Paradies war ihr so nah A.F.Morland: Wenn du Schreckliches erfährst A.F.Morland: Der Traum der Krankenschwester Glenn Stirling: Liebe auf der Intensivstation Die Ehe von Karin und Lutz von Haunstein ist ein einziger Scherbenhaufen. Zehn Jahre hat Karin die Lieblosigkeit ihres Mannes, eines Düsseldorfer Staranwalts, ertragen und tapfer über seine Seitensprünge hinweggesehen - hatte seinetwegen ihren Beruf aufgegeben und sogar auf Kinder verzichtet. Doch nun ist das Maß voll. Karin verlässt den Treulosen und geht nach Bonn, um in der Paul-Ehrlich-Klinik wieder als Ärztin zu arbeiten. Kaum hat sie Fuß gefasst und sich Hals über Kopf in einen Mann verliebt, da fordert Lutz seine Frau auf, zu ihm zurückzukommen, weil er seiner Geliebten den Laufpass gegeben hat. Und der erfolgreiche Anwalt hat noch immer bekommen, was er wollte ...

Produktinformationen

    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 01.09.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783738942934
    Verlag: Uksak E-Books
    Größe: 593 kBytes
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Das Paradies der Liebe, die Hölle des Schicksals: Arztroman Sammelband: Vier Romane

Claus Praetorius kam am Freitag zu Mittig nach Hause. Petra hatte inzwischen gepackt, so dass sie sofort, nachdem Claus sich umgezogen hatte, losfahren konnten. Der Tag war strahlend schön, und die Wettervorhersage hörte sich großartig an: Für die nächsten drei, vier Tage war mit keiner gravierenden Wetterveränderung zu rechnen.

In den Bergen konnte es zu vereinzelter Quellwolkenbildung kommen, aber das war nicht weiter schlimm. Petra freute sich sehr auf das Wochenende mit ihrem Mann.

Sie kamen ohne nennenswerten Aufenthalt über die Grenze, und wenig später fuhr ihr Wagen eine ausgewaschene Bergstraße hoch.

Auf einer kleinen Alm mit saftigem Gras und fernem Kuhglockengebimmel stand die kleine Holzhütte.

"Von außen wirkt sie sehr unscheinbar", meinte Claus, "aber drinnen soll sie unheimlich gemütlich sein."

Petra sah sich begeistert um. "Wunderschön ist es hier."

"Wir können die Hütte benutzen, so oft wir wollen. Sie steht fast das ganze Jahr leer." Claus hielt den Wagen an und stieg aus.

Sie hatten unterwegs reichlich Proviant eingekauft, er befand sich im Kofferraum. Claus klappte den Deckel hoch, während Petra den Wagen verließ und die würzige Luft tief einatmete. Irgendwo plätscherte eine Quelle, und das leise Summen von Insekten war zu hören. Hinter der Hütte ragte eine kahle graue Felswand auf, rissig und zerklüftet.

"Hier ist die Natur noch in Ordnung", meinte Petra fasziniert.

"Hilfst du mir mit den Lebensmitteln, Liebes?"

"Natürlich."

Sie trugen den Proviant in die Hütte. Petra wunderte sich, dass alles so sauber war.

"Einmal in der Woche kommt eine Bäuerin hier rauf und hält alles in Schuss", erklärte Claus.

Es gab eine urgemütliche Wohnküche, drei Schlafzimmer sowie Nebenräume. Alles war geschmackvoll eingerichtet, dicke Teppiche lagen auf dem Holzboden, und vor den Fenstern hingen hübsche Vorhänge mit rustikalen Seitenteilen. Radio, Fernsehapparat, Telefon - es war alles da. Man war hier zwar allein, aber nicht völlig von der Welt abgeschnitten.

"Wir sollten wirklich öfter hierherkommen", sagte Petra begeistert.

"Kein Problem."

"Wieso benutzt der Besitzer die Hütte so selten?", wollte Petra wissen.

"Er ist nicht mehr der Jüngste und hat erst vor Kurzem seine Frau verloren. Zuviel Schönes erinnert ihn hier an sie. Der Schmerz sitzt noch zu tief. Er muss erst darüber hinwegkommen."

"Wenn er die Hütte verkaufen mochte, sollten wir ..."

Claus schüttelte den Kopf. "Er will nicht verkaufen. Er hat die Hütte vor zwanzig Jahren seiner Frau geschenkt und wird sie nun, nach ihrem Tod, als liebes Andenken an sie behalten."

Sie legten ihren Proviant in den Kühlturm und unternahmen vor dem Abendessen eine kleine Wanderung.

"Gottes Welt ist so wunderschön", sagte Petra beeindruckt, "und was macht der Mensch aus ihr? Er tritt diese Schönheit blind mit Füßen." Ihr Blick verdüsterte sich. "Der Treibhauseffekt wird die Welttemperatur um zwei bis drei Grad ansteigen lassen. Das bedeutet, dass wir in München bald Temperaturen haben werden, wie sie früher in Italien geherrscht haben. Bis zum Jahr zweitausenddreißig werden hier auf dieser Alm Bäume wachsen, denn die Baumgrenze wird sich um zwei- bis dreihundert Meter nach oben verschieben, aber was wird dann aus den Pflanzen, die heute noch oberhalb der Baumgrenze wachsen? Sie werden, da sie nicht nach oben ausweichen können, aussterben."

Claus blieb stehen und küsste Petras gefurchte Stirn. "Keine so düsteren Gedanken, Liebling."

"Ich muss traurig sein, wenn ich an die Zukunft unserer Welt denke."

"Der Mensch ist ein intelligentes Wesen", bemerkte Claus.

"Wenn man sieht, wie er mit seiner Umwelt umgeht, muss man das stark bezweifeln."

"Er wird seine Welt wieder in Ordnung bringen, davon bin ich überzeugt", sagte Cla

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