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Das Superweib & Die Zauberfrau: Zwei Bestseller in einem Band von Lind, Hera (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.09.2019
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Das Superweib & Die Zauberfrau: Zwei Bestseller in einem Band

Wer sich nicht wehrt, endet am Herd: Die humorvollen Bestseller "Das Superweib" und "Die Zauberfrau" von Hera Lind als eBook-Sammelband bei dotbooks. Zwei turbulente Romane über starke Frauen, verrückte Männer und das Chaos, das man Leben nennt ... In "Das Superweib" schreibt sich Hausfrau Franziska den Frust über ihren Macho-Gatten, den Regisseur Will Groß, von der Seele. Unter dem Pseudonym Franka Zis wird sie so zur Auflagen-Königin, die sich als erstes eine richtig schöne Scheidung gönnt. Dumm nur, dass der Bestseller nun verfilmt werden soll - von niemand anderem als ihrem Ex, den sie doch nie und nimmer wiedersehen wollte! Ganz andere Probleme hat in "Die Zauberfrau" Charlotte, der Star aus der TV-Serie "Unsere kleine Klinik": Ihr Liebesleben dümpelt scheintot vor sich hin! Alle Versuche, den schnarchnasigen Ernstbert wieder zum feurigen Lover zu reanimieren, scheitern. Dafür springt der Funke auf andere Männer über - und auf einmal weiß Charlotte vor Verehrern weder ein noch aus ... "Hera Lind schreibt Romane, deren Lästerton die Herzen der stolzesten Frauen trifft." Die Zeit Jetzt als eBook kaufen und genießen: Die beiden Bestseller "Das Superweib" und "Die Zauberfrau" von Hera Lind als preisgünstiger Sammelband. Wer liest, hat mehr vom Leben! dotbooks - der eBook-Verlag. Hera Lind, geboren in Bielefeld, studierte Germanistik, Theologie und Gesang. Sie machte sich europaweit als Solistin einen Namen und war 14 Jahre lang festes Mitglied des Kölner Rundfunkchores. Während ihrer ersten Schwangerschaft schrieb sie ihren Debütroman "Ein Mann für jede Tonart". Dieser wurde sofort ein Bestseller und erfolgreich verfilmt - eine Erfolgsgeschichte, die sich mit zahlreichen Romanen wie "Das Superweib", "Die Zauberfrau", "Das Weibernest", Kinderbüchern und Tatsachenromanen bis heute fortsetzt. Hera Linds Bücher wurden in 17 Sprachen übersetzt und verkauften sich über 13 Millionen Mal. Hera Lind ist Mutter von vier Kindern und lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Die Autorin im Internet: www.heralind.com Hera Lind veröffentlichte bei dotbooks die Romane "Ein Mann für jede Hera Lind veröffentlichte bei dotbooks die Romane "Ein Mann für jede Tonart", "Frau zu sein bedarf es wenig", "Das Superweib", "Das Weibernest", "Die Zauberfrau", "Der gemietete Mann", "Hochglanzweiber", "Mord an Bord", "Der doppelte Lothar", "Karlas Umweg", "Fürstenroman" und "Drei Männer und kein Halleluja" sowie die Kurzromane "Rache und andere Vergnügen", "Gefühle und andere Katastrophen" und "Hunde und Herzensbrecher" sowie das Kinder- und Vorlesebuch "Der Tag, an dem ich Papa war". Außerdem erschienen bei dotbooks die Doppelbände "Ein Mann für jede Tonart& Frau zu sein bedarf es wenig", "Mord an Bord & Der doppelte Lothar" und "Das Superweib & Die Zauberfrau".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 1126
    Erscheinungsdatum: 01.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488285
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2255 kBytes
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Das Superweib & Die Zauberfrau: Zwei Bestseller in einem Band

Nebenan wickelte man eine Dauerwelle. Sorgenvoll schaute ich in den kristallenen Spiegel. Komisch.

Immer wenn ich auf einem Frisörstuhl Platz genommen hatte, fand ich plötzlich, dass ich noch nie so prima Haare gehabt hatte wie gerade jetzt. Bangevoll blickte ich auf den weichgespülten Coiffeur, der sich gerade mit kaum zu unterbietender Emotionslosigkeit dem Haupthaar einer älteren Dame widmete.

