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Das Tagebuch der Mademoiselle S.: aus den Memoiren einer Sängerin (Erotik, Sex & Porno Klassiker) von Schröder-Devrient, Wilhelmine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.03.2014
  • Verlag: e-artnow
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Das Tagebuch der Mademoiselle S.: aus den Memoiren einer Sängerin (Erotik, Sex & Porno Klassiker)

Dieses eBook: 'Das Tagebuch der Mademoiselle S.: aus den Memoiren einer Sängerin (Erotik, Sex & Porno Klassiker)' ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen. 'Aus den Memoiren einer Sängerin' (auch bekannt unter dem Titel 'Das Tagebuch der Mademoiselle S.') erschien zunächst anonym 1868-1875. Die Verfasserschaft der Wilhelmine Schroeder-Devrient ist umstritten. Wilhelmine Henriette Friederike Marie Schröder-Devrient (1804 - 1860) war eine deutsche Opernsängerin (Sopran). Sie gilt als die größte deutsche Gesangstragödin des 19. Jahrhunderts. Schröder-Devrient wurde der Roman 'Memoiren einer Sängerin' zugeschrieben. Es handelt sich um einen erotischen Roman im typischen Briefstil des 19. Jahrhunderts. Was Mademoiselle S aus ihrem Leben berichtet, ist oft derb und anmutend, doch immer mit Delikatesse geschrieben: ''Zwei Stunden waren vergangen, seit ich den Träger dieses schönen Gliedes an seine Arbeit gesandt hatte, als ich auf die Idee kam zu versuchen, wie groß die Macht der Reize einer Herrin über ihren Diener wäre, nachdem er erst vor kurzer Zeit ein so brillantes Trio gespielt hatte. Von neuem schickte ich nach Iwan, der, sich tief verbeugend, näher trat. Ehe ich weiteres versuchte, fragte ich ihn, ob er sich kräftig genug fühle, mich wie vorher und zwar ebensooft mit seiner Rute zu peitschen. ''Wenn du mich nicht voll befriedigst,'' setzte ich hinzu, ''so bin ich entschlossen, dir deine Rechnung voll auszuzahlen.'' Ehe er mir antwortete, entkleidete er sich und zeigte mir sein zum Platzen steifes Glied; dann gab er mir die Versicherung, daß er mich schon sehr gern damit peitschen würde, wenn ich ihm nur die Erlaubnis dazu gäbe, und auch ebenso stark wie vorher. ''Dreimal?'' ''Dreimal, Herrin, und wenn ich unterwegs ermüde, so magst du mich peitschen, bis ich wieder neue Kräfte erlangt habe.'''' '

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 293
    Erscheinungsdatum: 13.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9788026808282
    Verlag: e-artnow
    Größe: 452kBytes
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Das Tagebuch der Mademoiselle S.: aus den Memoiren einer Sängerin (Erotik, Sex & Porno Klassiker)

2. Brief
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M arguerite also war meine Hoffnung. Gern wäre ich gleich zu ihr hinübergeeilt, hätte mich zu ihr ins Bett gedrängt, hätte gebeten oder gedroht, bis sie mich vollständig über all die seltsamen, verbotenen und aufregenden Dinge aufgeklärt hätte, die ich heute gesehen hatte; bis sie mich gelehrt, das nachzuahmen, was mich so unbeschreiblich lüstern gemacht hatte. Aber so jung ich war, hatte ich doch bereits denselben Verstand und dieselbe vorsichtige Berechnung, die mich später vor so vielen Unannehmlichkeiten bewahrt haben. – Konnte ich nicht durch irgendeinen Zufall ebenso belauscht werden, wie ich Marguerite und wie ich meine Eltern gesehen hatte? Ich empfand, daß es sich um Unerlaubtes handelte, und wollte ganz sicher sein. Obwohl ich ganz Feuer war, meine Gedanken ausschweiften, und mein Körper prickelte und zuckte, verhielt ich mich ruhig und zwang mich, zu überlegen. Als ich den Plan gefaßt hatte, meinen Onkel aufs Land zu begleiten, weil ich dort Gelegenheit finden würde, mit Marguerite ganz allein und unbelauscht zu sein, schlief ich ein. Es wurde mir nicht schwer, bei meinem Onkel und den Eltern meine Absichten durchzusetzen, und ich erhielt die Erlaubnis, acht Tage auf dem Lande zu verbringen. Das Gut meines Onkels lag nur wenige Meilen von der Stadt entfernt, und nach dem Mittagessen fuhren wir hinaus. Den ganzen Tag über war ich liebenswürdig und zuvorkommend gewesen, und auch Marguerite schien großen Gefallen an mir zu finden. Meine kleine Cousine war mir gleichgültig, und vor meinem Vetter fühlte ich eine unerklärliche Scheu. Da ich sonst keinen jungen Mann kannte, mit dem ich so nah und so unverdächtig hätte zusammenkommen können wie mit ihm, war er mein erster Gedanke gewesen, um über all die Rätsel aufgeklärt zu werden, die mich seit meinem Versteck im Alkoven quälten. Ich war gegen ihn so freundlich und auffordernd wie möglich gewesen, er war mir aber immer scheu ausgewichen. Bleich und mager, hatten seine Augen einen ganz sonderbaren, unsteten und trüben Ausdruck, und wenn ich ihn neckend berührte, schien ihm das unangenehm zu sein. Ich sollte bald den Grund dieser auffallenden Erscheinung kennenlernen, die ich um so weniger begriff, als ich immer gesehen hatte, daß Jünglinge seines Alters sich zur Gesellschaft junger Mädchen hin drängen. Es war gegen acht Uhr abends, als wir auf dem Gut ankamen, hoher Sommer und sehr heiß. Von der Fahrt ermüdet, eilte alles, sich bequemer zu kleiden. Es wurde Tee getrunken, und ganz unbefangen scheinend sorgte ich dafür, daß ich in das Schlafzimmer der Gouvernante gebettet wurde, weil ich vorgab, mich zu fürchten, wenn ich in einem fremden Zimmer allein schlafen solle. Man fand das ganz natürlich. Damit hatte ich meinen Willen durchgesetzt, so daß ich das übrige getrost meiner Schlauheit überlassen konnte. Ich sollte indessen nicht zu Bett kommen, ehe ich nicht noch eine andere Erfahrung gemacht hatte, an die ich aber jetzt beim Niederschreiben nur mit Widerwillen zurückdenke, wenn sie auch damals einen Eindruck ganz anderer Art in mir hervorrief. Nach dem Tee fühlte ich die Notwendigkeit, ein natürliches Bedürfnis zu befriedigen, und die Gouvernante wies mich an den dafür bestimmten Ort.
Es waren zwei Türen nebeneinander, die beiden Gemächer jedoch nur durch eine Bretterwand getrennt, die von der Hitze so ausgetrocknet war, daß einige der Fugen auseinanderklafften. Eben wollte ich wieder gehen, als ich jemand kommen hörte, der die Tür neben mir aufmachte und sogleich hinter sich verriegelte. Ich hielt mich mäuschenstill, um nicht bemerkt zu werden; ich wollte meinen unbekannten Nach

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