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Das tödliche Medikament Arztroman von Stirling, Glenn (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)
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Das tödliche Medikament

Arztroman von Glenn Stirling Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten. Es ist die ganz große, tiefe Liebe, die Jutta Rust und Helmut Berends füreinander empfinden. Doch eine schlimme Diagnose treibt den jungen Grafiker und die Krankenschwester der Mohnhaupt-Klinik zu einer Verzweiflungstat. Als Jutta ein starkes Schlafmittel stehlen will, wird sie von Dr. Alena Bärwald überrascht. Unter Tränen erzählt die verzweifelte Schwester der sympathischen Ärztin von dem möglichen Hirntumor ihres Verlobten, woraufhin Dr. Bärwald eine sofortige Operation vorschlägt, die Professor Mohnhaupt zwei Tage später persönlich durchführt. Aufgrund eines Missverständnisses redet sich Schwester Jutta jedoch ein, ihr über alles Geliebter müsse dennoch sterben - und trifft eine folgenschwere Entscheidung ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 119
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743812246
    Verlag: BookRix
    Größe: 477 kBytes
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Das tödliche Medikament

1

Dr. Alena Bärwald blieb überrascht stehen, als sie hinter dem Tresen der Klinik-Apotheke Martina sah.

Die dunkelhaarige junge Frau schaute rein zufällig auf, und ihrer beider Blicke begegneten sich.

"Martina!", rief Alena, und das eben noch so ernste Gesicht Martina Dorfmüllers entspannte sich zu einem freudigen Strahlen.

"Alena, ich wollte schon zu dir hinaufgehen, um dich zu begrüßen." Alena trat an den Tresen, und sie reichten sich die Hände. "Es ist schön, dass wir uns wiedersehen. Bist du neuerdings wieder hier?"

Die hübsche Apothekerin nickte. "Na ja, vertretungsweise." Sie lachte. "Klaus muss eben mal eine Weile ohne mich auskommen. Aber er hat ja in unserer Apotheke Personal, und hier war man offensichtlich in einer schwierigen Lage."

"Ja wieso, ist denn Frau Maashold weg?"

"Ja weißt du nicht, dass sie ein Kind bekommt?" Alena schlug sich mit der flachen Hand vor die Stirn.

"Natürlich, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Ist es denn schon so weit? Man hat noch gar nicht so viel gesehen."

"Ja, es ist so weit. Der normale Schwangerschaftsurlaub. Jedenfalls bin ich jetzt hier, ein halbes Jahr, wie man mir gesagt hat, dann will Frau Maashold wiederkommen."

"Ich finde es herrlich, dass du da bist." Alena blickte auf ihre Armbanduhr. "Es ist gleich Mittag. Essen wir zusammen?"

Martina nickte heftig. "Sehr gern. Und es gibt eine Menge zu erzählen. Du hast mir sicher auch viel zu berichten, Oder?"

"Wie man's nimmt", meinte Alena. "Übrigens, du könntest mir einen riesigen Gefallen tun", bat Martina, "Ich habe noch etwas wegzubringen. Vielleicht könntest du hereinkommen und solange hierbleiben, dann brauchte ich nicht abzuschließen. Jetzt um diese Zeit passiert ja nicht mehr viel, so unmittelbar vor Mittag."

"Nein, eigentlich nicht", stimmte ihr Alena zu. "Nun gut, dann mach von innen auf, ich komme herein."

Als Alena drinnen war und sich die beiden Frauen gegenüberstanden, umarmten sie sich, und Martina sagte mit dunkler Stimme: "Du, ich freue mich wahnsinnig! Ich habe oft an dich denken müssen."

"Dass du von Braunschweig hergekommen bist! Wie sind die bloß auf die Idee gekommen, dich zu holen?"

"Sie riefen an, und ich konnte Professor Mohnhaupt das nicht abschlagen. Du weißt doch, wie er ist. Der bringt sich für einen um, wenn es sein muss, und daran habe ich gedacht. Jetzt konnte ich einmal etwas für ihn tun, also bin ich gekommen."

"Und was sagt Klaus?"

"Klaus trägt's mit Fassung. Ach, weißt du, unserer Ehe tut das mal ganz gut." Martina war ernst geworden, und Alena schaute sie prüfend an.

"Willst du damit sagen", fragte Alena, "dass es nicht mehr so richtig stimmt bei euch?"

Martina zuckte die Schultern. "Ich weiß selbst nicht. Ich gehe ihm manchmal auf den Geist und er mir auch. Vielleicht sind wir einfach zu viel beisammen."

"Na ja, an so einer Apotheke, in der Mann und Frau arbeiten, ist man natürlich immer zusammen. Aber soviel ich mich erinnern kann, ward ihr das Liebespaar des Jahres."

Martina lächelte nachsichtig. "Na ja, das ist auch schon eine Weile her, fünf Jahre. In der letzten Zeit haben wir uns manchmal nichts mehr zu sagen. Ich finde das unheimlich traurig. Er interessiert sich nun mal wahnsinnig für Fußball und ich mich überhaupt nicht. Dann kannst du dir ja vorstellen, was an den Wochenenden, wenn wir nicht dienstbereit sind, bei uns läuft. Am Sonnabend und Sonntag ist er zum Fußball. Und wenn er nicht dort ist, sitzt er vor dem Fernseher."

"Hast du denn keine Bekannten, keine Freunde dort?"

"Habe ich. Aber deren Interessen sind mir zu oberflächlich. Na ja, ich bin jedenfalls froh, dass ich mal für eine Weile weg bin." Sie strahlte wieder. "Und ich freue mich, dass wir uns wiedersehen. Hoffentlich hast du mal ein bisschen Zeit für mich."

"Aber ja doch!", rief Alena.

Martina nahm etwas vom Tisch und sa

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