Salon Lauro am Stadtwald. Ein chromblitzender Edelschuppen, fürwahr. Das war eben etwas anderes als das zweifelhafte Etablissement mit dem vielversprechenden Namen "Anita Stümper", das in unserer bisherigen Wohngegend für sieben Mark fünfzig zum Waschen und Schneiden geladen hatte und in dessen milchigem Schaufenster seit dreißig Jahren dasselbe vergilbte Werbefoto prangte. Wie war ich hier bloß reingeraten? Es war alles so schnell gegangen!

Ich griff nach einem Blättchen, das man mir, mein geistiges Niveau nur knapp verkennend, vor die Nase gelegt hatte. Mit halbherzigem Interesse nahm ich zur Kenntnis, dass Lady Di, diese charmante, aber - im Vertrauen und exklusiv nur im "Rosa Blatt" in aller Deutlichkeit formuliert - ess- und erbrechfreudige Prinzessin (oben), eigentlich im Herzen furchtbar einsam sei, da der verschlossene Prinzgemahl (hier mit Pferd, links) sie seit dreizehn Jahren mit einem polospielenden Mannweib (kleines Bild unten, leider unscharf) betrüge. Queenmother (Titelbild) hülle sich nur in königliches Schweigen.

Die Dame nebenan hüllte sich nicht in königliches Schweigen. Sie schien vor gesundem Mitteilungsdrang schier zu platzen. "Mein Mann ging eines Tages nach Amerika und kam nie wieder", sagte sie fröhlich in die vornehme Stille des Saales hinein. Keiner reagierte. Weder der desinteressiert blickende Maestro zu ihren Häupten noch der Azubi, der gelangweilt die verschiedenfarbigen Röllchen darreichte.

Ich äugte über den Rand meines Käseblättchens. Was diese Dame zu berichten hatte, erschien mir wesentlich interessanter als die schlüpfrigen Tratschereien aus dem "Rosa Blatt".

"Stellen Sie sich das vor", sagte die Dame. "Der Krieg war gerade aus, und ich stand mit dem Jungen ganz allein auf der Straße! "

Schweinerei, dachte ich. Typisch Mann. Haut einfach ab und lässt seine Frau mit einem unmündigen Kleinkind in den Trümmern zurück.

Genau wie bei mir. Nur dass ich zwei Kleinkinder hatte. Und dass kein Krieg war, natürlich. Von daher hatte ich es bestimmt leichter. Ich war keine Trümmerfrau. Jedenfalls keine richtige.

Ich legte das "Rosa Blatt" zur Seite und griff zu dem wesentlich anspruchsvolleren Journal "Wir Frauen".

Hier wimmelte es von fröhlichen Maiden, die in unterschiedlichen Verkleidungen an irgendwelchen Hauswänden lehnten und dem Betrachter ein frivoles Lächeln schenkten, wahrscheinlich deshalb, weil sie eine Strumpfhose aus Lurex anhatten oder, was die geneigte Leserin zwar nicht riechen, aber doch ahnen konnte, soeben das verführerische Parfum "Narziss und Goldmund" aus dem Hause Lagerlöff aufgetragen hatten.

Ich fühlte mich ungemein bereichert.

Unter dem Titel "Beschwingt" eilte die gleiche Dame, die auf der Vorseite noch im schwarzen BH Rosen gezüchtet hatte, nun in einem viel zu großen Herrenanzug und mit breitkrempigem Hut zum Holzhacken, wobei sie eine alte Wolldecke lose über die Schultern geworfen hatte, gefolgt von zwei mageren irischen Settern, die dem Fotografen lustlos vor der Linse rumtrotteten. Sie, die Maid, war aber rasend guter Stimmung, nannte sie doch anscheinend weder zwei eigenwillige Kleinkinder noch einen durch ewige Abwesenheit glänzenden Gatten ihr Eigen. Ich betrachtete sie neidvoll. Ihre Haare quollen großlockig und ungeheuer volumenreich unter dem Hut hervor, woraus ich schloss, dass sie nicht nur täglich, sondern wahrscheinlich stündlich einen solchen Edelschuppen wie diesen hier aufsuchte. Ich wünschte mir auf der Stelle, der lasche Lauro würde es schaffen, mir den gleichen coolen Sw

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