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Das Spiel des Begehrens Erotischer Roman von Brandes, Valeska (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2014
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Das Spiel des Begehrens

Als Joana den Auftrag erhält, den Erotik- Autor Raoul Westen bei seinem neuen Roman zu unterstützen, ist sie begeistert. Raouls erregende Geschichten bringen sie schon lange zum Träumen. Nach der ersten Begegnung mit dem attraktiven Mann ist es um sie geschehen. Doch in der hübschen Sina hat sie eine erbitterte Rivalin, die den wohlhabenden Autor mit allen erotischen Tricks umgarnt. Wird es Joana gelingen, Raoul mit ihrer Sinnlichkeit zu erobern? Valeska Brandes liebt seit frühester Kindheit Bücher und schreibt seit ihrer Schulzeit Geschichten. Folgerichtig studierte sie Literatur- und Sprachwissenschaft. Während ihrer 'Lehr- und Wanderjahre' in New York, Frankfurt und Hannover sammelte sie Erfahrungen in den unterschiedlichsten Jobs und Branchen. Nun lebt sie in einer beschaulichen Kleinstadt in Niedersachen, arbeitet als Übersetzerin und veröffentlicht unter mehreren Pseudonymen erotische Romane. Dabei ist ihr wichtig, dass in ihren Stories neben knisternder Leidenschaft immer auch tiefe Gefühle eine Rolle spielen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 08.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641131708
    Verlag: Heyne
    Größe: 497 kBytes
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Das Spiel des Begehrens

1. KAPITEL

Unter seinen rauen Fingerspitzen war ihre Haut wie Seide. Als er sie berührte, spürte er, wie sie leicht zusammenzuckte, obwohl sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Draußen war es eiskalt, und er hatte fast eine Stunde gebraucht, um sich durch den meterhohen Schnee zu dem Haus am Berghang durchzukämpfen, wo sie auf ihn wartete.

"Immer", hatte sie ihm bei ihrer letzten Begegnung ins Ohr geflüstert. "In jeder Sekunde warte ich auf dich."

Sie wussten beide, dass sie sich in Gefahr brachten, wenn sie sich trafen. In Lebensgefahr. Doch das kümmerte sie nicht, weil ein Leben, in dem sie einander nicht sehen und nicht berühren, nicht schmecken und nicht riechen konnten, ihnen nichts mehr wert war.

Also war er in der Stunde vor Mitternacht aufgebrochen und im silbernen Mondschein, der den Schnee in ein Meer von Diamanten verwandelte, zwischen den schlanken Tannen den Berg hinaufgestapft. Dabei hatte er gehofft, dass man ihn vom Dorf aus hoffentlich nur als vagen schwarzen Schatten erkennen konnte, so wie er aus der Ferne die Häuser sah, die sich ins Tal duckten.

Einmal schob sich eine Wolke vor den Mond, und es sah so aus, als hätte jemand eine schwarze Decke über die Welt geworfen. Minutenlang lief er in die falsche Richtung, doch als es wieder hell wurde, erkannte er seitlich am Berghang die Umrisse des Hauses.

Trotz des knisternden Feuers im Kamin und der dicken Handschuhe, die er draußen getragen hatte, waren seine Hände immer noch eiskalt. Natalies Schenkel überzogen sich mit einer Gänsehaut, als er sie sanft streichelte, doch er wusste, dass sie seine Berührungen genoss. Seine kalten Hände auf ihrer warmen Haut, ihren heißen, zarten Körper unter seinem kalten, kräftigen Leib ...

Willig öffnete sie ihre Beine für ihn, rang nach Luft, als er die Spitze seines Zeigefingers um ihre Pforte kreisen ließ. Feucht war sie dort, nach wenigen Minuten schon so sehr bereit für ihn. Doch er würde sich Zeit nehmen, viel Zeit. Dies war eine der wenigen Nächte, in denen sie nicht ständig nach draußen lauschen mussten, und er würde sie reizen und liebkosen, würde ihr Begehren in schwindelnde Höhen treiben, bevor er sie befriedigte. Voller Wonne würde er sie dazu verleiten, ihn mit ihrer Stimme, die in solchen Momenten klang wie das Schnurren eines Kätzchens, inständig anzuflehen, sie endlich zu nehmen.

Und dann, wenn sie beide vor Verlangen innerlich brannten, würde er sie auf jenen Gipfel tragen, von dem aus sie nach den Sternen greifen konnte.

Mit einer gleitenden Bewegung streifte er ihr Nachthemd nach oben, sodass sich unter ihm ihre herrlichen Brüste wölbten. Im zuckenden orangefarbenen Licht der Flammen schimmerten sie rosig wie der Schnee auf einem Berggipfel bei Sonnenaufgang. Er senkte den Kopf, nahm einen ihrer harten Nippel zwischen die Lippen und saugte kräftig daran, während er Zeige- und Mittelfinger seiner Rechten tief in ihre saftige Öffnung schob. Sie schrie auf, formte mit ihrem Rücken eine wunderbar gewölbte Brücke, drängte sich ihm entgegen, wollte mehr, wollte alles ...

? ? ?

Ein lautes Klirren ließ Joana von ihrer Lektüre hochschrecken. Während sie herumfuhr, glitt ihr das Buch aus der Hand und fiel neben ihre Teetasse. Etwa drei Meter von ihr entfernt, saß in einer Nische des kleinen Cafés ein breitschultriger Mann. Trotz der Hitze trug er ein langärmliges Leinenhemd. Der Hut, den er tief in die Stirn gezogen hatte, machte bei der strahlenden Sonne draußen einigen Sinn. Aber hier drinnen? Wieso nahm er d

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