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Das Winterweihnachtswunder Ein Adventsroman von Alexander, Poppy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.09.2019
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Das Winterweihnachtswunder

Brauchen wir nicht alle ein kleines Wunder?
Seit dem Tod ihres Mannes ist Weihnachten für Kate und ihren Sohn Jack kein schönes Fest mehr. Der traurige Jack braucht dringend ein Winterweihnachtswunder, und Kate überrascht ihn mit einem Adventskalender, der ihm jeden Tag einen kleinen Wunsch erfüllt. Um sich das leisten zu können, verkauft sie als Weihnachtselfe verkleidet Weihnachtsbäume. Vor lauter Kälte bemerkt sie Daniel nicht, der täglich an ihr vorbeiläuft und sich hoffnungslos in sie verliebt hat. Er schafft es einfach nicht, sie anzusprechen. Doch als der erste Schnee fällt, hat Daniel eine Idee...

Warmherzig, charmant und mit ein bisschen Magie - der perfekte Roman fürs Fest



Im Alter von fünf Jahren schrieb Poppy Alexander ihr erstes Buch. Während ihrer Schulzeit ruhte ihre Karriere als Autorin. Nach ihrem Studium von klassischer Musik hatte sie die Erkenntnis, dass es der Musik ohne sie besser ginge. Stattdessen stürzte sie sich in verschiedene PR-Jobs, entwickelte Marketingkampagnen, machte Lobbyarbeit und ein bisschen Journalismus. Sie lebt mit ihrem Ehemann, ihren Kindern und anderen Haustieren in West Sussex im Süden Englands.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 27.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843721493
    Verlag: Ullstein
    Serie: Ullstein Taschenbuch 06080
    Originaltitel: 25 Days 'til Christmas
    Größe: 2742 kBytes
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Das Winterweihnachtswunder

KATE

»Wir freuen uns schon alle darauf«, beendete Mr Wilkins seinen Vortrag und rückte dabei mit einem selbstgefälligen Grinsen seine unsagbar hässliche Krawatte zurecht.

»Sie wollen damit also sagen«, erwiderte sie und lenkte ihren Geist widerwillig in den drögen Raum mit dem beigen Teppichboden zurück, in dem Mr Wilkins sich hinter den Lagerräumen sein kleines Reich geschaffen hatte, »dass Sie - obwohl Sie mir im letzten Jahr versprochen haben, es würde das letzte Mal sein - von mir erwarten, mich wieder vor dem Laden zu postieren und diese Christbäume zu verkaufen.«

»Genau! Ihr Talent und die Begeisterung, mit der Sie sich in den vergangenen drei Jahren der Aufgabe angenommen haben, haben beim Managementteam der Portman Brothers Eindruck gemacht«, erläuterte er, ganz offensichtlich in der Annahme, sie würde sich dankbar gebauchpinselt fühlen. »Und in diesem Jahr erwartet Sie eine besonders befriedigende Herausforderung. Denn mit unserem vollen Lager an zwei Meter hohen Norwegischen Blautannen - zu einem Ladenpreis höher denn je, wie ich hinzufügen möchte - zielen wir darauf ab, dieses Jahr unseren besten Umsatz damit zu machen.«

»Bekomme ich denn einen Bonus?«

»Nein.«

»Muss ich Überstunden machen?«

»Ja.«

»Bekomme ich diese bezahlt?«

»Nein.«

»Gibt es unterstützende Werbemaßnahmen?«

»Ja.«

»Meinen Sie damit tatsächliche Werbemaßnahmen, oder heißt das, Sie möchten, dass ich in der Eiseskälte ein sexy Elfenkostüm mit Schläppchen und einer bis zum Schritt reichenden Tunika trage? Wieder?«

»Ja.« Mr Wilkins machte eine Pause. »Letzteres«, ergänzte er. »Sie werden sich einen fellgefütterten Schlüpfer besorgen müssen«, schlug er vor und grinste anzüglich.

Recht hatte er ja, sagte sich Kate. Der vom Fluss kommende Wind fegte eisig durch die High Street und trieb einem die Kälte in die Knochen. In den vergangenen Jahren hatte nie viel zu einer Unterkühlung gefehlt.

»Gibt es denn ein Budget für fellgefütterte Hosen?«, erkundigte sie sich, ohne sich Hoffnungen zu machen.

»Nein. Für eine Ausstattung, die nicht zur Uniform gehört, kommt der jeweilige Angestellte selbst auf.«

Hab ich's mir doch gedacht, überlegte sie finster. »Und was genau soll mich nun ohne einen umsatzbezogenen Bonus und andere Anreize dazu motivieren, Ja zu sagen?«

»Ich denke«, meinte Mr Wilkins mit kaum verhohlener Häme, »dass es allen Angestellten mit Verträgen, die im Januar auslaufen, gut zu Gesicht stünde, sich nicht zu fragen, was Portman Brothers für sie tun kann, sondern was sie für Portman Brothers tun können.«

»Mein Vertrag läuft aus?«

»Zum einunddreißigsten Dezember«, bestätigte Mr Wilkins. »Wie schnell die Zeit doch vergeht, wenn man Spaß hat ... Sie haben, wie Sie zweifellos wissen, einen bedingten Vertrag, der sich mit Ende des Geschäftsjahres unabhängig vom Eintrittsdatum verlängert. Das steht alles hier. Wissen Sie das nicht mehr?«

»Ja schon«, erwiderte Kate, weil sie sich undeutlich erinnerte, dass es da eine Klausel gab. Die Vertragsbedingungen waren ganz allgemein sehr schlecht gewesen, das wusste sie mit Sicherheit, Lohn, Urlaubstage und Zusatzleistungen beschränkten sich auf das absolute Minimum, aber der Job war eine Notlösung gewesen, und sie hätte nie gedacht, noch immer hier zu sein. »Aber er hat sich doch jedes Jahr automatisch verlängert, deshalb dachte ich ...«

»Weil es ein bedingter Vertrag ist«, erklärte er geduldig, »aber jetzt ist es schon bald vier Jahre her - kaum zu glauben, nicht wahr? -, seit ich mit Ihnen das Einstellungsgespräch geführt habe. Sie haben Max mitgebracht, wie ich mich erinnere, er war erst wie alt? Drei?«

»Zwei«, korrigierte Kate ihn matt. »Er war zwei. Und er heißt Jack.«

»Ja, nun egal.« Er verlor das Interesse. »Wie gesagt, alles in allem vier Jahre, wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, Kürzunge

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