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Dave & Jessie: Healing von Thomas, Andy D. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.05.2016
  • Verlag: dead soft verlag
eBook (ePUB)
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Dave & Jessie: Healing

Als David Hanks den Physiotherapeuten Jessie DeMozza trifft, verdreht dieser ihm sofort derart den Kopf, dass er nicht mehr klar denken kann. Doch so fasziniert er von Jessie ist, muss er sich doch eingestehen, dass er Angst vor dem nächsten Schritt hat. Denn Dave war in den letzten Jahren als Dom in der harten BDSM Szene unterwegs und möchte diese Zeit hinter sich lassen. Ein Date mit Jessie würde absolutes Neuland für ihn bedeuten, auch wenn ihn die letzten Wochen mit seinem Freund Jason und dessen Lover Kyle bereits auf einen anderen Weg gebracht haben. Letztendlich ist die Sehnsucht nach Liebe und einer echten Beziehung größer, als die Angst vor den Emotionen ... 'Dave & Jessie: Healing' ist das dritte Buch in der Reihe um Kyle, Jason und Dave.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 656
    Erscheinungsdatum: 17.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783960890003
    Verlag: dead soft verlag
    Größe: 982 kBytes
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Dave & Jessie: Healing

Wanne mit Rückblick

David Hanks stand in seiner großen, modernen Wohnküche und holte sich ein isotonisches Getränk aus dem Kühlschrank, das er in einem Zug fast bis zur Hälfte leerte. Sein ganzer Körper war nach einem anstrengenden Work-out gleichmäßig mit Schweiß überzogen.

Er war eine Stunde gelaufen, hatte ein langes Dehnungsprogramm absolviert, mit Hanteln trainiert und war seine Karateroutine durchgegangen. Am Ende musste noch für zehn Minuten sein Punching-Bag daran glauben, denn er wollte, dass sein Körper endlich Ruhe gab.

Wenigstens war es ihm so gelungen, die intensiven Ereignisse der vergangenen Wochen für drei Stunden auszublenden.

Sein Blick fiel auf die Uhr an der Wand. Es war halb Sechs und er hatte noch genügend Zeit für ein ausgiebiges Bad, bevor er auf die Party seines besten Freundes, Jason Montgomery, ging, die wie jedes Jahr den fröhlichen Abschluss des vergangenen, dreitägigen, sehr sportlichen Betriebsausflugs für ihre Angestellten bedeutete.

Jason und er betrieben drei Kampfsportstudios, in denen jeweils Karate, Taekwondo und Jiu Jitsu angeboten wurde und die mit dem zusätzlichen Angebot von professioneller Physiotherapie mehr als erfolgreich liefen.

Dave warf seine durchgeschwitzten Trainingsklamotten in den Wäschekorb und ließ warmes Wasser in die große, freistehende Wanne ein.

Als er sich noch mit einer Flasche stillen Mineralwassers eingedeckt hatte, stieg er in die Badewanne und schloss die Augen, während das heiße Wasser langsam seinen durchtrainierten, tätowierten Körper umspielte.

Doch anstatt seine Gedanken endlich zur Ruhe kamen, fing sein Gehirn augenblicklich an zu rattern.

Dave kniff etwas verärgert die Augen zusammen. Verdammt noch mal, konnte er mal fünf Minuten seine Ruhe haben?

Wo zum Teufel war der Pause-Knopf?

Wo war der Aus-Knopf?

Wo zog man den Stecker?

Schließlich sah er ein, dass er nicht verhindern konnte, dass sich Bilder an Bilder und Emotionen an Emotionen reihten. Am Ende gab er auf und ließ den Film ablaufen. Er drehte das Wasser ab, lehnte sich zurück und ließ sich mit auf die Reise nehmen.

Wie viel simpler sein Leben doch noch vor ein paar Monaten gewesen war.

Er arbeitete hart. Hatte sein Hobby zum Beruf gemacht. War Karatetrainer und Sportlehrer an einer elitären Privatschule, an der er auch sporadisch mit Jason Kurse in den verschiedenen Kampfsportarten gab.

Als Kind brutal vom besten Freund seines Vaters für fast zwei unendlich elende Jahre missbraucht, hatte er alle Gefühle, gute und schlechte, in einen Stahltresor mit undurchdringlichen Wänden gepackt. Er wollte nie wieder im Leben etwas empfinden. Dass er damit auch alle schönen Gefühle ausschloss, war ihm egal gewesen. Den Schmerz auszusperren war wichtiger gewesen, als alles andere. Es war überlebenswichtig gewesen.

Damals war sein hart arbeitender Vater nach zwei Jahren Martyrium durch puren Zufall dahintergekommen und hatte Dave gerettet, indem er seinen Peiniger erschoss. Danach hatte er sich allerdings selbst gerichtet und Dave allein gelassen. Daves Mutter lebte damals bereits nicht mehr; sie war acht Jahre nach seiner Geburt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen.

Sein Onkel Martin hatte sich seiner angenommen, ihn davor bewahrt, auf die schiefe Bahn zu geraten, und ihn letztendlich mit dem Kampfsport bekannt gemacht.

Sport war sein Leben und speziell Karate hatte ihm das Leben gerettet.

Nie wieder würde er einen Menschen an seinen Körper heranlassen.

Nie wieder würde ihn ein Mensch berühren.

Sein tätowierter Körper war der beste Beweis dafür.

Dave war nicht nur Sportlehrer, sondern auch Vertrauenslehrer an der besagten Schule, an der er unterrichtete. Er konnte sich noch sooft einreden, mit Gefühlen nichts am Hut zu haben, und dennoch

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