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Das Vermächtnis der Druidin Historischer Roman von Hastings, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)

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Das Vermächtnis der Druidin

Über England zieht ein verheerender Sturm auf: Der historische Roman »Das Vermächtnis der Druidin« von Susan Hastings jetzt als eBook bei dotbooks. England im 12. Jahrhundert. Er ist der Sohn einer mächtigen Druidin und des Medicus von Richard Löwenherz - doch Llewelyn will um keinen Preis in die Fußstapfen seiner Eltern treten. In den Armen der christlichen Kirche findet er die Geborgenheit, nach der er sich sehnt ... und ahnt nicht, dass er so zum Spielball der Mächtigen zu werden droht: Ein machthungriger Bischof schickt ihn nach England an den Hof der schönen Burgherrin Gwendolyn, die es immer noch wagt, dem skrupellosen König John die Gefolgschaft zu verweigern. Doch statt die widerspenstige Lady umzustimmen, entwickelt Llewelyn Gefühle für sie, die alle seine Loyalitäten infrage stellen - und beide in tödliche Gefahr bringen ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: Epische Unterhaltung mit dem historischen Roman »Das Vermächtnis der Druidin« von Susan Hasting, der nach »Der schwarze Magier« die Geschichte von Rigana und Rupert de Cazeville vollendet. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Susan Hastings ist gelernte Geologin und war lange als Sachverständige für Geologie und Ökologie tätig. Ein Mentor im Studium entdeckte ihr schriftstellerisches Talent und motivierte sie dazu, dieses Talent zu verfolgen. Zunächst schrieb sie dann Kurzgeschichten, später zahlreiche Liebes- und Historienromane, die sie unter verschiedenen Pseudonymen erfolgreich veröffentlichte. Bei dotbooks sind von Susan Hastings auch die folgenden historischen Romane erschienen: »Das Vermächtnis der Druidin«, »Die Sehnsucht der Nonne«, »Der schwarze Magier«, »Die Liebe der Wollhändlerin«, »Herzensflammen« und »Die Himmelsträumerin« sowie die historischen Liebesromane »Die Leidenschaft des Wikingers«, »Die Sklavin und der Wikinger«, »Die Geliebte des Wüstenkriegers«, »Das Verlangen des Gladiators«, »In den Armen des Raubritters«, außerdem »Irische Träume« und »Dark Heat - Gefährliche Leidenschaft«. Drei ihrer historischen Liebesromane sind auch als Sammelband unter dem Titel »Verführt - Im Bann der Krieger« erhältlich, mit den Romanen »Die Leidenschaft des Wikingers«, »Das Verlangen des Gladiators« und »Die Geliebte des Wüstenkriegers«. Die Website der Autorin: www.susan-hastings.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 453
    Erscheinungsdatum: 01.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961488056
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1333 kBytes
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Das Vermächtnis der Druidin

Der Rückkehrer

Er war wieder da!

Llewelyn hielt den Atem an und spannte den Bogen. Die Sehne schnitt scharf in seine Wange ein, doch er spürte den Schmerz nicht. Sein rechtes Auge starrte adlergleich über den schlanken Pfeil, während er das linke zusammenkniff.

Den Pfeil hatte er selbst hergestellt. Er besaß eine feine Spitze aus Eisen, messerscharf und geeignet, sich durch Fleisch zu bohren. Und Fleisch wollte Llewelyn durchbohren. Er war ein guter Schütze, traf eine Drossel im Flug und eine Traube Eichelfrüchte auf dem höchsten Baum. Aber es eine Sache, auf Tiere oder Früchte zu schießen. Diesmal wollte er einen Menschen töten - seinen Vater! Der Pfeil sollte sein Herz treffen. Er würde nicht leiden, würde schnell sterben. Und dann wäre alles wieder so wie vorher.

Die Morgendämmerung kroch hinter dem Wald herauf und verstärkte das seltsame Zwielicht. Llewelyns Augen waren scharf, er konnte auch in der Nacht gut sehen, wenn es nur ein Fünkchen Licht gab, von den Sternen, vom Mond oder von den brennenden Gasen, die manchmal aus dem Moor entwichen. Es wäre kein Problem, den Pfeil abzuschießen, wenn sein Vater aus dem Haus trat, und das Geschoss würde sein Ziel finden.

Llewelyns linke Hand, die den Bogen aus Eschenholz hielt, begann leicht zu zittern. Den eigenen Vater töten? Welch schwerer Sünde machte er sich da schuldig!

Er presste die Lippen zu einem festen Strich zusammen. Gott würde ihm verzeihen, denn sein Vater war weder ein gottesfürchtiger Mann noch überhaupt ein Christ. Zudem besäße Llewelyn dann die Aufmerksamkeit seiner Mutter wieder ganz allein, ihre Liebe und Fürsorge. Er wäre wieder der einzige Mann in ihrem Leben, der sie beschützte und versorgte.

Ein aufkommender Wind wehte in sein offenes Auge, bis es tränte. Das Haus, die Tür, alles verschwamm vor seinem Blick. Langsam ließ er den Bogen sinken, die Sehne entspannte sich. Die Muskeln in seinen Oberarmen schmerzten, so sehr hatte er sich angespannt. Mit dem Handrücken wischte er ungehalten die Tränen weg. Was tat er hier eigentlich?

Er hockte sich auf den Stumpf einer Eiche, die vor Jahren gefällt worden war, und fuhr flüchtig mit der Hand über die tödliche Wunde des Baumriesen. Er hatte die Jahresringe nicht gezählt, wusste nicht, wie alt der Baum gewesen war, als ihm die Axt den Garaus machte. Plötzlich fühlte er die Endlichkeit des Lebens umso deutlicher.

Sein Blick ging wieder hinüber zum Haus. Ein dünner Rauchfaden kräuselte aus dem Rauchabzug. Aus der winzigen, ärmlichen Waldhütte war ein ansehnliches Haus geworden. Den Ausbau hatte er gemeinsam mit seiner Mutter bewerkstelligt. Jeder einzelne Balken zeugte von Arbeit und Schweiß, von Mühsal und Stolz. Er liebte die Frau, die ihm das Leben geschenkt hatte, und er hatte sich geschworen, stets für sie da zu sein. Auch sie hatte ihm all ihre Liebe geschenkt, all ihr Wissen vermittelt - und ihm von seinem Vater erzählt. Rupert war eine Lichtgestalt gewesen, etwas Gottgleiches. Rigana sprach stets voller Achtung und Respekt von ihm. All die Jahre hatte sich Llewelyn danach gesehnt, ihm nur ein einziges Mal zu begegnen. Sein Leben lang hatte er danach gestrebt, es ihm gleich zu tun - in dem Wissen, es nie erreichen zu können.

Es war unwahrscheinlich, dass er jemals seinem Vater von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen würde. Obwohl Rigana stets behauptete, sie spüre, dass Rupert noch lebe, glaubte niemand daran, auch Llewelyn nicht. Dieses Geheimnis um Rupert de Cazeville verklärte ihn nur noch mehr.

Mit Bitterkeit beobachtete Llewelyn den Rauchfaden. Diesen Rauchabzug hatte er auch gebaut, über der Kochstelle aus Lehm und Steinen. Die alte Hütte hatte gar keinen besessen. Alles hatte er getan, für Rigana und für sich. Er war überzeugt gewesen, dass Rupert auch für sie diese Lichtgestalt war, dieses gottähnliche Wesen ohne Körper, nur Geist, Wissen, Macht.

Ja, Rupert de Cazeville besaß Macht über Rigana, weil si

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