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Das Wunder unserer Liebe Bianca Bd. 1761 von Wilkins, Gina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Das Wunder unserer Liebe

Der erfolgreiche Unternehmensberater Ethan Brannon glaubt nur an Tatsachen - wie Caitlins unbestreitbare Schönheit. An ihre 'Gabe' hingegen glaubt er nicht. Während Caitlin behauptet, die Nähe seines für immer verloren geglaubten Bruders zu spüren, spürt der vernünftige Ethan nur eins: Caitlins magische Anziehungskraft. Doch je mehr Zeit er an der Seite der süßen Caitlin verbringt, desto unvernünftiger wird er auch: Plötzlich beginnt er tatsächlich darauf zu hoffen, dass Wunder wahr werden können. Vor allem das Wunder der Liebe ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863494421
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca 1761
    Größe: 388 kBytes
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Das Wunder unserer Liebe

1. KAPITEL

"Aha, dann sind Sie also die Hellseherin."

Caitlin Flaherty musste sich schwer zusammennehmen, um den Mann, der ihr gegenüberstand, weiterhin freundlich anzulächeln.

Das mache ich alles nur für Nic, dachte sie.

Nic, eigentlich Nicole, war ihre beste Freundin - frisch verlobt und bis über beide Ohren verliebt. Und Nic freute sich so sehr über den Besuch ihres zukünftigen Schwagers, dass Caitlin sich nicht traute, schnippisch zu ihm zu werden. So schwer ihr das auch fiel.

"Da hat Ihnen wohl jemand Unsinn erzählt", erwiderte sie leichthin. "Hellsehen kann ich nämlich nicht, das habe ich auch nie behauptet."

"Aha." Ethan Brannon wirkte wenig begeistert. Caitlin kannte den Mann gerade einmal zehn Minuten. Nic hatte ihn ihr hier, auf ihrer kleinen Dinnerparty, vorgestellt und war dann sofort mit ihrem Verlobten Joel - Ethans Bruder - in der Küche verschwunden, um sich weiter ums Abendessen zu kümmern. Caitlin und Ethan sollten es sich inzwischen im Wohnzimmer bequem machen.

Caitlin ging zur antiken Anrichte, die als Wohnzimmerbar diente. Die Gastgeberin hatte die beiden aufgefordert, sich einfach schon einmal etwas einzuschenken, während sie auf das Abendessen warteten. "Möchten Sie auch einen Drink?"

"Ja, gern. Ich nehme das Gleiche wie Sie."

Sie schenkte sich ein Glas Weißwein ein, brachte ihm aber einen schottischen Whisky mit.

Misstrauisch sah er vom Glas zu ihr und wieder zurück. "Trick siebzehn, was?", bemerkte er schließlich.

Sie nippte kurz an ihrem Wein. "Wie bitte?"

"Na ja, ich habe doch eben gesagt, dass ich das Gleiche nehme wie Sie, und jetzt bringen Sie mir genau den Whisky, den ich sonst auch immer vor dem Essen trinke. Das hat Ihnen bestimmt Nic verraten."

"Über Ihre Trinkgewohnheiten haben Nic und ich uns bestimmt nicht unterhalten", gab Caitlin etwas schroff zurück, um ein plötzliches Gefühl von Unsicherheit zu überspielen. "Sie sahen mir einfach nicht wie ein Weißweintrinker aus."

Ohne sie aus den Augen zu lassen, führte er das Glas zum Mund. Ethan Brannon hatte einen ausgesprochen schönen Mund. Überhaupt war er ein ziemlich gut aussehender Mann, eine Art kantigere Ausführung seines Bruders Joel. Beide hatten kurze, braune, leicht wellige Haare, haselnussbraune Augen und eine markante Kinnpartie. Und beide waren knapp einen Meter achtzig groß und kräftig gebaut. Trotzdem gab es Unterschiede: Während Joel entspannt und umgänglich wirkte, machte Ethan auf den ersten Blick einen eher unnahbaren, verschlossenen Eindruck.

Ethan war drei Jahre älter als sein Bruder und arbeitete als selbstständiger Unternehmensberater in Alabama, wo er sich insbesondere um kleinere Betriebe kümmerte. Nic hatte Caitlin erzählt, dass er ziemlich zurückgezogen in einer ländlichen Gegend wohnte. Offenbar war er jetzt zum ersten Mal in der rund 400 Kilometer entfernten Kleinstadt Cabot in Arkansas, um seinen Bruder zu besuchen. Und das, obwohl Joel inzwischen seit fast zwei Jahren hier wohnte. Nic hatte Ethan allerdings schon vorher kennengelernt, als sie mit Joel vor acht Monaten in Alabama gewesen waren.

Caitlin lächelte Ethan an. "Es ist sehr großzügig von Ihnen, dass Sie Joel und seinem Teilhaber helfen, ihre Praxis richtig aufzuziehen", bemerkte sie. "Die zwei sind ganz tolle Kinderärzte, aber mit der geschäftlichen Seite haben sie nicht viel am Hut, sagt Joel immer."

"Ich habe meinem Bruder schon damals am College empfohlen, ein paar Seminare in Betriebswirtschaftslehre zu belegen, aber er hat sich immer nur für die Medizin interessiert. Tja, dieses Wissen fehlt ihm jetzt."

"Zum Glück können Sie ihm unter die Arme greifen", sagte Caitlin. "Und wenn ich Joel Glauben schenken darf, dann sind Sie richtig gut. Er meinte, Sie hätten schon viele kleine Betriebe aus den roten Zahlen rausgeholt. Einigen soll es inzwischen sogar richtig gut gehen."

Ethan zuckte mit den Schultern und schwi

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